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	<title>Kommentare zu: “Sag Aaaaa…-Frame.” VIII</title>
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	<description>Das Schrauberblog mit dem Rad ab</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 12:50:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: wuschel</title>
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		<dc:creator>wuschel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:22:52 +0000</pubDate>
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		<description>Gerne!

Nachtrag: Ich hab noch was vergessen:
Bekommt eine Schraube hohe wechselnde Zuglast ab (kann bei Fahrwerksteilen je nach Anordnung der Schraube der Fall sein) hat sie vorsichtshalber auch immer mindestens 10.9, eher 12.9.
Meist greifen die Kräfte jedoch quer zur Schraube an, dann gilt mein Geschreibsel da oben uneingeschränkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne!</p>
<p>Nachtrag: Ich hab noch was vergessen:<br />
Bekommt eine Schraube hohe wechselnde Zuglast ab (kann bei Fahrwerksteilen je nach Anordnung der Schraube der Fall sein) hat sie vorsichtshalber auch immer mindestens 10.9, eher 12.9.<br />
Meist greifen die Kräfte jedoch quer zur Schraube an, dann gilt mein Geschreibsel da oben uneingeschränkt.</p>
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		<title>Von: Adrian</title>
		<link>http://adrian.kochs-online.net/2009/08/25/%e2%80%9csag-aaaaa%e2%80%a6-frame-%e2%80%9d-viii/#comment-1061</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 19:36:32 +0000</pubDate>
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		<description>WOW!
Danke für diese lange Ausführung! Wieder was gelernt.
Ok, ich erinnere mich jetzt natürlich nicht mehr genau an das Drehmoment, mit dem die Schrauben angezogen werden sollten, aber es war nicht bemerkenswert viel. Ich meine irgendwas bei 50-60Nm.
Da soll &quot;Grade 5&quot; wohl ausreichen.
Danke nochmal!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WOW!<br />
Danke für diese lange Ausführung! Wieder was gelernt.<br />
Ok, ich erinnere mich jetzt natürlich nicht mehr genau an das Drehmoment, mit dem die Schrauben angezogen werden sollten, aber es war nicht bemerkenswert viel. Ich meine irgendwas bei 50-60Nm.<br />
Da soll &#8220;Grade 5&#8243; wohl ausreichen.<br />
Danke nochmal!</p>
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		<title>Von: wuschel</title>
		<link>http://adrian.kochs-online.net/2009/08/25/%e2%80%9csag-aaaaa%e2%80%a6-frame-%e2%80%9d-viii/#comment-1021</link>
		<dc:creator>wuschel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:14:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hier mal ein wenig Basiswissen zum Thema Lastzustände an Verschraubungen:

Eine Schraube wird immer und ausschließlich auf Zug belastet.

Warum? Die Schraube verbindet zwei Bauteile, indem sie sie gegeneinander presst. Man kann sich die Schraube dabei wie eine sehr harte Feder vorstellten. Alle Kräfte, die quer zur Schraubenrichtung angreifen, werden nicht über die Schraube übertragen, die dabei auf Scherung belastet werden würde, sondern als Reibkraft (Haftreibung) am Spalt. Je fester man die Schraube anzieht, desto mehr Anpressdruck ist vorhanden, desto größter ist die Haftreibung, desto mehr Querkraft kann übertragen werden.
Tritt eine Belastung längs der Schraubenachse auf (also Zug/Druck) so wird eine Zuglast auf die ohnehin zugbelastete Schraube obendrauf gerechnet, eine Drucklast entsprechend abgezogen.
Welche Festigkeitsklasse eine Schraube haben muss, richtet sich also folglich nach genau einem Kriterium: Dem Anzugsmoment. Je nachdem, wie die Schraubverbindung belastet wird, berechnet der Konstrukteur die erforderliche Klemmkraft. Danach wird dann die Schraubengröße ausgewählt und schlussendlich ausgerechnet, mit wieviel Drehmoment sie angezogen werden muss. Stellt sich dabei heraus, dass die Spannkraft der Schraube größer als die Zugfestigkeit der Schraube ist, wird eine höhere Festigkeitsklasse ausgewählt. 8.8 ist Standard, etwas anderes nimmt man nur, wenn beim besten Willen kein Platz für dickere Schrauben vorhanden ist.

Alles klar?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal ein wenig Basiswissen zum Thema Lastzustände an Verschraubungen:</p>
<p>Eine Schraube wird immer und ausschließlich auf Zug belastet.</p>
<p>Warum? Die Schraube verbindet zwei Bauteile, indem sie sie gegeneinander presst. Man kann sich die Schraube dabei wie eine sehr harte Feder vorstellten. Alle Kräfte, die quer zur Schraubenrichtung angreifen, werden nicht über die Schraube übertragen, die dabei auf Scherung belastet werden würde, sondern als Reibkraft (Haftreibung) am Spalt. Je fester man die Schraube anzieht, desto mehr Anpressdruck ist vorhanden, desto größter ist die Haftreibung, desto mehr Querkraft kann übertragen werden.<br />
Tritt eine Belastung längs der Schraubenachse auf (also Zug/Druck) so wird eine Zuglast auf die ohnehin zugbelastete Schraube obendrauf gerechnet, eine Drucklast entsprechend abgezogen.<br />
Welche Festigkeitsklasse eine Schraube haben muss, richtet sich also folglich nach genau einem Kriterium: Dem Anzugsmoment. Je nachdem, wie die Schraubverbindung belastet wird, berechnet der Konstrukteur die erforderliche Klemmkraft. Danach wird dann die Schraubengröße ausgewählt und schlussendlich ausgerechnet, mit wieviel Drehmoment sie angezogen werden muss. Stellt sich dabei heraus, dass die Spannkraft der Schraube größer als die Zugfestigkeit der Schraube ist, wird eine höhere Festigkeitsklasse ausgewählt. 8.8 ist Standard, etwas anderes nimmt man nur, wenn beim besten Willen kein Platz für dickere Schrauben vorhanden ist.</p>
<p>Alles klar?</p>
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