Wer rastet, der rostet

Nachdem der Zusammenbau langsam an Fahrt gewinnt, kann ich mich auch einiger Details widmen.
Wie ihr ja wisst, lag die Gorilla jahrelang teilzerlegt in einer Garage.
Das hat leider auch den Tank in Mitleidenschaft gezogen.
Auf der Unterseite findet sich einiges an Rost:
Rost auf der Unterseite
Da der Tank jahrelang ohne schützendes Benzin auskommen musste, ist auch das blanke Metall im Inneren angegriffen:
Tank innen mit leichtem Flugrost
Der Lack außen ist zerkratzt und abgestoßen, so dass sich auch dort der erste Rost bildet.
Zwei Dellen finden sich ebenfalls im Tank.
Nun stellt sich die Frage:
Was tun?
Ich würde den Tank vor der erneuten Inbetriebnahme gerne innen entrosten und mit einer Tankversiegelung behandeln.
Hat jemand von euch so was schon mal gemacht und kann mir ein bestimmtes Produkt empfehlen?
Oder ist es schlauer, ihn erstmal so wie er ist zu verwenden und die Versiegelung nach einer späteren Neulackierung auf zu bringen?

Den Rost auf der Außenseite wollte ich entfernen und mit Rostschutzlack behandeln, damit da erstmal Ruhe ist. Sobald die Gorilla ihr „Erprobungsjahr“ hinter sich hat, will ich sie eh komplett zerlegen und neu lackieren (lassen).
Die Dellen würde ich bei der späteren Neulackierung als „Patina“ behalten. Die Aufkleber sind zum Teil zerrissen oder fehlen komplett, so dass es da nix besonderes zu retten gibt. Außerdem gibt es sie auch als hochwertige Repros.

6 Gedanken zu „Wer rastet, der rostet“

  1. im schwalbennest gibts unter best of the nest mehrere tankversiegelungsthreads. grundsätzlich kann ich nur empfehlen: erst innen, dann aussen. andersrum geht auch, aber dann muss man den tank gut einpacken.

    wenn du mit dem finger rund um die innenseite des einfüllstutzens streichst und da hinterher richtig dicke placken dran sind musst du sanieren. ist der finger zwar braun, aber die partikelgröße nicht wirklich sichtbar geht das auch erst mal so. bei uschi war ich bisher zu faul zum versiegeln und die fuhre läuft seit ich sie habe mit angerostetem tank ohne bisher ein einziges mal verstopft zu sein. vom bild her würde ich sagen: geht erst mal noch.

    wenn du eh schon neu lackierst kann man die dellen vorher rausziehen, da gibts verschiedene varianten die auch ohne anbohren funktionieren.

  2. Der Rost im Inneren sieht mir nach einem guten Anwendungsgebiet für Evapo-Rust aus. Das Zeug dürfte mit dem bisschen Rost gut fertig werden, ist von den Kosten her vertretbar und anschließend wiederverwendbar.
    Es hinterlässt auch keine Oberflächenveränderung und kann mit Wasser abgespült werden, sodass du hinterher einfach versiegeln kannst.

  3. „Dicke Placken“ sind es zwar nicht rings um den Einfüllstutzen, jedoch deutlich sichtbare Partikel.

    Einen Betonmischer habe ich leider nicht zur Hand. Die herzzerreißende Geschichte unserer treuen „Urban“-Maschine will ich an dieser Stelle nicht nochmal erzählen. Die Betroffenen wissen Bescheid!

    Ich werde den Tank mal als Testobjekt für verschiedene chemische Entroster verwenden. Den Anfang macht Zitronensäure. Sollte die nicht zum gewünschten Ergebnis führen, teste ich mal Tobias Evapo-Rust.

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