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Jahresrückblick 2016

Das Jahr ist dem Ende sehr zugeneigt, was für mich immer auch bedeutet, die Geschehnisse der letzten Monate Revue passieren zu lassen.
Der Januar 2016 startete mit einem großen Service am Rialto:
Fühlerblattlehre
Im Februar ging ich auf detektivische Suche nach einem Ersatz-Winkeltrieb für Vadderns Volvo 1800S:
Winkeltrieb im Vergleich
Im März gab es weitere 15 Minuten Ruhm für mich, als bei VOX über die rostenden Gastanks berichtet wurde:
Filmteam
Der April stand ganz im Zeichen epischer Buddelei:
Schräubchen in der Grube
Der Mai hielt für den Rialto die Ehre des H-Kennzeichens bereit:
Rialto mit neuem Kennzeichen
Im Juni fand die tolle Ausfahrt des Magdeburger Oldtimerstammtisches nach Ferropolis statt:
Blick von Gemini auf Mad Max und Medusa
Im Laufe des Julis konnte der antiimperialistische Schutzwall fertiggestellt werden:
Mauer hinterfüllt
Im August berichtete ich euch von der Bremsenüberholung am Rialto:
Übersicht Bremsmechanik
Im September erhielten die Gasbuddeln vom Combo zur Auffrischung eine sinnliche Fettmassage von mir:
Tanks konserviert
Der Oktober war der Gründungsmonat der Piratenrepublik bei uns im Garten:
Grundgerüst fertig
Im November hatte ich spontan die Chance einen großen Haufen Reliant-Teile zu bergen:
Motor- und Getriebeinnereien
Das Jahr Schloss dann passender Weise mit dem Highlight, nämlich der Geburt des kleinen Schräubchens:
kleines Schräubchen
Ich weiß, dass andere Leute dieses Pensum in 3 Monaten durchziehen, aber für mich gilt immer noch der Grundsatz, dass mein Hobby an letzter Stelle der Familienbedürfnisse steht. Und das bedeutet eine Menge vorrangiger Dinge.
Neben dem neuen Kind gibt es auch einen neuen Job. Beides im Zweifel nur kurze Blog-Meldungen, aber große Zeitfaktoren.

Für 2017 sitze ich gerade an einem Groß-Projekte-Plan, der immer umfangreicher wird. Leider ist da aktuell kein einziges Auto-Thema drauf.
Als Trostpflaster kann ich aber verlautbaren, dass einer meiner guten Vorsätze für 2017 ist, dass ich jede Woche einen Basteltag, analog zum früheren Garagendonnerstag, einlege. Vielleicht schaffe ich es ja damit, die Artikeldichte wieder ein wenig zu erhöhen.
Ich hoffe, ihr begleitet mich trotzdem weiterhin auf meiner Reise durchs Leben.
Euch und euren Lieben ein frohes und gesundes Jahr 2017!

Das hebt! II

Bevor mich OSTs Tipp erreichte, hatte ich schon für meinen neuen Rodcraft Wagenheber nach Auflagetellern geguckt.
Das Maßband verriet mir, dass der Original-Teller 120mm Außendurchmesser hat. Eine ausgedehnte Amazon-Suche später hatte ich einen Ersatzteller für Nussbaum-Hebebühnen im Einkaufskorb.
Die Teller haben auf der Unterseite einen umlaufenden Gummirand und einen einvulkanisierten Stahlteller:
Nussbaum Auflageteller Rückseite
Der Durchmesser innerhalb des Randes beträgt 120mm. Damit passt der Teller haargenau auf den Wagenheber:
Nussbaum Auflageteller
Sitzt schön fest und drückt sich durch den Stahlteller auch nicht durch. Super Sache!
Wenn man den Teller noch zusätzlich befestigen will, kann man dass wie Ado machen.

Das hebt!

Mein Kinderwagenheber ist kacke.
Das Ding ist kippelig und lässt sich beschissen bedienen. Mittlerweile ist mir da zum dritten Mal ein Auto (fast) runter gefallen. Ich habe mich daher mal nach Alternativen umgesehen.
Schlussendlich schwankte ich zwischen dem Rangierwagenheber Aluminium RA von werkzeugbude24.de

und dem Rodcraft RH215:

Der Rodcraft ist flacher und hat eine größeren Maximalhub, ist dafür aber ein schwerer Bastard.
Nachdem ich mehrfach von Menschen gelesen habe, die Probleme mit durchgängigen Frontrollen (hängen bleiben an Fugen und Steinchen) hätten, entschied ich mich für den Rodcraft:
Wagenheber verpackt
Der Zusammenbau ist keine besondere Herausforderung:
Lieferung ausgepackt
Zuerst muss man jedoch die Transportsicherung lösen:
Transportsicherung
Da sitzt anständig Spannung hinter. Am einfachsten ging es bei mir, als ich mich auf den Flansch gekniet habe.
Der Größervergleich macht den Unterschied deutlich:
Größenvergleich 1
Bevor es an den ersten Einsatz ging habe ich noch dem oberen Teil der Hubstange ein Stück PE-Rohrisolierung spendiert.  Mit 28mm Innendurchmesser passt die Isolierung schön stramm über die Stange:
zusätzliches Polster
So sind auch hier Beschädigungen durch Töffeleien ausgeschlossen.
Durch den großen Hub lassen sich bequem beide Räder einer Fahrzeugseite auf einmal wechseln:
Beide Achsen angehoben
Die serienmäßige Gummiauflage im Teller ist zwar sehr hart, aber leider drückt sich der Schweller doch bis auf den Eisenrand durch, wie man an den Macken sieht:
Druckspuren
Da werde ich mir noch was überlegen.
Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Auch im Vergleich zu Vadderns Rangierwagenheber lässt sich der Rodcraft wesentlich leichter manövrieren und auch das Ventil lässt sich viel präziser öffnen.