Archiv der Kategorie: Haus & Hof

ABLÄNGHILFE III

Ich schulde ja noch ein Feedback:
Mittlerweile ergab sich die Gelegenheit, die Ablänghilfe zu testen:Holz gesägtSie funktioniert wirklich gut. Es ist ein wesentlich flotteres Arbeiten als vorher.
Die Montage am Umlenkstern ist aber nicht ideal:Ablänghilfe im EinsatzEs kommt (im Vergleich zu Vadderns Ablänghilfe an der Schwertmutter) doch häufiger dazu, dass man hängen bleibt und sie ab streift. Ist nix wildes, nur eine Erkenntnis.
Leider war der Testlauf nicht ganz ungetrübt:Metall im HolzDeshalb sollte man bei Bäumen die am Weidenrand stehen immer skeptisch sein.

Die Stelle an der…

… der Wäschetrockner das Wasser lässt. Unser treuer 25€-Wäschetrockner hat uns verlassen. Ja, ich weiß: Auch euch trifft das hart, war er doch kaum 20 Jahre alt.
Allerdings vergaß er in letzter Zeit immer öfter, was sein Auftrag war und hörte einfach mitten im Trocknungsvorgang auf, nur um stolz zu vermelden, dass er bereit wäre mit der Arbeit zu beginnen. Ich vermute Altersdemenz.
Schade, mit den neuen Lagern hätte er sicherlich nochmals 20 Jahre gehalten.

Egal. Das Neugerät war fix geordert und wartete mit sowas schönem wie einem alternativen direkten Kanalisationsabschluss auf. Sehr schick. Nie wieder die Wasserschublade entleeren.
Kaum wollte ich diesen Komfortgewinn baulich umsetzen, hagelte es ein Veto der Besten. Sie nutze das Kondenswasser des Trockners immer für ihr Dampfbügeleisen. Ersparte ihr das entkalken. Da wollte sie nicht so einfach drauf verzichten.
Da war also Bastelarbeit angesagt.
Zentrales Element meiner „Kondensatablaufsteuerung“ ist ein 8mm Y-Hahn mit Kugelventilen:Anordnung
Durch den kleinen grauen Wellschlauch auf dem Bild kommt das Kondenswasser vom Trockner. Je nach Stellung des Kugelhahns geht es dann entweder durch den kurzen Anschluss gen Kanalisation (Waschmaschinenanschluss) oder durch den klaren Schlauch wieder zurück in den Vorratsbehälter des Trockners:Y-Abzweig Detail
Wie man auf dem Bild sieht, habe ich noch einen 1″ 90° Bogen (aus dem Garten-Wasser-Bereich) verbaut um den Siphon-Anschluss zu drehen. Im Original zeigt der kleine Anschluss für den Trockner nach vorne. Da sich dieser später in einem Putzschrank wiederfindet war absehbar, das er irgendwann abbrechen würde: Fertig
Durch den 90° Bogen ist er nun vor randalierenden Besen geschützt und er verhindert auch, dass die Waschmaschine ihre Lauge beim abpumpen in die Leitung des Trockners drückt. Diesem Problem begegnen viele Leute mit einem Rückschlagventil, was sicherlich genauso effektiv ist. Mittlerweile ist die Konstruktion schon in jeder Einstellung getestet und würde für gut befunden.

Holz vor der Hütte II

In Vorbereitung auf den damals noch fernen Winter habe ich drei meiner Brennholzsäulen aufgelöst und ans Haus umgestapelt. Die Technik mit den seitlichen Öffnungen in den Estrichmatten hat gut funktioniert. Insbesondere das obere Holz purzelte mit überschaubarer Vehemenz von alleine in die Schubkarre:

Turm geöffnet

Hierbei habe ich auch das Untermietverhältnis mit den Piepmätzen gekündigt (Eigenbedarf):

Leeres Nest

Glücklicherweise waren die aber schon lange ausgeflogen.

Den Holzstapel am Haus habe ich auch neu strukturiert

Stapel neu unterteilt

Der alte Stapel war nach dem Winter nur halb leer, so dass ich erst das alte Holz raus nehmen musste, eh neues rein konnte. Nun ist er in zwei Felder unterteilt, was jeweils ca. einem Winter entspricht.
So kann ich auch hier unterschiedliche Jahrgänge trocknen (aktuelles Jahr und Folgewinter) und muss bei der Wiederbefüllung nicht mehr umstapeln.

Außerdem konnte ich durch den mittleren Trenner die Seitenneigung des Stapels deutlich reduzieren. Dazu habe ich das Stahlseil durch den mittleren Holzklotz gefädelt und Seilverbinder samt Unterlegscheiben auf jeder Seite als Stopper montiert:

Stahlseil

Diese verhindern zuverlässig ein seitliches verschieben der Mittelstrebe, wenn ein Feld leer und dass Andere voll ist.
Kaum war ich mit der Stapelei fertig, kam auch schon Anhänger 1 von 2 mit Nachschub:

Holzlieferung 2

Die dicken Klunker füllten nicht nur die 3 entleerten Säulen, ich musste auch 2,5 neue Säulen daneben stellen:

Neues Holz eingelagert

Auf dem Bild sind die Säulen noch provisorisch abgedeckt. Mittlerweile haben sie auch ein Dach bekommen.
Jetzt fehlt noch ein Ahorn und eine Kiefer, die gerüchteweise auch noch ihren Weg zu mir finden sollen.

Der Plan mit dem Spalter geht bisher voll auf!

Lackdusche

Viele traurige Geschichten beginnen mit „Ich wollte nur eben schnell…“ (Z.B.:“ Ich wollte nur eben schnell das Blaue Band gewinnen.“).
So auch meine Geschichte von der Reparatur unserer Acryl-Duschtasse:
Ich wollte nur eben schnell eine Regendusche montieren. Möbeldecke gegen Beschädigungen drunter legen?
Ach Quatsch! Geht doch schnell.
Nachdem mir ein massiver Chrom-Halter aus der Hand gerutscht war, hatte ich eine ordentliche Macke in der Duschtasse:

Macke

Das Ärgerlichste an sowas ist immer weniger der Schaden selbst, als die eigene Dummheit, welche dazu führte.
Als mein Blutdruck wieder etwas gesunken war, habe ich mich auf die Suche nach Lösungen begeben. Auf dem obigen Bild sieht man sie schon, in Gestalt des Cramer Reparatur-Sets. Dies ist zum spachteln von Schadstellen sowohl in Acryl als auch in Emaille geeignet.

Als erstes habe ich mit einem Cuttermesser Risse am Rand der Macke V-förmig erweitert und anschließend alles penibel entfettet. Nun die Spachtelmasse angerührt. Dabei müsst ihr unbedingt darauf achten, eine rein-weiße Unterlage zu verwenden! Die Spachtelmasse löst Druckerschwärze/Farbe sofort an und verfärbt sich. Ich hab’s mit Zeitungspapier versucht, war keine gute Idee.

Anschließend geht’s ans spachteln:GespachteltAchtung: Die Spachtelmasse stinkt bestialisch und ist hochgradig gesundheitsschädlich! Lest die Warnhinweise auf der Packung.

Schon nach dem folgenden Nassschliff mit dem mitgelieferten feinen Schleifpapier sieht man die Macke kaum noch:GeschliffenNach der vollständigen Aushärtung alles sorgfältig abkleben und mit der mitgelieferten Farbe lackieren. Ich habe als zusätzliche Hilfe in eine dünne Pappe ein Loch in Form der Macke geschnitten und diese Schablone beim lackieren 2-3 cm über die Stelle gehalten.
Nun sollte sich die Macke nur noch mit der Lupe finden lassen:LackiertVaddern war nach einer Woche nicht mehr in der Lage, die Stelle zu finden. Auch jetzt nach annähernd 2 Monaten habe selbst ich Probleme die Stelle wieder zu finden.
Sollte sich das Set im Langzeiteinsatz bewähren, wäre es eine super Lösung für derartige Missgeschicke.

Erfahrungsbericht Wunderhecke III

Holgers Kommentar habe ich mal zum Anlass genommen, ein paar Fotos zum Zwischenstand der Wunderhecke nach 5 weiteren Monaten zu liefern:
Stand nach 5 Monaten 2
Zur Orientierung: Die Pfähle gucken 130 cm aus der Erde.
Interessant ist auch die unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeit. Weiter oben auf dem abschüssigen Gelände sind die Pflänzchen noch deutlich kleiner:
Stand nach 5 Monaten 1
Eine der Ursachen dürfte die unterschiedliche Wasserzufuhr sein. Im unteren Teil des Grundstücks haben wir den Boden zwischen den Pflanzen dick mit Gehäckseltem abgedeckt, was nochmal zusätzlich die Feuchtigkeit hält.
Gedüngt und gewässert haben wir das Jahr über nicht.
Als nächstes steht der Herbstschnitt an, bei dem ich sie wieder auf 10 bis 15 cm zurück schneide. So verzweigt sie sich hoffentlich noch weiter und wird schön buschig.