Hoher Besuch

Es gab hohen Schrauberbesuch in der Casa del Koch:
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KLE hatte sich auf seiner Rückenwind-Tour auch bei mir für eine Nacht eingenistet.
Natürlich musste er auch Mal testen, ob der Rialto eine Alternative zum Piraten wäre:
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Wir einigen uns auf „bedingt“. Vielleicht mit Schiebedach für die Kopffreiheit und einer Ausbuchtung in der Tür für’s rechte Knie.
Für die anschließende Sightseeing-Tour haben wir dann doch den Piraten genommen:
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Wir haben die klassischen Industriedenkmäler Magdeburgs abgeklappert: Wissenschaftshafen samt Ausstellungsstücke und das Schiffshebewerk. Bilder gibt’s auch bei KLE im Blog.
Anschließend ging es nach hause, wo wir noch gemütlich beisammen saßen.
Es war schön, KLE mal persönlich kennen zu lernen. Schließlich verfolge ich sein Fusselblog schon seit Anbeginn der Zeit und fand dort auch den Anstoß, selber über meine Schraubereien zu bloggen.

Militärtreffen

Das große Schräubchen, Tobias und ich waren mal mutig und sind zum alljährlichen Treffen der Militärtechnik und Oldtimerfreunde Ohrsleben gefahren:
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„Tellerrand“ und so. Man ist ja offen für Neues.
Der Schwerpunkt des Treffens lag natürlich weniger auf klassischen Oldtimern, denn auf oliv grün.
Gerne auch „KrAZ„:
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Das Wetter selbst war zwar stabil, aber kurz zuvor hatte es reichlich geregnet. Der Eigentümer dieser Flip-Flops kann da sicherlich ein Liedchen von trällern:
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Neben den Militaria-Freunden trafen sich dort auch Amateur-Funker. Ein Hobby, das sich augenscheinlich erstaunlich gut kombinieren lässt:
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Für Männer und Schräubchen gab’s auch die Möglichkeit Bagger zu fahren:
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Oder eine Runde mit nem Panzer zu drehen:
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Zwei Menschen hatten ihre riesigen Kirowez K-700A mitgebracht.
Einem war der Transport des 13-Tonnen-Monsters zu aufwändig, daher hat er sich einfach eine voll funktionstüchtige Miniaturversion gebaut:
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Wahnsinn! Was ne Arbeit:
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Da ich zu Militärgerät nicht so die rechte Beziehung habe, hab ich mich mal auf die Exoten am Wegesrand konzentriert.
Z.B. diesem dreisitzigen Pritschen-Landy:
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Oder dieser schönen alten „Montgomery„:
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Auch dieses liebevolle Robur-WoMo erwärmte mein Exoten-Herz:
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Beim Anblick der DDR-Dachzelte frage ich mich immer, wer von den Ingenieuren damals meinte, dass man da zwingend Stehhöhe drin haben müsste:
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An einem Tarn-Fahrzeug konnte ich aber nicht einfach vorüber gehen:
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Dieser kantige Kollege ist ein (wie sollte es auch anders sein) Volvo C303.
Ebenfalls aus Schweden stammt dieses Gerät:
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Ein Elektro-Dreirad, welches zum Sprengstoff-Transport in Bunkeranlagen genutzt wurde. In der Galerie findet ihr bei Interesse ein Foto von der Infotafel mit weiteren Hintergrund-Infos.
Kurz vor unserer Abreise gesellte sich noch dieses Flossenmonster hinzu:
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Alles in allem ein interessantes Treffen, um mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schnuppern und zu sehen, was man mit 26er-Schlüssel-aufwärts so machen kann. Allerdings halten Interessenvertreter wie dieser:
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mich von einer näheren Verbrüderung ab. Teils waren da echt fragwürdige Gestalten bei. Ganz abgesehen von den Ewiggestrigen, die ein DDR-Militariertreffen in einer alten NVA-Grenzkaserne grundsätzlich so anlockt.

Matrosen am Mast

In meiner naiven Weise dachte ich lange Zeit, dass Achim Reichel damit besingen würde, dass der Steuermann unwillige Seemänner am Segelmast martert.
Dass er jedoch selbst der Gemarterte ist, lernte ich erst sehr viel später. Welch behütete Kindheit…
Egal.
Wo wir aber gerade beim Thema sind:
Vaddern fand die Piratenrepublik etwas nackt (Ihr erinnert euch an die ausufernde Must-have-Diskussion?).
Also rodete er im Revier einen Kiefernwald um den schönsten aller Fahnenmasten auf den Jagdwagen zu schnallen und zu uns zu karren:
Mast wird gestrichen
Auf dem Bild streiche ich ihn gerade mit Wetterschutzfarbe.
Vorher hatten Vaddern und ich noch mit dem Elektrohobel eine Seite abgeflacht, damit er bündig an dem „Bug-Balken“ des Sandkastenschiffes anliegt.
Nach drei Durchgängen inklusive Trocknungszeit konnte er probe-montiert werden:
Mast in Position
Ja, das sieht doch gleich schon viel imposanter aus.
Zwischenzeitig hatte ich eine Edelstahl-Garnitur für Fahnenmasten geordert.
Sieht robust und schick aus und lässt sich gut montieren:
Umlenkrolle
Ein weiterer online-Händler lieferte eine 33mm Pfostenkappe mit Kugel drauf, als oberen Mastabschluss.
Gehalten wird der Mast durch einen 10 und einen 12mm Bolzen, welche jeweils durch den Bugpfosten und den Mast gehen.
Schon beim Bau des Gerüstes hatten wir die Fundamentanker wesentlich stabiler dimensioniert und am vorderen Pfosten nach der vorherrschenden Windrichtung ausgerichtet. Ich bin daher zuversichtlich, dass das Gerüst, die zusätzliche Windlast des Mastes aufnehmen kann.
Neben kindgerechtem Flaggenmaterial habe ich auch eine große Flagge des Fürstentums Lippe geordert.
Heimatliebe…
Fahne im Wind
Vaddern hat außerdem noch grüne und rote Solar-Laternen für Luv und Lee gebastelt.
Ahoi!