Pin-ups

In letzter Zeit bemerke ich meine Vorliebe für die 50er Jahre wieder. In diesem Zusammenhang bin ich dann beim ziellosen surfen über diese niederknieswerten Bilder von Zoe Scarlett gestolpert:
Zoe Scarlett

Zoe Scarlett

Zoe Scarlett

Fotograf und Rechteinhaber ist übrigens Dirk Behlau, welcher wunderschöne Fotos macht.
Mir persönlich sind aber die Bilder mit Damen (egal ob Retro-Pin-ups oder sonstige) meistens etwas zu „pornolastig“… Manchmal ist weniger Haut doch mehr. Besonders die offensiv „sexistischen“ Posen der Pin-ups auf einigen der Bildern passen nicht so Recht zum eigentlich prüden Zeitgeist. Da finde ich die obigen, verspielten, klassischen Pin-up-Posen um Längen prickelnder.

Dem geneigten Leser möchte ich an dieser Stelle auch die Gallerien von Heidi Van Horne, Dayna Deluxe und Sabina Kelley ans Herz legen. *Wuff*

Gut geschmiert ist halb gefahren

Ich habe mal aus dem Kopf einen kleinen Wartungsplan fürs Duo erstellt. Ihr findet ihn links bei den „Seiten“ unter „Wartungsplan Duo 4/1„. Ich habe mich bemüht ihn möglichst vollständig und Duo-spezifisch zu bekommen. Danke an dieser Stelle an Ansgar aus der StudiVZ-Gruppe „Simson Duo 4/1 – Ein Traum auf drei Rädern“ für die Anregung mit dem Stoßdämpfertausch. Sollte ich etwas vergessen haben, oder auch ihr Anregungen haben, dann hinterlasst bitte einen Kommentar. Ich werde eure Tipps dann umgehend einpflegen.

Die Dosis machts

Häufig geistert die Frage durch die Gegend, mit welchem Benzin-Öl-Mischungsverhältnis man sein Duo (oder seine Schwalbe Typ S) betreiben soll. Ob man 1:33 oder 1:50 nehmen soll.
Das Mischungsverhältnis ist bei den Motoren der M53-Rheihe abhängig vom verbauten Kolbenbolzenlager. Ist ein Nadellager verbaut, darf man 1:50 tanken, hat man ein altes Bronze-Gleitlager, benötigt der Motor etwas mehr Schmierstoff (1:33). Vom Werk aus sind die M53/11AR-Motoren ab der Motornummer 0540333 für 1:50 vorgesehen. Die Motornummer findet ihr unterhalb des Krümmergewindes eingeschlagen.
Hier zu sehen:
Krümmermutter
Sollte euer Motor in der Zwischenzeit mal regeneriert worden sein, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass dabei auch gleich ein modernes Nadellager verbaut wurde. 100%ige Sicherheit bringt hier aber nur ein öffnen des Motors.

Unabhängig vom verbauten Kolbenbolzenlager sollte in der Einfahrzeit (ersten 500 km eines Motors) immer 1:33 getankt werden.

Quelle: Zusatz zur Betriebsanleitung für die ‚Simson‘-Kleinfahrzeuge, VEB Fachbuchverlag Leipzig 1972

Beinhart

Als ich meine Lola kaufte zeigten die Schutzbleche der Hinterräder komische Schleifspuren. Hier ganz gut zu erkennen. Der Grund waren viel zu weiche und alte Stoßdämpfer. Dadurch scheuerte das Heckblech, wenn Lola zwei Personen an Bord hatte an den Schutzblechen. Außerdem hatte sie dann einen Hängearsch… Der Stoßi auf der Fahrerseite war am Sack (merkte man dadurch, dass er nachfederte, wenn man ihn runterdrückte) und der auf der Beifahrerseite war einfach nur weich. Die Dinger schienen schon einiges auf dem Buckel zu haben und hatten reichlich Sprühnebel von der schlampigen, roten Lackierung. Also nach Ersatz gesucht (Kann die Dame ja nicht mit Hängehintern durch die Gegend fahren lassen. Wie sieht das denn bitte aus?!). Für die Schwalbe gibts die (eigentlich ja auch ins Duo passenden) Federbeine in allen Formen und Farben, allerdings ist man mit denen nicht sonderlich gut beraten. Eine Schwalbe wiegt leer ca. 80 KG. Ein Duo 147 KG… Da ist es kein Wunder, dass die Dinger schnell verschleißen. Nach einigem Suchen bin ich dann über extra verstärkte Stoßdämpfer fürs Duo gestolpert. Die gibts z.B. bei AKF, woher ich auch meine bezogen habe. Ich hab damals gleich 6 Stück gekauft (zwei für jedes Rad) und kann bisher nur Gutes berichten. Nach einem Jahr Einsatz und rund 600 Km federn sie immer noch genauso hart wie am ersten Tag. Apropos „hart“…man kann sie getrost als „Sportfahrwerk“ bezeichnen. Seitenneigung beim Lastwechsel gibt es nicht und selbst wenn zwei Leute drin sitzen, kommt der Arsch kaum tiefer. Tobias und ich sind mal in Bielefeld ausversehen über nen (schon vorher) toten Igel gefahren…das fühlte sich an, als wären wir mit 50 km/h nen abgesenkten Bordstein hoch gedonnert. Man konnte quasi jeden einzelnen Stachel durch das Fahrwerk spüren. Gefällt mir gut.
Was mich im Nachhinein etwas stutzig macht: Es gibt die Duo-Stoßis nur in einer Länge. Die Schwalben-Stoßis gibts aber für vorne in 31 cm und hinten 34,5 cm länge. Duo und Schwalbe teilen sich aber die gleichen Schwingen für hinten und vorne…. Natürlich habe ich damals die Stoßis nicht vermessen und kann daher jetzt nicht sagen, ob die Verstärkten eigentlich nur für hinten gedacht sind. Dann käme Lola ja eigentlich vorne 3,5 cm tiefer….hmmmm. Vielleicht werde ich die Tage mal den Zollstock schwingen….