R-Tile Belastungstest

Während die Bauzeichnerin über den Plänen für die neue Garage brütet, habe ich mich schon mal mit potentiellen Bodenbelägen beschäftigt. Für den Hauptraum der neuen Garage tendiere ich aktuell zu einer PU-Farbe. Die kann ich selber auftragen und preislich mehr es keinen Unterschied zu Spaltklinkerfliesen. Für Input und Erfahrungswerte bin ich aber offen.
Für den Werkraum habe ich mir mal Muster von PVC-Fliesen zu schicken lassen. Die Muster stammen vom Anbieter „R-Tile“ und warten mit zwei Vorteilen auf:

  1. Die besondere „X“-Verzahnung
  2. Die Ausgestaltung als Vollmaterial

So sahen die drei Musterplatten aus:R-Tile neuUm sie einem Belastungstest zu unterziehen habe ich mal über Nacht Vadderns Cayenne drauf aufgebockt:BelastungstestDas schien Eindruck auf die PVC-Fliesen zu machen:Direkt nach BelastungstestInsbesondere die hintere große Rolle hinterließ eine deutliche Vertiefung.
Nach 24 Stunden in der Garage habe ich die Platten wieder nach draußen gelegt und nochmals ein Foto gemacht:24h nach BelastungstestWie ihr seht sind die kleinen Dellen in den dunklen Platten verschwunden. Lediglich in der hellen Platte ist die tiefe Delle noch zu erahnen. Sogar die Oberflächenstruktur ist zurück gekommen. Nach nochmals 24 Stunden ist vollends nichts mehr zu sehen:48h nach BelastungstestIch hätte ehrlich nicht gedacht, dass die Platten das so gut weg stecken.
Gehen und stehen soll ebenfalls sehr angenehm sein. Außerdem gehen Dinge, von der Schwerkraft übermannt, nicht so schnell zu Bruch.
Lediglich der m²-Preis von 17,71€ schreckt mich noch ein bisschen ab.

Das Original stammt übrigens von „Racedeck„. Auf den Seite findet sich auch ein schöner Planer, mit dem man verschiedene Verlegearten und Designs durch spielen kann.

3 Gedanken zu „R-Tile Belastungstest“

  1. Egal was du tust: Je heller und glatter der Boden ist, desto besser findest du heruntergefallene Minibiester, die sich in die letzte Ecke verkullert haben, wieder. Auf so einem PVC-Fleckdesignboden wie er häufig in Zügen zu finden ist findet man nichts mehr wieder. Anstrich ist leichter auszubessern als jeglicher Bodenbelag. Bei Muttern in der Garage hält ein PU-Anstrich inzwischen seit ca dem Jahr 2000 normaler Garagenbeanspruchung stand.

    1. Ja, in diese Richtung gingen auch meine Überlegungen. Bei den PVC-Fliesen ist „Schachbrett“ beliebt. Das habe ich aus dem gleich Grube direkt verworfen. Mir schwebt ein lebensbejahendes hell grau vor. Bei der Oberfläche schwanke ich zwischen diesen „Punkten“ und der einfach genarbten Oberfläche, mit Tendenz zu letzterer.
      Das mit dem PU-Anstrich ist interessant. Der ist meine bisherige Präferenz für den Hallenboden. Weißt du noch was zu Marke und Untergrundvorbereitung?

  2. „Lebensbejahendes Hellgrau“ ist keine schlechte Idee. Einerseits erlaubt es eine ausreichend helle Arbeitsumgebung, andererseits blendet es auch nicht. Gerade wenn man häufiger in so einer Umgebung (mit wenig Aufwand) fotografieren möchte, hat man sonst schnell Probleme mit dem Kontrast. Ist ja für Deinen Anwendungsfall vielleicht nicht gänzlich irrelevant.

    Einen PU-Anstrich halte ich auch für eine gute Lösung. Da könnte man vielleicht auch mit unterschiedlichen Farben spielen. Die für den gewerblichen Bereich geltende Rutschsicherheit – R 10 (Parkflächen) bis R 12 (Gruben) – muss man ja zum Glück nicht unbedingt berücksichtigen. Das dürfte die Reinigung deutlich erleichtern.

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