Querverweise

Ich wollte an dieser Stelle mal auf das Blog meines Bruders verweisen, in dem er einige Feeds für mich gebastelt hat. Bisher konnte ich ihm Feeds für das Simsonforum.de, den Marktplatz von jzr-threewheeler.de und den Marktplatz vom Lomax-Club.de entlocken. Danke für die Arbeit!

Wenn ihr die Feeds auch abonieren wollt, findet ihr hier und hier die dazugehörigen Link.

Kondensmittel

Da ich momentan überlege, den Kondensator von der Grundplatte zu entfernen und wo anders hin zu verlegen (dazu in einem anderen Artikel mehr) hab ich mich mal ein wenig über den kleinen Schlawiner schlau gemacht.
Zur Funktionsweise gibts genug Einträge in den bekannten Foren und bei Wikipedia. Da will ich mich mal nicht weiter zu auslassen. Was allerdings für den gemeinen Duo-Schrauber von Interesse sein könnte, ist die Tatsache, dass identische Zündkondensatoren in manigfaltigen Fahrzeugen verbaut wurden. Dies erleichtert mal wieder die Ersatzteilsuche und ist auch besonders hilfreich, für das angedeutete „Ortswechsel“-Projekt (auch dazu im späteren Artikel mehr).

Die technischen Details der benötigten Zündkondensatoren lauten:
Höhe: (inkl. Anschraubstuzen) ca. 38mm
Durchmesser: ca. 18,5mm
Kapazität: 22μF (Micro-Farad)

Laut Wikipedia sind „die meisten“ Zündkondensatoren solche mit 22μF. Das passt auch zu anderen Gerüchten, die ich gehört habe, dass man da eigentlich alles aus der bunten Kiste der Autoindustrie grabbeln kann. Ich hab mir daher mal die Mühe gemacht und alle Fahrzeuge aufgelistet, von denen ich sicher in Erfahrung bringen konnte, was für Zündkondensatoren sie verwenden.
Kondensatoren aus folgenden Fahrzeugen sollen passen, da sie ebenfalls eine Kapazität von 22μF haben:
Daihatsu Charade, Charmant, Cuore, Rocky
Toyota Land Cruiser, Carina, StarletLiteAce, Cressida, Celica, Tercel, Corolla
Suzuki Alto, Samurai (I, II, LJ 80)

Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Zündkondensator aus dem Trabant. Er hat die identischen Maße und eine identische Kapazität (passt also in die Grundplatte). Allerdings ist sein Gehäuse, im Gegensatz zum normalen Simsons-Kondensator, aus Stahl und nicht aus Aluminium. Dies ergibt ein besseres Warmstartverhalten (durch den geringeren Ausdehnungskoeffizienten von nur 13,00 10-6/K, im Gegensatz zu 23,20 10-6/K). Außerdem „verformt“ er sich durch sein stabileres Gehäuse nicht so schnell wie die Originalen.

Ich habe weiterhin gelesen, dass auch andere Zündkondensatoren mit der Kapazität 25μF funktionieren sollen. Also auch Kondensatoren für:
Borgward Isabella
Citroën CX, DS
Dacia 1300, 1310, 1.3 Kombi
DAF 55, 66
Fiat 128, 131, 850, Fiorino, Panda, Ritmo
Ford Taunus 12M
Mercedes-Benz W100
Peugeot 504, 505
Porsche 912
Renault R4, R5, R6, R9/11, R12, R16, Alpine A110 (1,6l), Fuego
Škoda Garde
Volvo PV444/544, Amazon/121, DUETT/PV445, 340 – 360, 66
Volkswagen T2 1.6l

Also, wenn der Kondi mal wieder spinnt, einfach fix den aus Vatis Porsche oder seinem Mercedes 600 Landaulet mopsen…

Geographie 1+

Im Schwalbennest wurde vor einiger Zeit von Quacks angeregt, eine neue Simsonfahrer-Schwalbennestuser-Landkarte zu erstellen. Da ich dieses Projekt gut finde, will ich es hier mal publizieren, in der Hoffnung bald nicht mehr so einsam in Westfalen zu sein.
Die aktuelle Karte findet ihr hier.
Mich findet ihr unter meinem Schwalbennest-Nick „Sahib

schwindende Resourcen

Gestern habe ich ja den letzten Anlauf gestartet um Lolas Motorprobleme in den Griff zu bekommen.
Ich hab ihr die zweite gebrauchte Zündung samt neuer Zündspule eingebaut, welche ich bei ebay gekauft habe. Klappte auch alles wunderbar, nur blieben die Motorprobleme mir erhalten…. an der Zündung kanns also nun nicht mehr liegen. Da mein Latain somit ein trauriges Ende fand, hab ich den Motor wieder ausgebaut und ihn heute zurück an den „Schwarzfahrer“ aka. Zweirad-Steinberg geschickt. Da hatte ich ihn ja auch zur Regenerierung. Vorher lief er, hinterher nicht. Klarer Fall von „Nacherfüllung„. Hoffentlich sehen die das auch so….
Als ich das Öl zwecks Ausbau abgelassen habe, viel mir allerdings etwas auf, was vielleicht die Fehlerursache sein könnte. Von den 500ml Getriebeöl waren nur noch ca. 360ml im Getriebe….

Lola hat aber die ganze Zeit schön artig das Öl gehalten und nicht unter sich gemacht. Ich hatte auf dem Boden extra eine Zeitung ausgebreitet und bin auch keinen Meter gefahren (Betriebszeit waren, wenn es hoch kommt vielleicht 2 Stunden Leerlauf).
Ok, wollen wir fair sein und rechnen wir etwas Verlust durch Rückstände und eine im Betrieb anfangs leicht leckende Kickerwelle ab. Aber das sind dann auch keine 140ml. Wohin hat sich also das feige Öl verdünnisiert? Mein Tipp ist, dass eine der neuen Dichtungen (Simmerring oder wahrscheinlicher die Mitteldichtung) im Innern nicht anständig abdichtet und ich jetzt immer fröhlich Getriebeöl mit verbrannt habe. Dafür würde auch die anständige Rauchbildung sprechen, die ich bisher immer auf das fettere Gemisch (1:33 statt 1:50) geschoben habe. Ich muss mal an dem abgelassenen Öl schnüffeln, ob das nach Benzin riecht. Das wäre dann der finale Beweis.
Eigentlich ist es mir mittlerweile auch egal, woran es liegt. Hauptsache Lola läuft bald wieder.
Naja, mal sehen, was Zweirad-Steinberg sagt. Bisher waren die eigentlich sehr nett.
Leider sind die aber bis zum 25. auf Fortbildung. Daher befürchte ich, dass das mit dem Konvoi zum IFA-Treffen nix wird, weil der Motor bis dahin nicht wieder da ist. Vielleicht hat Elion ja Mitleid mit mir und bietet mir ne Mitfahrt in seinem Duo an.