Heute bleiben die Ohren kalt

Gestern war ich wieder bei Özlem. Özlem war aber leider im Urlaub. Deshalb hat mich sein „Kollega“ Berim geschohren. Das war aber nicht so spannend wie bei Özlem. Viel mehr Schere und Rasierer und viel weniger Rasiermesser und Feuer. Quasi gar kein Feuer. Meine Ohren fühlen sich noch immer ganz buschig an. Es gab auch keine Frauen, die Weisen aus der fernen Heimat trällerten. Stattdessen lief das Osnabrücker Uniradio. Was ich aber auch schon recht amüsant in dem Laden fand. Allerdings hat sich Berim mit mir einen kleinen Schabernack erlaubt. Er hat, nachdem er mir mit einem Wasserzerstäuber die Haare benässt hat, mir eine Adolf-Hitler-Gedächtnissfrisur verpasst, kurz in den Spiegel gegrinst, dann meine Haare wieder verwuschelt und angefangen zu schneiden…dieser Strolch…soll aufpassen, dass ich ihm nicht ne Abdullah ÖcalanFrisur mache!
Allerdings habe ich auch interessantes über Özlem erfahren. Berim fragte mich nämlich nach meinem Namen (Ich hatte kurz überlegt „Adolf“ zu antworten) und erzählte mir dann auf meine Rückfrage nach seinem Namen hin: „Ich nicht Özlem. Ich Berim. Özlem Kollega! Özlem aber eigentlich Frauenname….“
Da viel mir doch spontan dieses Lied zu ein Johnny Cash- A Boy Named Sue und ich bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Bei meinem nächsten Besuch werde ich es vor mich hin pfeifen….

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