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11. Magdeburger Oldtimertag

Am letzten Wochenende haben wir das schöne Wetter genutzt und sind zum 11. Magdeburger Oldtimertag gefahren:

Wir waren zum Glück nicht die Einzigen:

Und zwar bei weitem nicht…..

Mobiles Kulturgut, soweit das Auge reichte. Und was mich noch mehr freute: Die Mischung ist bunter geworden. Mehr Westen, mehr 90iger.

Allerdings stellte ich auch fest, dass die Motoraver von früher mittlerweile grau geworden sind. Wir werden alle alt.

Auch an bekannten Gesichtern mangelte es nicht:

Das Dreirad ist übrigens ein elektrischer Munitionstransporter der schwedischen Armee. Aber das ist den Stammlesern natürlich schon bekannt. Die Beste und ich nutzten das herrliche Wetter noch für ein ausgedehntes Picknick:

Nachdem wir uns dort ausreichend verbrannt und das kleine Schräubchen sich auf dem nahen Spielplatz verausgabt hatte, haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Es war ein wirklich schöner Nachmittag für alle Beteiligten. Danke an die Ausrichter!

Heimaturlaub

Vorletztes Wochenende war ich mit den Kindern nach langer Zeit (Corona) mal wieder auf Heimaturlaub.
Während Vaddern mit den Enkelinnen auf Schatzsuche im Wald ging, nutzte ich die Zeit und habe Tobias in seiner Halle einen Besuch abgestattet:

Da steht, wohl behütet, in einer Ecke ja noch mein Bond Bug:

Ich habe den Anlass genutzt und den Motor mal wieder durch gedreht:

Erwartungsgemäß ließ er sich einfach durch drehen. Als ich ihn damals einlagerte, habe ich durch die Zündkerzengewinde so einen „Motorinnenkonservierer“ eingesprüht. Trotzdem schadet es sicherlich nicht, wenn die Kolben mal in einer anderen Reihenfolge stehen. Mit einem gehobenen Hinterrad habe ich auch das Differenzial einmal durch gedreht. Kann ebenfalls nicht schaden.
Außerdem habe ich die Chance genutzt und den dort ebenfalls eingelagerten Duo-Rahmen nebst Fahrgestellnummer fotografiert:

Mindestens von dem Rahmen und dem Satz Blechteile, den ich noch habe, möchte ich mich nämlich trennen.
Ein weiteres Duo werde ich niemals aufbauen und auch die beiden Schräubchen werden wohl eher einen „Ellenator“ restaurieren, als im Duo durch die Lande zu gurken.
Sollte alles nach Plan geht, läuft mir nämlich ein neues Objekt der verqueren Begierde zu. Dann wird es wohl auch für Lola Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Wie schon vor langer Zeit geschrieben: Wir haben uns einfach auseinander gelebt. Da ist es vielleicht auch mal an der Zeit los zu lassen und jemand anderes die Freude zu gönnen.
Neben all diesen Fotos haben Tobias und ich noch seine verschiedentlichen Projekte besprochen und generellen Klönschnack gehalten. Auch mal wieder sehr schön.
Zwischenzeitig haben wir dann noch sein neuste Spielzeug warm laufen lassen. Ein Dino-GoCart mit 6,5 PS-Honda-Motor:

Jesus, Maria und Joseph, das geht ab!
Da waren selbst mit Sliks und für einen talentlosen Nixkönner wie mich Powerslides problemlos möglich:

Ein wirklich schönes Spielzeug, dass es bei eBayKleinanzeigen als defekt für schmalen Kurs gab.
Nachdem mein kindisches Gekicher verklungen war, durfte ich noch zwei schön rostige Speichefelgen unbekannter Provinienz abstauben:

Eine ist für den besten Nachbarn der Welt und eine ist als Schlauchhalter für meine Kompressorfarm gedacht. 1A-Deko!
Abends zum grillen gab es dann noch ein Widersehen mit dem Sera:

Der ist übrigens bald mit dem H-Kennzeichen dran.

Andere Leute…

…gleiche Idee. Während ich am Genesungswerk 1000 Kleinigkeiten erledige, damit es endlich mit dem Mauern los gehen kann, will ich euch mal Dominik Freund und sein „Freundships Paradise“ vorstellen.

Dominik stammt aus der Vanlife-Szene und baut gerade ebenfalls eine Schrauberhalle. Den Bau dokumentiert er bei YouTube:

Der Stil ist insbesondere am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber sowohl dem Zielpublikum als auch dem Medium Youtube geschuldet.

Wer also Spaß an sowas hat und ggf. Inspiration für die eigene Halle sucht, ist dort gut bedient. 1-2 Dinge habe ich schon auf meinem Merkzettel notiert.

Kompressorfarm V

Wie angedroht habe ich die undichte Nebenöler/Wasserabscheider-Kombi durch einen neuen Wasserabscheider von Nanpu ersetzt:

Die mitgelieferten Kunststoffkupplungen habe ich nicht verbaut. Stattdessen habe ich die früheren 1/2″-Messinganschlüsse umgeschraubt.
Das war auch alles unspektakulär.
Der Wasserabscheider macht einen wertigen Eindruck. Alles relevante ist aus Metall. Ich bin gespannt, wie sich die halbautomatische Entwässerung so schlägt.
Ist das System nämlich drucklos, entwässert sich der Abscheider selbständig. Aktuell hält das System aber problemlos auch über mehrtere Tage den Druck:

Bei diesem Zwischenstand werde ich es aber auch erstmal belassen:

Das Wetter treibt mich eher auf die Baustelle am Genesungswerk, als zu diesem Zwischenprojekt.
Wird das Wetter wieder schlechter, gehe ich daran, das Regal, wie geplant, zu verkleiden und baue auch eine Schlauchtrommel ein.
Obwohl, eine Spielerei hätte ich noch…..
Mein Lieblingsnachbar überrschte mich neulich mit einem historischen Gasmeter der Firma „Schirmer, Richter & Co., Fabrik für trockene und nasse Gasmesser und Apparate zur Gasfabrikation, Leipzig-Connewitz„:

Das gute Stück stammt aus dem Jahr 1912.
Wäre doch der Hammer damit den Durchfluss der Druckluftanlage zu messen, oder?
Die Anschlussgewinde sind leider etwas Matsche, aber das sollte sich richten lassen. Ich habe ja passendes Gerät („melius est habere quam egere“). Laut Literatur müsste es 3/4″ Withworth sein.
Allerdings halten diese Zähler lediglich 23-25 mbar Überdruck aus (normaler Gasdruck am Hausanschluss) und begrenzen auch die Durchflussmenge.
Da müsste ich also noch einen Druckminderer basteln und den Zähler in einen „Nebenstrom“ integrieren. Da fehlt mir noch die richtige Vision für.
Sachdienliche Hinweise werden, wie immer, gerne entgegen genommen.

Kompressorfarm IV

Im letzten Teil haben wir uns um die elektrische Seite meiner neuen „Kompressorfarm“ gekümmert.
Heute soll es an der Pneumatikfront weiter gehen. Auch hier kann ich glücklicherweise auf einen reichhaltigen Fundus zurück greifen.
Da waren schnell die nötigen Einzelteile raus gefischt und locker miteinander verschraubt:

Nach einer gründlichen Reinigung und verbunden durch 13mm-Schläuche wanderte das Geraffel ebenfalls testweise auf eine OSB-Platte:

Natürlich weiß ich, dass normalerweise der Leitungsöler hinter dem Wasserabscheider sitzt. Ansonsten würde der ja direkt wieder das Öl rausfiltern, welches der Öler ab gibt.
Allerdings halte ich von diesen Leitungsölern eh nix. Die versauen einem nur die Leitungen selbst. Dann lieber sporadisch einen Tropfen Öl direkt in den Anschluss am Werkzeug. Da beides aber eine fixe Einheit ist, habe ich den Öler lieber gründlich mit Bremsenreiniger sauber gemacht und zusammen mit dem Wasserabscheider montiert.
Der Öler bleibt einfach leer.
Wie ihr seht, laufen an dem 5-Wege-Verteiler die beiden Zuleitungen der Kompressoren zusammen, wovon ich einen mittels Kugelhahn absperren kann.
Der gesammelte Druck geht dann über Leitungsöler und Wasserabscheider zum zentralen Manometer, dass für die werkzeuggerechte Druckeinstellung zuständig ist. Dahinter kommt dann eine Schnellkupplung für den Anschluss der „Arbeitsleitung“. Für später schwebt mir da noch eine schwenkbare Automatiktrommel vor.
Hat da jemand Empfehlungen?
Von der Seite sieht es jetzt so aus:

Das Ganze ist jetzt erstmal ein Testaufbau, ob die Installation so funktioniert.
Leider verlor die Anlage über Nacht ihren kompletten Druck, so dass ich mit Spüli-Wasser einmal alle Verschraubungen abgegangen bin:

Da gab es leider einige Blasenbildung:

Zum Glück habe ich noch reichlich Gewindedicht von der Gartenbewässerung.
Beim nächsten Test waren dann diese Stellen auch dicht. Mal sehen, ob der Kleber dem Druck auf Dauer stand hält. Leider habe ich aus reiner Neugierde auch mal die Wasserabscheider-Einheit und den Öler mit eingesprüht:

Beide sind an den Plexiglas-Behältern undicht. Schaut man genauer hin, finden sich feine Risse rings um die Ablassschraube bzw. an der Versteifung der Unterseite.
Da muss ich also Ersatz kaufen. Allerdings reicht mir da ein Wasserabscheider mit Druckminderer.
Der hier schwebt mir vor. Aufgrund der 1/2″-Schraubanschlüsse sollte er bärtigen Durchsatz haben und auch bei weiteren Kompressoren genug Luft durch lassen.