Alle Beiträge von Adrian

Alles Liebe zum 12. Geburtstag

Schwuppdiwupp ist ein Dutzend Jahre vergangen und es ist mal wieder Zeit für einen Kuchen:

Seit der Idee auch mal so ein neumodisches „Blog“ aufzusetzen, gab es 1658 Artikel und 3419 Kommentare.
Top-Referrer ist wie jedes Jahr das Fusselblog, direkt gefolgt vom OST-Blog.
Mein Dank an alle Stammleser und Kommentatoren ist obligat. Insbesondere die kritischen Kommentare (siehe Pumpenbank) sind mir immer wichtig, um mich selbst zu prüfen.
Ohne euch wären viele Schraubereien deutlich schwieriger!

Und damit es hier nicht langweilig wird, gibt’s auch eine kleine Geburtstagsüberraschung:

Baugrube ausgehoben

Männertours

Um euch die Osterzeit ein wenig zu verkürzen hier mal ein Videotipp:
Die Jungs von „Männertours“ bereiten gerade ihre nächsten Reise nach Skandinavien vor. Womit?
Natürlich mit zwei Reliant Robin:

Das ist auch nur konsequent, nachdem sie schon mit zwei Simson Duos nach England gefahren sind:

Ich habe herzlich gelacht und etwas wehmütig an unsere Tour nach Afrika mit den beiden Eiern gedacht.
Fühlt euch gut unterhalten und unterstützt gerne die Jungs!

Wasser Marsch XII

Aktuell komme ich nur zu Kleinkram. Wenigstens konnte ich die Pumpenbank fertigstellen:

So sieht die kleine Anschlusskiste an Ort und Stelle aus:

Mit Deckbrett sieht das Ensemble recht annehmbar aus:

Jetzt muss ich mir noch was überlegen, um das KG-Rohr zu kaschieren. Das stört die Optik.

Der Doppelwasserhahn funktioniert übrigens vorzüglich!

Boombox unplugged

Deutschland im Dornröschenschlaf? Bei mir leider nicht. Mit zwei kleinen Kindern zuhause und einer Beschäftigung im Gesundheitswesen (Bitte kein Applaus, den verdienen andere bei der nächsten Gehaltsrunde) kann ich mich aktuell über zu viel Freizeit nicht beklagen. Daher auch die tendenzielle Stille hier im Blog.

Um allerdings selbst ein bisschen auf andere Gedanken zu kommen und um ohne Frustgefahr schnell etwas nützliches in den Händen zu halten, habe ich eine kleine Laubsägearbeit gemacht.

Wenn ich (insb. mit den Kindern) in der Garage bin und bastele soll nicht immer der Fernseher laufen. Aber so ganz ohne auditive Unterhaltung will ich da auch nicht sein. Aber dafür ein Radio aufstellen? Mit extra Strom? Und kaufen und so? Neee.

Das Telefon habe ich immer zum fotografieren dabei. Das kann auch dudeln. Auf Tonqualität lege ich ja eh keinen Wert. Aber wenn man das Telefon einfach so auf die Werkbank packt, ist es ruck-zuck begraben und verstaubt. Außerdem muss der Lautsprecher immer auf extra laut gestellt werden. Also Harald Blauzahn um eine Boombox ersuchen? Geld, Strom, wir hatten das Thema.

Schaut man sich zielgerichtet um, stolpert man recht schnell über sogenannte „Holzverstärker„. Sowas lässt sich schnell aus Resten klöppeln:

Ausgangsmaterial ist bei mir ein recycelter French Cleat, ein Abfallbrett und ein Stück Multiplex von den Auffahrrampen.

Das Abfallbrettchen bekommt mit der Lochsäge eine Bohrung, die später den Klangkörper bildet. Daneben zeichnet man dann die Umrisse des halben Telefons auf und einen Trichter vom Lautsprecher zum Klangkörper:

Anschließend schlägt die Stunde der Stichsäge:

Wie man sieht, bekommt auch das spätere Deckbrettchen ein Loch im Durchmesser des Klangkörpers. Nun wird alles geschliffen und als Sandwich verleimt. Fertig ist die „Boombox Unplugged“.

Um noch ein bisschen mehr der simplen Ablenkung zu frönen, habe ich mir von meinem Nachbarn einen Brennpeter ausgeborgt. Da ich aber nicht mal in Rufreichweite künstlerischer Begabung bin, habe ich kurzerhand eine papierne Vorlage auf das Deckbrettchen geklebt und bin diese mit dem Brennstift abgefahren:

Das klappt erstaunlich gut:

Diese durchgebrannten Linien ließen sich dann einfach nachmalen, was ein recht ordentliches Ergebnis ergibt:

So hat die French Cleat Boombox ihren Platz links an der Wand über dem Krawatteneck gefunden:

Funktioniert einwandfrei. Ich empfehle aktuell jedem so ein leichtes Bastelprojekt. Mentalhygiene und so.

P.S: Um dem erwartbaren Shitstorm vorzubeugen: Ich weiß, dass das eingestrichene H spiegelverkehrt ist.

Klassenkeile

Das mit der kippbaren Ladefläche bei der Lafette ist ja wirklich ganz nett und bei größeren Rollen/Rädern auch gänzlich unproblematisch. Doof sind nur Lasten, die per Hubwagen verladen werden. Das ist immer ein großes Mühsal, insbesondere an der Kante der Auffahrrampe und an dem Spalt zwischen Rampe und Ladeboden.

Kurzerhand habe ich ein passt Reste 9mm Birke Multiplex zugeschnitten und zu kleinen Treppen verleimt. Der Bandschleifer mit einem 60er-Band machte da dann flugs Keile draus:

Für den Abstand Heckklappe-Ladeboden musste es ein Füllstück mit anderem Profil werden:

So werden aus mehreren Zentimetern Höhenunterschied nur noch Millimeter:

Dadurch, dass die Multiplex-Platten kreuzweise verleimt sind, sollte da auch nix brechen. Natürlich funktioniert das ganze nur bei ebenem Boden, da ansonsten der Öffnungswinkel der Klappe nicht mehr passt. Allerdings hantiere ich auch eher selten in abschüssigem Gelände mit Hubwagen… Mal sehen, wie sich das Ganze bewährt.