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Rätselzeit

Es gab im Hause Koch mal wieder einen Anlass Essen zu gehen. Also wenn nicht alle gastronomischen Fachbetriebe geschlossen wären…egal.
Die EU hat sich löblicherweise ambitionierte Klimaziele gesetzt, was wir zum Anlass genommen haben, auch hoch hinaus zu wollen und uns etwas fetziges mit Elektroantrieb zuzulegen.
Gut, mit 6,20m Länge ist das Ganze nicht gerade Innenstadtgeeignet, aber die wird es eh eher selten sehen. Die Parkhäuser sind da auch viel zu niedrig.
Der Aktionsradius ist auch verhältnismäßig klein und ein Supercharger ist leider ebenfalls nicht kompatibel. Das ist der Nachteil, wenn man strikt aufs Budget achtet und ein etwas älteres Modell nimmt. Dafür wiegt es lediglich ~1650 kg und hat dabei noch eine Zuladung von 300 bzw. 400kg.
Ich hoffe, dass es beim Bau des Genesungswerkes eine große Hilfe ist.
Das waren garantiert schon wieder zu viele Tipps, oder?

Sicherheitsschlappen

Wie ihr euch sicherlich denken könnt, verbringe ich den Großteil meiner Freizeit auf den Knien. Meistens lobpreisenderweise vor der Besten Ehefrau von Allen. Den Rest der Zeit krauche ich in Radhäusern, beim pflastern oder vor Fußleisten umher. Das hat zur Folge, dass meine „Garagenschlappen“ nach kürzester Zeit so aussehen:

Natürlich kann man das nun so machen, wie meine Tante, deren Kinder mit dem Argument „Haut wächst nach, Schuhe nicht“ nur barfuß Bobbycar fahren durften. Aber zum Glück hat die Beste von Allen eine Schwäche für meine zarten Hobbitfüße und gesteht mir ein neues Paar Garagenschlappen zu. Um aber den jährlichen Kreislauf des Neukaufs zu durchbrechen, habe ich mich mal nach etwas robusterem umgeschaut. Gelegentlich trage ich beim knien auch meine (sehr empfehlenswerten) S3 Sicherheitsschuhe. Dort sind an der Schuhspitze kaum Verschleißerscheinungen sichtbar, da sie für die Zehenschutzkappe eine umlaufende Gummiwulst haben.
Also habe ich mich nach „Sicherheitsschlappen“ umgesehen.
Unverständlicherweise ist der Markt für Schlappen mit Stahlkappen augenscheinlich recht klein (Läden für besondere Vorlieben ausgenommen).
Keine Ahnung, was die alle auf der Baustelle tragen. Dabei ist bequemes Schuhwerkt doch ein wichtiger Faktor der Arbeitsgesundheit…
Wenn überhaupt bekommt man nur hinten geschlossene Clogs.
Die sind aber für mich ungeeignet, weil ich beim häufigen Wechsel von dreckiger Garage zu weniger dreckigem Haus immer die Schlappen wechsele. Mit Werkzeug auf den Armen sollte das möglichst reibungslos laufen.
Nach langer Recherche und teils unverschämten Preisen bin ich bei diesen Exemplaren des dänischen Herstellers Sanita gelandet:

Gedacht sind sie eigentlich für medizinisches oder Küchenpersonal und daher sind sie eigentlich immer weiß. Dementsprechend kann man gelegentlich einen Restposten schwarze Exemplare ergattern, die niemand will.
Neben der Zehenkappe aus schlagfestem Material haben die Clogs auch eine rutschfeste, antistatische Sohle, welche auch Öl und benzinbeständig ist:

Der Tragekomfort ist gewöhnungsbedürftig, aber bisher kann ich nichts gravierend negatives berichten.
Mal sehen, wie sie in einem Jahr aussehen.

Jahresrückblick 2020

So, auch ich habe 2020 größtenteils abgehakt.
Ist es notwendig zu erwähnen, dass auch ich das Jahr nur so eher mittel gut fand?
Starten wir mal mit dem Januar. Da habe ich aus einer Reliant Robin MK III-Frontmaske eine stilsichere Garagendeko gebaut:

Im Februar habe ich einen beheizten Teilewäscher gebastelt:

Vor dem Frühlingsanfang habe ich im März (begleitet von berechtigter Kritik) die Pumpenbank der Gartenbewässerung fertig verkabelt:

Im April war der Spatenstich für das Genesungswerk:

Der Mai war vollgepackt mit nicht-bloggbaren Dingen, so dass ich dort nur auf ein ambitioniertes eBay-Projekt verweisen konnte:

Der Juni markierte dann den absoluten Tiefpunkt des Jahres:

Im Juli schafften wir das Büßergewand in Form des Gerontengolfs an:

Den August nutzte ich für ein bisschen Auslandsschrauberei:

Die in Schweden besorgte elektrische Standheizung habe ich im September verbaut:

Im Oktober konnte ich erste zerstörerische Erfahrungen mit dem Service am Gerontengolf sammeln:


Das Genesungswerk erhielt noch schnell im November seine Bodenplatte bevor der erste Frost zuschlagen konnte:

Den Jahresabschluss bildete im Dezember das Hochbett für das Kleine Schräubchen:

Was soll ich abschließend sagen? Abgesehen vom Baufortschritt am Genesungswerk war 2020 eher ein Jahr zum vergessen.
Ich vermute, da wird es euch wenig anders gehen.

Also, bleibt gesund und munter und wir lesen uns wieder in einem hoffentlich besseren Jahr 2021.
Liebe Grüße
Adrian

Kei to the mountain

Wer noch Weihnachtsunterhaltung braucht:
Da mein Herz ja bekannt ich für die kleinen Freuden des Lebens schlägt, war ich begeistert, als sich Marty vor einiger Zeit einen kleine Kei-Kipplaster gekauft hat:

Mit diesem haben Sie den Lockdown genutzt und ein paar Kartons zur Deponie gebracht:

Zum Abschluss der aktuellen Staffel haben sie dazu dann noch einen Suzuki Jimny gekauft und sind ein paar Tage in die australische Wildnis gefahren:

Alles nix wildes, aber sehr nette Unterhaltung.
Und es füttert meine Sehnsucht nach einem ähnlichen Arbeitspferd. Reliant Ant? Multicar M21/M22? Oder doch ein Mulag?

Frohe Weihnachten 2020

Frohe Weihnachten liebe Leserlein!
Genießt die Zeit im engsten Kreis eurer Lieben, schlemmt was leckeres und lasst euch schön beschenken.

Und besonders:
Seid lieb zu Anderen!
Dann kommt nämlich auch einer von den Weisen aus dem Nachbardorf mit Myrrhe einem JCB 541/70 und ihr müsst die 18t Baumaterialien nicht von Hand um den Stall tragen:

In diesem Sinne:
Besinnliche Weihnachten und frohes Schaffen.