Archiv der Kategorie: Genesungswerk

Frohe Weihnachten 2020

Frohe Weihnachten liebe Leserlein!
Genießt die Zeit im engsten Kreis eurer Lieben, schlemmt was leckeres und lasst euch schön beschenken.

Und besonders:
Seid lieb zu Anderen!
Dann kommt nämlich auch einer von den Weisen aus dem Nachbardorf mit Myrrhe einem JCB 541/70 und ihr müsst die 18t Baumaterialien nicht von Hand um den Stall tragen:

In diesem Sinne:
Besinnliche Weihnachten und frohes Schaffen.

Baufortschritt III

Mittlerweile ist die Bodenplatte ausgeschalt.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden! Ich glaube, die Fliesen kann ich später direkt auf den Beton kleben und mir einen Estrich als Ausgleichsschicht sparen.
Die beim ausschalen angefallenen OSB-Platten (noch dieselben wie bei der Frostschürze; lohnende Anschaffung) und Dachlatten habe ich zusammen mit den Schrauben direkt recycelt und Abdeckungen für die Anschlussbewehrung der Wände gebaut:

Natürlich läuft ein Zaun um die Baugrube und natürlich wissen die Kinder, dass sie dort nicht hin dürfen.
Trotzdem: Will ich mir Vorwürfe machen müssen, wenn da eins runter fällt und sich auf einem Eisen aufspießt?
Das Gleiche gilt für irgendwelche Bauhelfer, die am Grubenrand das Gleichgewicht verlieren.
Da investiere ich lieber zwei Nachmittage und bastele mir Abdeckhauben.
Die Berufsgenossenschaft hat schon ein „Like“ dagelassen.
Natürlich kann man sowas auch kaufen. Aber die wollen da dieses „Geld“ für.

Baufortschritt II

Auch am Genesungswerk ging es in der Zwischenzeit weiter.
Die Frostschürzen waren ja fertig und die Fläche dazwischen geschottert und verdichtet.
Dementsprechend konnte es mit der Bodenplatte weiter gehen.
Am Anfang stand eine Lieferung Baustahlmatten:

Nachdem die Schalbretter rings um standen und eine Folie ausgelegt war kamen die Drunterleisten:

Darauf dann eine Lage Q335-Matten und dann S-Schlangen als Abstandshalter:

Obenauf wieder eine Lage Q335:

Während abschließend noch die 16mm-Anschlusseisen für die Wände gerödelt wurden, kam schon die Betonpumpe:

Nun ging alles rucki-zucki. Hier mal die Anschlusseisen der Wände im Detail:

Aus einer quaddeligen Masse wurde eine schön glatte Oberfläche:

Am Nachmittag sah es dann so aus:

Hier der Blick aus der anderen Richtung:

Nachdem der Beton zwei Tage ausgehärtet war, war es Zeit für eine erste Begehung:

Die Anschlusseisen für die Wände sind echt gewaltig:

Glücklicherweise ist das Wetter aktuell ideal zum betonieren. Temperaturen um die 9 Grad bei bewölktem Himmel und gelegentlichem Nieselregen.
So kann er in Ruhe aushärten. In den nächsten Tagen werde ich ihn dann nach und nach aus seiner Schalung befreien und damit anfangen schon mal den Grundriss 1:1 einzuzeichnen. Auf die Anschlusseisen setzte ich auch noch Abdeckungen.
Danach will ich an die Drainage gehen, solange ich noch gut an die Außenseiten der Bodenplatte komme.

Baufortschritt I


Seit dem letzten kurzen Sneak-Peak-Bild ist der Sommer samt Corona durchs Land gezogen.
Was in der Zwischenzeit am „Genesungswerk“ erledigt wurde, will ich mal ein bisschen dokumentieren.
Um das Geld für eine große Betonpumpe zu sparen, kam die (unbewehrte) Frostschürze abschnittsweise. Als erstes habe ich mit einem Minibagger ein „U“ ausgehoben.
So konnten die Betonlaster direkt in die Baugrube fahren und ihre Ladung ausgießen:

In den frischen Beton habe ich noch ein wenig zerschnittene Baustahlmatte gesteckt, um wenigstens etwas Verbindung für die anstehende zweite Runde zu haben.
Nachdem nämlich der Innenbereich grob mit Schotter verfüllt und verdichtet war, habe ich mit Hilfe von Vaddern und Tobias ein „U“ aus OSB-Platten auf das bestehende Beton-U gestellt:

Damit mir die Schalung nicht auf ging, haben wir aus Leerrohr und Gewindestangen Abstandshalter gebaut:

So war es sehr einfach die Platten auf 40 cm Abstand zu halten:

Da wo der in die Erdschalung gefüllte Beton nicht ganz eben war, half Bauschaum sehr zuverlässig beim abdichten:

Zwar ging die Arbeit zu dritt flott von der Hand, aber bis wir alles gestellt hatten, verging doch ein ganzes Wochenende:

Als der Bagger weg war, konnten dann wieder die Betonmischer direkt in die Baugrube rollen:
Dadurch, dass die Schalung höher als das finale Niveau war, konnte ich sehr einfach den Beton unter Wasser setzen, bis er ausgehärtet war:

Nach etwas über einer Woche habe ich die Frostschürzen dann ausgeschalt:

Der Akkuschrauber mit Langnuss war hierbei Gold wert:

Die Adhäsion zwischen den OSB-Platten und dem Beton war beim ausschalen problemlos. Schwieriger waren die Stellen, bei denen der Schotter direkt an der Schalung anstand. Hier führte aber der Kuhfuß in Verbindung mit einem aufgeschraubten Brettchen zum Erfolg:

Als Löcher verbleiben nur die Leerrohre im Beton:

Die habe ich später einfach mit einem Spritzer Bauschaum wasserdicht verschlossen.
Damit war die Frostschürze mit 80 cm Höhe an drei Seiten schon mal hergestellt:

Für die Querverbindung vorne habe ich wieder einen Minibagger besorgt:

Schon ein mulmiges Gefühl mit sowas auf einer OSB-Behelfsbrücke zu arbeiten. Hat aber perfekt geklappt.
Durch die Schotterfüllung konnte ich vorne größtenteils mit einer Erdschalung arbeiten:

Als auch dieser Abschnitt ausgehärtet war, wurde der Schotter noch final verfüllt, abgezogen und verdichtet. So ist der aktuelle Stand:

Ich hoffe, dass wir in der nächsten Woche mit der Bodenplatte weiter machen können.
Ich konnte zwar einiges abhaken, aber ob ich das Jahresziel („erdberührende Wände stehen“) noch erreiche, ist fraglich.

Artgerechte Haltung II

Der Startschuss für mein Werkstatt-Projekt ist gefallen:

Es gab zwar einige Änderungen zum ursprünglichen Plan, aber nix von grundsätzlicher Natur. Die Geschichte wird jetzt 2 Meter kürzer und der Abstand zum Wohnhaus muss statt 3 Metern, 5 Meter betragen. Dafür kann ich in der Breite auf 7 Meter gehen, so dass sich die Grundfläche kaum ändert.

Nur damit hier keine falschen Hoffnungen aufkommen:
Der Bau ist ein Marathon, kein 100m-Lauf! Erwartet also nicht, dass hier nächste Woche die Bagger anrücken.

Leider deutlich zu früh rücken hingegen wo anders die Bagger an. Da hätte ich zum guten Kurs solch einen Kran abgreifen können:

Dort stehen fünf dieser Trümmer in unterschiedlichen Gewichtsklassen (Wenn jemand Interesse hat, bitte melden). Allerdings wäre die Beste von allen nur mittel begeistert, wenn ich den Hasen auf der Terrasse zwischenlagern würde. So begnüge ich mich mit Strom- und Druckluft-Installation aus den Hallen. Ist natürlich mal wieder gewerblicher Overkill, aber haben ist besser als brauchen.