Nachdem der Spülkasten klar war, konnte ich daran gehen, die Außenmaße zu bestimmen und die Ständerbalken zuzuschneiden:

Die Ständer stammen noch aus dem Bestand der „Brennholzverkleidung“ des Containers. Sie bekamen passende Aussparungen für die Sockelleisten:

Das klappt sehr gut, indem man die Balken mit der Handkreissäge einschneidet und dann mit dem Stechbeitel die Reste entfernt:

Auch den Balken, der auf dem Absatz des Stahlträgers aufliegt musste ich anpassen:

Eine Parallele zur schrägen Fläche schafft da das passende Maß:

Die Ständer habe ich dann allseits mit der Wand verschraubt:

Beplankt wurde die ganze Chose mit 15mm-OSB-Platten:

Die OSB-Platten (der letzte ungenutzte Rest der Schalung des Streifenfundamentes) sind keine Augenweide, aber am Ende soll die Abferkelbutze eh vollflächig dekoriert werden. Da hilft OSB beim verschrauben von Kennzeichen und Co.
Balken und Platten haben alle keinen direkten Bodenkontakt, sollte da mal ein wässriges Malheur passieren.
Für die Tür wollte ich mal etwas für mich neues ausprobieren.
Dazu habe ich die Front vollständig verkleidet und die Seitenwand wieder demontiert:

Anschließend habe ich auf der Innenseite der späteren Tür die nötigen Verstärkungen montiert:

(Den Türgriff ignorieren wir bewusst! Der bekommt seinen eigenen Artikel.)
Danach habe ich die komplette Wand demontiert und den Ausschnitt angezeichnet:

Nach dem Schnitt auf der Scharnierseite habe ich diese umgehend montiert und dann den Rest der Tür aus der Seitenwand ausgeschnitten.
Wieder aufgerichtet und montiert sieht das dann so aus:

Diese Technik soll den Vorteil haben, dass man besonders schöne Fugen erhält und hinterher nichts einpassen muss.
Ja, klappt, ist aber im Handling doch eher umständlich.
Jaha! Zum Türgriff kommen wir noch….