Urban Challenge Hamburg 2015

Am 10.10. hatte Tobias, die Beste und mich zur Urban Challenge 2015 des Superlative Adventure Club nach Hamburg eingeladen.
Da es dieses Jahr ja nichts mit uns und einer großen Rallye wurde, sollte dies wenigstens ein kleines Highlight werden.
Der Start war früh morgens an der Oldtimertankstelle in Hamburg.
Das Starterfeld war schon mal vielversprechend:
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Eine wirklich bunte Mischung:
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Schön war auch, dass sich zwischen all den schicken Schätzchen auch immer wieder amtliches Banger-Rallye-Gerät fand:
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So fühlten wir uns mit Tobias Rallye-BMW wenigstens nicht fehl am Platz.
Wie man an diesem 911-Targa sieht, ein Event für die ganze Familie:
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Wenn schon goldene Ludenkiste, dann auch mit passender Verzierung:
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Hübscher Kill-Count:
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Inhalt der Rallye war es, im weiteren Stadtgebiet von Hamburg bestimmte Punkte mittels Rätselaufgaben zu finden.
Hier mal eine Beispielaufgabe mit Lösungsbild:

Mission 12: Tief Runter Unter Die Elbe
„Um diese Mission zu erfüllen, müsst Ihr selbst nicht tief runter unter die Elbe. Aber vielleicht habt Ihr heute schon das Bauwerk genutzt, welches die gesuchte Maschine gegraben hat.

Die Abkürzung von Tief Runter Unter Die Elbe wird Euch helfen das 380 Tonnen schwere Teil der gesuchten Maschine im nördlichen Teil der Stadt zu finden.“

Vor den gesuchten Orten musste man sich dann fotografieren, die Teamnummer und Aufgabennummer ins Bild halten und das Ganze dann als Whatsapp an die Orgas schicken.
Wer innerhalb der vorgegebenen Zeit am meisten Punkte sammelt, war der Sieger.
Navigationsgeräte waren dabei natürlich strikt verboten.
Um uns die Sache ein bisschen zu versüßen, haben wir einen Stadtplan aus Prä-Rolf-Zeiten verwendet.
Wusstet ihr, dass die in der Hafengegend seit den 90ern was umgebaut haben?!
Zwischen den Rätselaufgaben gab es auch immer wieder „Action-Aufgaben“, wie z.B. Lupo ziehen/schieben (wobei der Lupo allerdings nach ein paar Teams kaputt ging)
Lupo ziehen 2
Slalom rückwärts/vorwärts fahren, während der Beifahrer ein Glas Wasser hält:
Slalom 2
oder blindes rudern:
blind rudern
Die Beste von Allen zeigte sich hier von ihrer besten Seite (also sportlicherseits…nicht wegen des Helmes…oh, dass gibt Haue.)
Auch gab es sog. „Sondermissionen“, wie die von uns folgendermaßen gelöste „Schwan-Aufgabe“:

Special Mission: Schwan
„Um diese Sondermission zu erfüllen, braucht Ihr keinen speziellen Ort zu finden. Ihr müsst Euch ’nur‘ mit ein paar typischen Hamburger Gesichtern in oder vor Eurem Rallye-Gefährt ablichten lassen:

        • einem echten Kapitän in Uniform

 

 

 

 

      • einer Hamburger Kiez-Größe

 

 

 

      • einem Schwan“

 

 

 

Noch nie was vom Mc-Schwan gehört? Keine Angst, als Notfall-Schwan hatten wir schon die „Baltic Swan“ fotografiert:
Special Mission: Schwan
Auch wenn der Tag mit Frost startete, so zeigte sich Hamburg doch von seiner sonnigen Seite (hier bei der Suche nach dem ältesten Einwanderer):
schwedischen Einwanderer finden
Die Tageslosung hatte uns Tobias freundlicherweise auf den Innenspiegel geschrieben:
drive it like you stole it
Alles in allem ein schöner Tag, der viele Rallye-Erinnerungen weckte.
Dafür, dass wir eines der wenigen Teams von außerhalb Hamburgs waren und damit keinerlei Ortskenntnisse mitbrachten, finden wir unseren 17 Platz (von 47 Teams in der Wertung und 51 Startern) durchaus ok.
Organisationsmäßig war die Rallye durchaus professionell aufgezogen. Insbesondere die vielen Helfer beeindruckten mich nachhaltig. Zu keinem Zeitpunkt gab es Stau oder Warterei bei den Aufgaben und man traf immer wieder im Stadtgebiet andere Teams, was ebenfalls unterhaltsam war.
Als Fazit kann ich die Urban Challenge also durchaus weiterempfehlen.
Danke Tobias für die Einladung!

3 Gedanken zu „Urban Challenge Hamburg 2015“

  1. Ehrlich gesagt, laufen die einem so zu, wenn man erstmal damit angefangen hat. Die Banger-Rallye-Gemeinde ist eher überschaubar. Entweder berichten bei einer Rallye andere Teams von Rallyes, die sie schon mal gemacht haben (oder noch machen wollen) oder sie sind sogar Orgas einer eigenen Rallye… ein Plausch am Lagerfeuer wirkt da Wunder und gibt Stoff für viele Rallye-Saisons.
    Die Urban Challenge wird z.B. von den gleichen Typen organisiert, wie Tobias Ostsee-Rallye.

  2. Freut mich, dass es euch gefallen hat! Ich fand’s auch wirklich super. Die Aufgaben hatten den richtigen Schwierigkeitsgrad und waren vom Umfang her genau passend, fand ich. Man konnte sich gut den ganzen Tag beschäftigen ohne in Stress zu geraten. Und das Wetter war ja auch erste Sahne wie man auf den Bilder sehen kann!

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