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Friedrich I

Tobias begeisterte mich vor längerer Zeit für den Rasenmäherroboter PAMRS 1000 A1 von Parkside.

Friedrich mäht's

Kaufentscheidend war, dass der Kollege nicht zwingend nach Hause telefonieren muss und mit den üblichen 20V-Parkside-Akkus läuft, die aus allen anderen Parkside-Akkugeräten bekannt sind. Gerade letzteres ist für die dauerhafte Nutzung hilfreich, da man diese Akkus immer neu bekommt bzw. reparieren kann. Außerdem ist er für bis zu 1000m² Rasenfläche gedacht. Als es dann noch eine Rabattaktion gab, habe ich zugeschlagen.

Seine Basis sollte Friedrich am Gartenschuppen haben. Der liegt mitten in seinem zukünftigen Arbeitsfeld und Strom ist dort auch schon vorhanden. Daher war es auch einfach, vom Anschlusskasten eine kurze Leitung bis zur passenden Höhe auf der Rückwand zu ziehen:

Stromanschluss im Schuppen

Von da aus ging es durch die Wand zur Rückseite des Containers:

Durchführung Gartenschuppen

Eine abgeschnittene Luntenkappe einer Silvesterrakete dient als Scheuerschutz für den Kabelmantel.
Die Stelle ist auf der Rückseite des Containers unter der oberen Querstrebe und daher sowohl gegen Feuchtigkeit als auch gegen mechanische Beschädigungen geschützt.
Guter Platz für das Netzteil und eine Doppelsteckdose:

Steckdose und Netzteil montiert

Das Netzteil habe ich nur an Haken aufgehangen, so dass es im Winter abnehmbar ist.
Nachdem die Versorgung geklärt war, ging es an die Station und das Begrenzungskabel:

Kabel verlegen

Onkel Parkside empfiehlt eine gerade Strecke von mindestens 2 Metern vor der Einfahrt zur Ladestation. Von Tobias wusste ich, dass das Schaf auf diesen letzten Metern immer anfängt, auf dem Kabel zu pendeln. Daher war seine Empfehlung eine Fläche mit gleichmäßiger Traktion. Ein paar Gehwegplatten sind da ideal.
Um die Station zu verankern nahm ich Stockschrauben:

Löcher in Gehwegplatte

Das dritte Loch in der Mitte ist für das Begrenzungskabel. Von der Station aus läuft es gerade unter den Platten der „Landebahn“ entlang:

Kabel unter Landebahn

Das Schaf erschnüffelt die Leitung problemlos durch die 40mm Betonplatten.
Von da aus geht es immer in 30 cm Abstand rings um den Garten:

Kabel verlegen Abstand

Bei harten Böden empfehle ich die Löcher der Kabelhaken mit einem Schraubendreher o.ä. vor zu bohren. Die Plastikhaken brechen sonst ab.
Natürlich sind die Haken nur eine temporäre Lösung, um erstmal ein Gefühl für die Problemstellen zu bekommen. So lässt sich das Kabel leichter ändern, wenn das Schaf immer wieder irgendwo hängen bleibt. Das Layout des Gartens ändert sich eh noch, wenn die Außenarbeiten rings um das Genesungswerk abgeschlossen sind.

Um diesen späteren Änderungen Rechnung zu tragen, habe ich das übrige Kabel auch nicht abgeschnitten, sondern in einer leeren Cremédose aufgewickelt:

Aufbewahrung Restkabel

So ist das Kabel vor Feuchtigkeit geschützt und vertüddelt sich nicht. Parkside sagt zwar, dass das zu Fehlfunktionen führen kann, aber sowohl bei mir als auch bei Tobias funktioniert es problemlos.
Die Stockschrauben haben noch den weiteren Vorteil, dass sie als Basis für ein einfaches Dach dienen können:

Überdachung Grundplatte

Gewindestangen, Verbindungsmuttern und ein Rest Siebdruckplatte fertig ist das Elektroschaf-Carport.
Natürlich fehlt da noch etwas Feinschliff, aber der kommt in Teil 2.
Dann kommen wir auch zur Namensgebung des Elektroschafes.