„Heute mess ich…

…morgen wieg ich und übermorgen vermeid ich der Polizei ihr Bußgeld.“
Oder so ähnlich.
Neulich habe ich eine Ladung Hainebuche bekommen:

Wenn ich sowas hole, habe ich immer das Problem, dass mein Anhänger eigentlich deutlich zu groß für seine geringe Zuladung ist.
Ich hatte es ja schon mal bei der Anschaffung der (sehr guten!) Zwischenwandverschlüsse berichtet.
Bisher erfolgte die Zuladung dementsprechend auch eher Pi mal Auge.
Ich hatte recherchiert, was ein Raummeter frische Buche wiegt (770 kg) und unterstellt, dass die (nicht verwandte) Hainebuche schon ein ähnliches Gewicht haben wird.
Um also auf maximal 1t Zuladung zu kommen durfte die zu beladene Fläche nicht 2,1 x 1,8 x 0,35m überschreiten.
Damit ich bei dieser Teilbeladung auch nicht über die 75kg Stützlast hinaus komme, musste ich die Ladung irgendwo um die Mitte des Anhängers herum drapieren.
Soweit zur Theorie.
Um da nun aber mal ein bisschen akademische Präzision mit ins Spiel zu bringen, habe ich die aktuelle Ladung mal genau vermessen und gewogen.
Bei der Stützlast lag ich mit 79 kg schon mal knapp daneben:

Damit sind 50 cm Abstand zur vordern Bordwand zu wenig.
Anschließend kam jeder Trulla auf die Waage:

Ergebnis: Die Ladung hatte bei 2,16 x 1,8 x 0,35m Fläche ein Gewicht von 1280 kg.
Bedeutet, dass ich in Zukunft nur noch eine Fläche von 1,7 x 1,8 x 0,35m (= 1,071 rm) beladen darf, um mit frischer Hainebuche nicht deutlich über 1000kg Zuladung zu kommen.
Die Lebensdauer der Gummiachsen wird es mir danken.

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