Katalogware

Diejenigen von uns, die Berührungspunkte mit der US-amerikanischen „Maker“-Welt haben, werden den wunderschönen McMaster-Carr-Katalog kennen.
Kurzgesagt gibt es in dem (online) Katalog alles, was man für ein mechanisches DIY-Projekt brauchen könnte. Jemals. Die Detailtiefe ist der absolute Wahnsinn.

Bislang fehlte mir eine deutsche Entsprechung zu McMaster-Carr. Dank Marius Hornberger bin ich nun aber auf Ganter Norm gestoßen. Über den Laden findet ihr vieles, was jemals genormt wurde. Und wir alle wissen, dass in Deutschland ALLES eine Norm hat.
Bei Ganter Norm gibt es übrigens noch ganz klassisch einen Papierkatalog:

Ganter-Norm Katalog 2

Den könnt ihr hier kostenfrei (!) bestellen.
Der Katalog ist eine echte Bereicherung. Neben den Artikeln mit all ihren Maßen gibt es auch immer eine Einleitung zu jedem Kapitel in dem die technischen Unterschiede und Besonderheiten je nach Anwendungsfall mit Beispielen erläutert werden:

Ganter-Norm Katalog 1

7 Kommentare zu „Katalogware“

  1. Das ist ein genialer Tipp – danke!
    Da ich seit kurzem auch Besitzer eines 3D-Druckers bin und mich in das Thema CAD/Konstruktion einarbeite werde ich da sicherlich einiges hilfreiches rausziehen können.

    1. „Elion hat einen 3D-Drucker“….ist vermerkt!
      Bei Gelegenheit müssen wir uns dann mal unterhalten, was genau du da genommen hast.
      Ein 3D-Drucker steht auch noch auf meiner Anschaffungsliste.
      Ein Projekt, dass ich dir zum Start ans Herz legen möchte, ist mein „Powerbank-Adapter“ für Akku-Schrauber-Akkus. Das Ding war schon so oft der Retter in der Not!

        1. Uhh, er hat „Jehova“ gesagt!
          Nach der Slicer-Abmahnung von Bambulab und der Geschichte mit der Firmware bin ich sehr skeptisch, ob ich denen meine Penunsen in den Rachen werfen möchte.
          Ihre Qualitäten sind aber leider unzweifelhaft, insbesondere für Anfänger wie mich.

          1. Ja, die große Diskussion ging erst nach meinem Kauf richtig los, wobei Bambulab natürlich auch vorher nicht ganz unumstritten war.
            Aber genau das Qualitäts- und „easy-to-use“-Argument haben mich überzeugt. Direkt aus der Verpackung raus die ersten richtig guten Drucke rauszuholen hat nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Frau überzeugt (die anfangs skeptisch war, ob man so eine Spielerei wirklich braucht…) und gibt mir den mentalen Freiraum mich mit dem Lernen des Konstruierens zu beschäftigen, ohne dass ich mir zeitgleich auch noch um irgendwelche Wehwehchen am Drucker Gedanken zu machen.

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