Ich hatte ja schon mal das uns umgebende Lügenkonstrukt angesprochen. „Eigentlich“ wollte ich im Frühjahr mit der Außenanlage des Genesungswerkes anfangen. Da kam mir nun die PV-Anlage in die Quere. Nachdem das nun auch abgeschlossen ist konnte ich zurück zu Plan A.
Als erstes musste ich die finalen Höhen bestimmen, damit mir später das Regenwasser weder Richtung Gebäude noch Richtung Terrasse läuft. Daraus ergibt sich später folgenden Pflasteroberkante:

Um es auch mal vom „Gehgefühl“ zu testen, habe ich mal passend Schotter aufgehäuft und darauf OSB-Platten verlegt:

Fühlte sich gut an. Damit konnte ich an die nötigen L-Steine gehen. Zwischen Genesungswerk und Nachbargrundstück sind nämlich ca. 60 cm Höhenunterschied.
Da die 80 cm hohen L-Steine zwar etwas über 100 kg pro Stück wiegen, aber keine eingegossenen Laschen haben, musste ich mir was für’s Handling überlegen. Meine modifizierte Steinklaue, mit der ich die Betonschalungssteine bewegt habe, funktionierte nicht. Die Steine stehen später nah an der Grenze und dem schon bestehenden Zaun. Da ist kein Platz für die Klemmarme. Also mussten Ankerpunkte auf die Innenseite. Erster Versuch waren eingebohrte Stockschrauben samt Augenmuttern:

Das ist aber nur in der Theorie eine gute Idee, denn die Stockschrauben mögen die seitliche Zugbelastung überhaupt nicht:

Viel besser, weil auch minimalinvasiv, ist allerdings eine Aufhängung mit einfachen Ratschengurten und einem schnöden Holzklotz:

Der Weg ist dann den Kettenzug an den Baggerarm und den L-Stein an den Kettenzug zu hängen:

So lassen sich selbst als Einzelkämpfer die Steine mühelos von A nach B bewegen und mittels Kettenzug sanft und milimetergenau dann auf dem Betonbett absetzen.
Das zeige ich demnächst mal im Detail.