Nachdem mir die Ausgleichsmasse am Vortag partiell ausgelaufen war, war ich gespannt, wie das Malheur wohl am nächsten Tag aussehen würde:

Man sieht deutlich, wo die Masse immer wieder abgeflossen ist.
Sie hatte jetzt die Konsistenz von nahezu festem Gips.
Auch einige Poren waren noch deutlich sichtbar:

Sie ließ sie sich aber gut ausschalen:

Hier sieht man auch deutlich, warum die Verwendung der Füllprofile dumm war. Die Masse findet eh ihren Weg und ich hatte mir jetzt einen Hohlraum geschaffen, der eine zukünftige Schwachstelle bildete. Genau über diese Ecke fahren ja später die Autos.
Noch blöder war die Verwendung von Silikon, da ich das mühsam aus den Hohlräumen puhlen musste:

Notiz an eventuelle Nachmacher: Lücken einfach umbauen und voll laufen lassen. Kein Heckmeck.
Eh ich mich aber dieses Fehlers annehmen konnte, wollte ich mich erstmal der Fläche zuwenden, eh diese vollständig aushärtete.
Die Oberfläche vertrug noch etwas Finish:

Mit dem Reibebrett ließen sich einige der größeren Unebenheiten egalisieren:

Und der feuchte Schwamm schaffte wieder eine schön glatte Oberfläche:

Das war jetzt 28 Stunden nach dem Guss.
Auch die vordere Kante wollte ich noch abrunden.
Hier bewährte sich Grobarbeit mit dem Cutter:

Und der nasse Schwamm machte alles schön rund:

Den Hohlraum vorne schloss ich mit eng gestopftem Quellmörtel:

Das hat auch bei den Stahlträgern gut funktioniert. Später wird an die Fläche ja ran gepflastert, so dass ich hoffe, dass auf die Kante nicht zu viel Last kommt.
Trotz des Malheurs bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden:

Beim nächsten Mal würde ich die Masse steifer anrühren (weniger Wasser als vorgeschrieben) und sie dann händisch modelliert. Dann kann man auch direkt ein Gefälle mit realisieren.