Saisonabschluss des Oldtimerstammtischs

So, ich bin aus den Bond-Bug-Ferien wieder da.
Bevor ich aber den Elektrik-Umbau in gewohnt epischer Breite darstelle, muss ich erstmal noch ein paar Dinge, die davor geschahen näher beleuchten.
Den Anfang macht der traditionelle Saisonabschluss des Oldtimerstammtischs Magdeburg vom 03.10.
Der bunt gemischte Haufen traf sich um 09:30 Uhr (Ich hab die Beste mal wieder viel zu früh dort hin gescheucht, so dass wir schon um 9 Uhr auf dem leeren Parkplatz standen) bei strahlendem Sonnenschein aber bitterer Kälte:

Einer der Neuzugänge war der imposante Gorkovsky Avtomobilny Zavod 24 Wolga (Kurz: GAZ 24 Wolga), der mir schon auf dem OMMMA aufgefallen war:

Nachdem auch die letzten Nachzügler eingesammelt waren, machten wir uns auf den Weg durch den Flemming:

Danke an alle für den Soli. Es waren vorzügliche Straßen!
Eine Lektion, die ich mittlerweile gelernt habe: Bei Oldie-Ausfahrten im Osten, immer Ausschau nach einem Viertakter halten, an dem man sich hängen kann!
Ist immer gut, wenn der erstmal den Zweitakterduft des Vordermanns verquirlen kann.
Einen kurzen Zwischenhalt legten wir an einer Burg ein, deren Name ich leider verdrängt habe:

Ich nutzte die Pause um ein paar Pflaumen aus dem Burggarten für die Beste zu stibitzen.
Ist immer wichtig, dem Liebchen ein paar Gaben darzubringen.
Nachdem sich alle die Beine vertreten hatten, ging es weiter Richtung Zerbst.
Unser Ziel war dort das Residenzschloss der Fürsten von Anhalt-Zerbst bzw. was von ihm übrig ist:

Wir durften freundlicherweise direkt im Schlosspark unsere Fahrzeuge abstellen:


Bevor wir zum Kulturteil schritten, wurde Mittagsrast im Gildehaus eingelegt.
Mit vollen Bäuchen ging es dann zurück zum Schloss und hinein in die Bruchbude:

Um es kurz zu machen: Hätten sie die Bude endgültig platt gemacht, wäre es auch keinem aufgefallen.
Es wurde während der Führung ein riesen Aufriss drum gemacht, dass Katharina die Große da mal für ne Woche den Lokus gewärmt hat.
Naja, jedem seine Schwärmerei.
Außer ein paar mühselig zusammengetragenen Bröckchen ist aber leider nicht mehr viel vom einstigen Glanz übrig. Den vom Förderverein angestrebten Wiederaufbau „in altem Glanz“ halte ich für … öhhhh…“optimistisch“… Obwohl zwei der Fenster sogar schon wieder richtiges Glas drin haben (der Rest ist nur Plastikfolie)!
Auf dem Rückweg zu den Autos, hatten diese sich auf wundersame Weise vermehrt:

Die IFA-Freunde Sachsen-Anhalt hatten für ihren Saisonabschluss das gleiche Ziel ausgewählt und sich zu uns gesellt.
Den anschließenden Rückweg traten wir zusammen mit Uwe und seinem Škoda 110 R an.
Wie immer war die Tour TOP organisiert und sehr unterhaltsam.
Vielen Dank für den schönen Saisonabschluss!

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