Mit dem Beginn der Außenarbeiten stieg der Bedarf an Transportkapazitäten für Erde und Gestein. Klar, die Vorväter haben das mit Schubkarren gemacht. Die sind aber auch alle nur knapp 60 geworden. Also musste ich noch etwas tiefer als ohnehin schon, ins Baugewerbe einsteigen:

Wir erinnern uns an den früheren Eigentümer des Klaufixes?
Der hatte auch noch einen kaum genutzten Scheppach DP4500 Dumper stehen, den er für schmalen Kurs gewillt war abzugeben.
Der Hase bewegt 400 kg hauptsächlich im Schneckentempo, aber dafür mühelos und auch auf matschigem Untergrund.
Was ihm für den geflissentlichen Service jedoch leider fehlte, war ein Stundenzähler. Also geordert:

Der Zähler funktioniert per Induktionsmessung am Zündkabel. Da kommt man beim DP4500 zum Glück gut dran:

Das Kabel wird ca. 6 mal um das Zündkabel gewickelt und dann fixiert:

Ein trockener Funktionstest zeigt: Läuft:

Achtung, der Hase misst Industrieminuten!
Die Anzeige fand anschließend ihren Platz an der Seite des Benzintanks:

Und das Kabel läuft am Bowdenzug entlang:

Mittlerweile hat der Kollege schon knapp 12h auf der Uhr und die Anzeige funktioniert noch immer tadellos. Mal sehen, was eher passiert: Batterie leer oder zu Tode gerüttelt.
Stehe ich da jetzt auf dem Schlauch? Wo zählt der Stundenzähler denn Industrieminuten?! Der zeigt doch Stunden (in dezimaler Schreibweise) an. Kann man natürlich in Industrieminuten umrechnen, aber anzeigen tut er sie nicht, oder?
Das ist richtig. Da es den Begriff „Industriestunde“ aber nicht gibt, sondern nur „Industrieminute“ bzw. „-sekunde“, wollte ich diese geläufigen Wörter verwenden, um auf die dezimale Erfassung hinzuweisen.
Die Anzeige erfasst immer 1/10-Stunden. 0,1 entspricht somit 6 Minuten.