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Das hebt nicht II

Im Nachgang zu meinem Umbau der Hubspindel setzte ich noch eine weitere Modifikation um, die mir seit langer Zeit im Kopf rum schwirte.
Schon bei der alten Kippspindel konnte man die vordere Bordwand nicht umklappen, da sie immer gegen den langen Tragarm der Spindel stieß.
Mit der neuen Spindel war das noch schlimmer:

Vordere Bordwand geöffnet

Klar, die Bordwand lässt sich einfach demontieren, aber dann muss man die auch wieder irgendwo unterbringen.
Mit genügend Vorlauf könnte man einfach die Hubspindel abschrauben. Aber das ist keine Lösung für unterwegs. Zumindest nicht ohne 22er-Schlüssel.
Außer das ginge Werkzeuglos….
Wenn z.B. die Mutter auf dem oberen Bolzen am Tragarm nicht selbstsichernd wäre und nur von einem Dauersplint gehalten würde…
Nach einigem ausmessen körnen wir mal das Bohrloch für den Splint an:

Loch angekörnt

Das stellte sich jedoch alsbald als blöde Idee heraus, als der 2,5mm-Bohrer bündig im Bohrloch abbrach.
Gehärteter Stahl in einem Bohrloch? Danke, hatte ich gerade erst.
Für den zweiten Versuch habe ich mit einer Feile den vorderen Gewindeteil plan gefeilt und dann angekörnt.
Das klappte deutlich besser:

Mutter mit Splint gesichert

Jetzt kann man ohne Werkzeug den Bolzen entfernen und die Hubspindel nach vorne klappen:

Vordere Bordwand abgeklappt

Mit einem kleinen Spanngurt sichert man sie an der Deichsel und kann die vordere Bordwand nun komplett abklappen.

Lafette verbogen II

Für den Torsturz brauchte ich Beton. Lohnt die Menge nicht für professionellen Transportbeton, greife ich gerne zu Baumit Trockenbeton. Der Hersteller garantiert die Erfüllung der DAsStb/TrBMR Trockenbetonrichtlinie und am Ende hat man schönen C25/30-Beton. Preislich ist er ebenfalls ok und es gibt ihn in jedem Hornbach-Baumarkt.
Zu letzterem führte mich mein Weg, um gleich eine ganze Palette (Rabatt) mittels meiner Lafette abzuholen.
Lange Einführung, schnelles Ende:
Der Gabelstaplerfahrer belud den Anhänger etwas forsch und schob die als Abstandshalter geladene Leerpalette in die vordere Bordwand:

Die sieht jetzt aus wie eine Banane:

Hier im Detail:

Er selbst sah die Schuld weniger bei sich, als bei mir.
Im Gespräch mit seinem Vorgesetzten bekam ich den Eindruck, dass der Mitarbeiter mit dem Gabelstapler wohl noch übt, der Chef hingegen schon sehr versiert im Umgang mit Schadensmeldungen an die Hornbach-Versicherung ist.
Mittlerweile habe ich auch schon die Zusage der Versicherung, dass sie den Schaden ersetzen. Ich soll jetzt einen Kostenvoranschlag beibringen.
Das erweist sich allerdings als komplizierter als erwartet, da nur Neptun-Fachhändler auf deren Preislisten zugreifen können. Ist wohl nicht so, wie bei Autowerkstätten.
Bisher haben sich alle relevanten Beteiligten aber sehr nett und professionell verhalten. Ich wurde auch nochmal von Hornbach angerufen, wobei sich extra nochmals für den Schaden entschuldigt wurde. Ich bin daher zuversichtlich, dass die Geschichte auch weiterhin harmlos vonstatten geht.
Kann passieren. Schwamm drüber.