Man hilft doch gerne

Wie schon mal angesprochen, bin ich ja eifriger Leser vom Fusselblog. Neben KLE schreibt da auch Monsterbacke über seine Umbauten. Momentan hat der gute Mann einen Opel C-Rekord, 3-Türer-Kombi in der Mache. Auch wenn ich einigen Ideen sehr kritisch gegenüber stehe, so freue ich mich doch jedes mal über einen neuen Eintrag und Bilder über den Fortschritt des Umbaus. Nachdem vor einiger Zeit die Haube schöne matt schwarze Streifen bekommen hat, ging es in diesem Beitrag unter anderem darum, wie denn das Heck an diese Gestaltungsmaßnahme anzupassen ist. Es gab zwar verschiedene Ideen, aber Monsterbacke war sich nicht ganz schlüsssig, was werden sollte und ersuchte somit nach einem unverbindlichen Verdikt der Leserschaft.
Da hilft man doch gerne. Mein Favorit war eine Fortsetzung des „Streifenthemas“ von der Motorhaube. Also ebenfalls zwei breite mattschwarze Streifen.
In den Kommentaren, wurden auch wilde Paintshop-Spielereien angeboten, damit man sich die verschiedenen Varianten mal visualisieren kann. Vor dem selben Problem stand ich auch, als ich mir überlegt hatte, Lola zweifarbig lackieren zu lassen. Allerdings habe ich mich damals gegen Paintshop entschieden, weil ich finde, dass ein lediglich virtuelles Bild viel zu steril ist. Man kann es nicht von verschiedenen Blickwinkeln oder Distanzen ansehen. Es ist für mich nicht so „greifbar“ wie die Realität. Ich habe damals daher einfach aus weißem Papier mir eine Schablone gebastelt, sie mit Ausschnitten für die beiden tropfenförmigen Sicken versehen und auf meine alten, roten Kotflügel geklebt. So konnte ich am lebenden Objekt die Wirkung testen und mir alles in Ruhe besehen. Leider gibts davon kein Foto zur Illustration.
Zusammen mit meinem Tipp für die beiden Streifen habe ich auch meine Visualisierungsidee Monsterbacke geschrieben und gleichzeitig auch noch gefragt, ob er mir eines (oder sogar mehrere) dieser grandiosen original „HIER HALF DER MARSHALLPLAN„-Schilder verkaufen würde.

Die Antwort war zwar erfreulich, aber auch ernüchternd. Ja, er würde sie verkaufen, allerdings sind die Dinger mittlerweile gute 65 Doppelmark wert. *Aua* Da muss ich doch schon arg mit mir ringen…

Die einzige Freude die mir somit erstmal bleibt, ist, dass ich es zu einer Erwähnung im Fusselblog und einer Befolgung meines Ratschlages gebracht habe. Naja, auch etwas, was den Tag bereichert. Auch wenn mein Bruder das sicherlich anders sehen wird.

Ein Gedanke zu „Man hilft doch gerne“

  1. Nun ja, die Erwähnung in jeglicher Fachpresse halte ich für erstrebenswert und damit tagesbereichernd. Die Ummodellierung/-kolorierung historischer Fahrzeuge hingegen ist in meinen Auge Frevelei, wie du richtig vermutetest. Nur zulässig, wenn das gute Stück (geiles Modell übrigens) so von einem fleißigen Rüsselsheimer Angestellten zusammenmalocht wurde.

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