Also Tobias und ich waren zum Altautotreff im August vor Ort:

Ein T1-Fahrer kam auch vorbei (siehe Bildhintergrund).
Ansonsten haben sich die Leute wohl vom angesagten Unwetter abschrecken lassen, welches auch kurz nach dem Foto einsetzte.
Naja, vielleicht ist die Vorhersage für September besser.
Alle Beiträge von Adrian
This Is How You Live Life As A Bentley Boy
Matrosen am Mast
In meiner naiven Weise dachte ich lange Zeit, dass Achim Reichel damit besingen würde, dass der Steuermann unwillige Seemänner am Segelmast martert.
Dass er jedoch selbst der Gemarterte ist, lernte ich erst sehr viel später. Welch behütete Kindheit…
Egal.
Wo wir aber gerade beim Thema sind:
Vaddern fand die Piratenrepublik etwas nackt (Ihr erinnert euch an die ausufernde Must-have-Diskussion?).
Also rodete er im Revier einen Kiefernwald um den schönsten aller Fahnenmasten auf den Jagdwagen zu schnallen und zu uns zu karren:

Auf dem Bild streiche ich ihn gerade mit Wetterschutzfarbe.
Vorher hatten Vaddern und ich noch mit dem Elektrohobel eine Seite abgeflacht, damit er bündig an dem „Bug-Balken“ des Sandkastenschiffes anliegt.
Nach drei Durchgängen inklusive Trocknungszeit konnte er probe-montiert werden:

Ja, das sieht doch gleich schon viel imposanter aus.
Zwischenzeitig hatte ich eine Edelstahl-Garnitur für Fahnenmasten geordert.
Sieht robust und schick aus und lässt sich gut montieren:

Ein weiterer online-Händler lieferte eine 33mm Pfostenkappe mit Kugel drauf, als oberen Mastabschluss.
Gehalten wird der Mast durch einen 10 und einen 12mm Bolzen, welche jeweils durch den Bugpfosten und den Mast gehen.
Schon beim Bau des Gerüstes hatten wir die Fundamentanker wesentlich stabiler dimensioniert und am vorderen Pfosten nach der vorherrschenden Windrichtung ausgerichtet. Ich bin daher zuversichtlich, dass das Gerüst, die zusätzliche Windlast des Mastes aufnehmen kann.
Neben kindgerechtem Flaggenmaterial habe ich auch eine große Flagge des Fürstentums Lippe geordert.
Heimatliebe…

Vaddern hat außerdem noch grüne und rote Solar-Laternen für Steuerbord und Backbord gebastelt.
Ahoi!
Alles fließt III
Ich gebe zu, dass einige meiner Ideen manchmal unter Kinderkrankheiten leiden.
So auch die automatisierte Gewächshausbewässerung.
Kaum war das Problem mit dem Tropfschlauch behoben, funktionierte der Füllstandsanzeiger nicht mehr. Der Holzstab war aufgequollen und krum geworden, was dazu führte, dass er in der Durchführung der Platte hängen blieb. Ok, ich hätte einfach ein größeres Loch bohren können, aber dann hätte ihm die Führung gefehlt und er wäre immer schief umher geluddert.
Stattdessen habe ich einen Adapter-Fitting auf ein Kupferrohr gelötet:
Passend abgelängt und ein Kunststoffrohr eingefädelt:

Das Rohrstück kam dann in das passend aufgebohrte Loch in der Abdeckplatte der Regentonne:

Das Kunststoffrohr bekam dann noch an der Unterseite einen pilzförmigen Stopfen aus Knetmetall (verhindert ein Abrutschen des Schwimmers und eindringen von Wasser) und eine Skala für Voll, Halb und Leer:

Dank des Rohrstücks ist das Kunststoffrohr gut geführt und kann frei hoch und runter gleiten. Der aufgelötete Fitting verhindert, dass das Kupferrohr durch rutscht, Erdkrümel in die Tonne fallen und das Kunststoffrohr aus Versehen beschädigt wird.
Manchmal ist Simplifizierung doch eher der Weg zum Erfolg.
155555
Der Combo verdiente sich vor kurzem ein paar liebevolle Streicheleinheiten, zeigte sein Tacho doch die folgende Schnapszahl:
Damit fahren wir jetzt unseren Opel Combo C CNG schon 5 Jahre und über 100.000 km im völlig problemlosen Gasbetrieb.
Wie vert damals schon schrieb:“opel cng ist schlichtweg ausgereift…“.
An gasspezifischen Problemen suchte uns bisher lediglich der weit verbreitete Flaschenrost heim, welcher jedoch von Opel sehr kulant durch Austausch der Gasflaschen beseitigt wurde.
Seit meinen regelmäßigen, sinnlichen Fettmassagen sind auch keine neuerlichen Probleme aufgetreten und für die Zukunft auch sehr unwahrscheinlich geworden.
Ansonsten?
Nix, Nada, Niente.
Einfach Schlüssel rum drehen und losfahren.
Für ein langes Motorleben habe ich mir allerdings einige Prinzipien angewöhnt:
– 5W-40 Markenöl mit Opel Empfehlung
– Markenölfilter mit Rückschlagventil
– Service nach Opel-Anweisung
– Nie über 3500 U/Min drehen (= 125km/h)
Zwar dürfte sich diese Verhaltensweise bei einem mit 150.000 km noch recht jungen Motor nicht als überlebenswichtig erweisen, aber bekanntermaßen haben Autos bei uns eine ziemlich lange Halbwertszeit.
Es dauert ja schließlich auch, bis das in der VW-Charmoffensive angekündigte „dutzend Modelle mit CNG-Triebwerk“ auf dem Gebrauchtwagenmarkt in erschwinglichen Regionen ankommt.
Insbesondere, wenn für den nächsten Langstreckenbomber erheblich mehr Luxus auf der Wunschliste steht.
Passenderweise lag auch gerade der Jahresservice an, so dass ich dem Combo ein paar pflegende Handreichungen angedeihen lassen konnte:
Wie immer gibt’s auch eine tendenziöse Statistik:
Gefahrene Kilometer: 103.555 km
Davon auf Gas gefahrene Km: ~102.055 km
Verbrauchtes Gas: 5.253,28 Kg (bei 5,1475 Kg/100 km)
Gaskosten (bei durchschnittlich 1,029€/Kg): 5405,63 €
Durchschnittsgaskosten/100 km: 5,30 €
Durchschnittsspritkosten/100 km bei vergleichbarem Benzinmodell: 10,54 €
Ersparnis: ~5510,20 €