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Erfahrungsbericht Wunderhecke VI

Bevor ich die Wunderhecke wieder radikal auf 30 cm zurück schneide, hier ein schnelles Herbst-Update. (Die Ausgangslage vom Frühjahr findet ihr hier.) Wie immer gibt es ein Foto von der üppigsten Stelle unten am Gewächshaus:

Der weiße Strich in der Mitte ist ein auf 2m ausgeklappter Zollstock. Der höchste Trieb dort dürfte damit irgendwas bei 4m haben. Die Hecke dort ist auch schön dicht. Vom Zaun selbst ist nichts mehr zu sehen.

Weiter oben ist das Wachstum traditionell ja nicht so üppig, was sich auch in diesem Bild bestätigt:

Auch den ausgeklappten Zollstock findet ihr hier wieder in der Bildmitte. Die Zaunpfosten ragen 130cm aus der Erde. Auch hier also ein deutlicher Fortschritt zum letzten Jahr, aber kein Vergleich zum üppigen Grün, dass ihr noch rechts im Bild erahnen könnt.

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Der Combo verdiente sich vor kurzem ein paar liebevolle Streicheleinheiten, zeigte sein Tacho doch die folgende Schnapszahl:
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Damit fahren wir jetzt unseren Opel Combo C CNG schon 5 Jahre und über 100.000 km im völlig problemlosen Gasbetrieb.
Wie vert damals schon schrieb:“opel cng ist schlichtweg ausgereift…“.
An gasspezifischen Problemen suchte uns bisher lediglich der weit verbreitete Flaschenrost heim, welcher jedoch von Opel sehr kulant durch Austausch der Gasflaschen beseitigt wurde.
Seit meinen regelmäßigen, sinnlichen Fettmassagen sind auch keine neuerlichen Probleme aufgetreten und für die Zukunft auch sehr unwahrscheinlich geworden.
Ansonsten?
Nix, Nada, Niente.
Einfach Schlüssel rum drehen und losfahren.
Für ein langes Motorleben habe ich mir allerdings einige Prinzipien angewöhnt:
– 5W-40 Markenöl mit Opel Empfehlung
– Markenölfilter mit Rückschlagventil
– Service nach Opel-Anweisung
– Nie über 3500 U/Min drehen (= 125km/h)
Zwar dürfte sich diese Verhaltensweise bei einem mit 150.000 km noch recht jungen Motor nicht als überlebenswichtig erweisen, aber bekanntermaßen haben Autos bei uns eine ziemlich lange Halbwertszeit.
Es dauert ja schließlich auch, bis das in der VW-Charmoffensive angekündigte „dutzend Modelle mit CNG-Triebwerk“ auf dem Gebrauchtwagenmarkt in erschwinglichen Regionen ankommt.
Insbesondere, wenn für den nächsten Langstreckenbomber erheblich mehr Luxus auf der Wunschliste steht.

Passenderweise lag auch gerade der Jahresservice an, so dass ich dem Combo ein paar pflegende Handreichungen angedeihen lassen konnte:
Service 2017
Wie immer gibt’s auch eine tendenziöse Statistik:
Gefahrene Kilometer: 103.555 km
Davon auf Gas gefahrene Km: ~102.055 km
Verbrauchtes Gas: 5.253,28 Kg (bei 5,1475 Kg/100 km)
Gaskosten (bei durchschnittlich 1,029€/Kg): 5405,63 €
Durchschnittsgaskosten/100 km: 5,30 €
Durchschnittsspritkosten/100 km bei vergleichbarem Benzinmodell: 10,54 €
Ersparnis: ~5510,20 €

Die 37.483 km-Statistik

Anlässlich des 90.000km-Service hab ich mich mal wieder ein wenig statistisch vergnügt:

Gefahrene Kilometer: 37.983
Auf Gas gefahrene Km: 37.483
Verbrauchtes Gas: 1894,45 Kg
Gaskosten (bei durchschnittlich 1,05€/Kg): 1.989,17 €
Durchschnittsgaskosten/100 km: 5,30 €
Durchschnittsspritkosten/100 km bei vergleichbarem Benzinmodell: 11,91 €
CNG-spezifische Mehrkosten: 0€
Ersparnis: 2.534,60 €

Alle Angaben ab Kaufzeitpunkt bis heute.

Bisher gibt’s also gelinde gesagt nix zu meckern.
Wenn wir etwas über 100.000 km mit dem Combo abgerissen haben (also ca. bei Tachostand 160.000 km) haben wir den Kaufpreis wieder drin.
Schönes Gefühl. Vollgas!