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Let the rope be free VI

Nachdem der Trafo für den Hallenkran seinen finalen Platz gefunden hatte, wollte ich auch hier die Verkabelung abschließen.
Die Winde für die horizontale Bewegung bekam einfach eine Steckdose, die an die Ringleitung angeschlossen ist:
Dem Trafo spendierte ich noch ein kleines Blinklicht:

Blinklicht

Das ist immer an, wenn er mit Strom versorgt wird. Dient einerseits dazu, dass ich ihn nicht dauerhaft eingeschaltet lasse und anderseits als Warnlicht für den Kranbetrieb. Denn wir alle wissen:

Der Laden hat übrigens wirklich tolle historische Warnschilder!
Wirklich interessant war aber die Stromversorgung des Kettenzuges. Irgendwie musste ja das Kabel den Bewegungen des Kranes folgen ohne sich irgendwo zu verheddern.
Mein Plan war, es an einem parallel laufenden (kunststoffummanteltem) Stahlseil laufen zu lassen:

Stahlseil

Aber irgendwie musste ich verhindern, dass der Kran hieran schief zieht und damit das Kabel übermäßig unter Spannung setzt.
Meine Lösung ist ein extra Führungsarm, der mittels Rohrschellen auf der Kronenmutter der Laufkatze montiert ist:

Führungsarm Einzelteile

Erklärt sich gleich im Bild.
Vorher ermöglichte der Lötbrenner den nötigen Knick in der M8-Gewindestange:

Führungsarm gebogen

So wanderte der Arm an die Laufkatze:

Führungsarm

Durch die Augenmutter läuft später das Stahlseil.
Die Montage an der Laufkatze hat den Vorteil, dass sich diese immer parallel zum Stahlseil bewegt und sich nicht seitwärts bewegt, wie der Kettenzug selber.
Das vieradrige Kabel des Kettenzuges reichte leider nicht für die gesamte Fahrbreite des Kranes. Da musste ich also verlängern:

Zuleitung verlängern

Die isolierten Lötverbindungen kamen dann noch zusätzlich in ein Wellrohr und das Kabelende bekam Aderendhülsen:

Lötstelle verpackt

So konnte ich an die finale Montage gehen:

final montiert

Wie ihr seht, läuft das Kabel vom Kettenzug in einem entspannten Bogen hoch zum Arm an der Laufkatze. Von dort geht es in gleichmäßigen Bögen an Karabienerhaken zum Befestigungspunkt an der Wand und von dort zum Anschluss auf der Kabeltrasse. Durch die Bögen bin ich mit dem Kabel auch (bis auf ganz am Rand) über der Durchfahrtshöhe, so dass sich dort auch kein Fahrzeug verheddern kann.
Die Lötverbingung habe ich extra an einen Karabienerhaken gesetzt, damit sie möglichst wenig Bewegungen ausgesetzt ist.
„Bergauf“ zieht der Kran das Kabel in einer schön geraden Linie am Stahlseil entlang. Da hatte ich ein wenig Bedenken, wie doll der Zug auf dem Kabel ist, aber das ist wirklich harmlos. „Bergab“ schiebt die Augenmutter die Karabienerhaken wieder zusammen. Mal sehen, wie sich die Konstruktion im Alltag bewehrt.

Mit dem Strom schwimmen I

Nachdem nun die Hütte endlich zu war, konnte ich mit der Elektrifizierung beginnen.
Vorab: Keine Angst, das guckt sich nachher noch ein Profi an und macht den finalen Anschluss.
Als erstes stand aber die Frage im Raum, wie ich die Leitungen (Strom, Wasser, Luft) im Genesungswerk verlege. Klar war, dass sowohl Strom als auch Luft als Ringleitung geführt werden sollen. Dazu bietet sich der schmale Absatz zwischen Mauerkrone und Trauf-/Firstpfette an.
Da ich ja nix wegschmeiße, hatte ich noch reichlich verzinkte Estrichmatten von den Brennholztürmen. Davon habe ich Streifen abgeschnitten und in die Löcher der oberen Porotonsteine gesteckt:

Kabeltrasse

Auf dem Bild sieht man übrigens auch schön den Effekt meiner Isolierung der Firstpfette. Der schmale Streifen an der Sandwichplatte ist Raureif auf dem Blech. Ca. 2 cm tief krabbelt die Kälte (an dem Tag -7°C) noch in die Halle. Ansonsten schafft es die Isolierung in Verbindung mit der halb unterirdischen Bauweise, dass die Halle dauerhaft über 0°C bleibt.

Diese Art der Kabeltrasse kann ich auf jeden Fall zur Nachahmung empfehlen! Ist schön stabil und man kann Leitungen gezielt raus führen. Vom Preisunterschied zu professionellen Kabeltrassen ganz zu schweigen.
Ebenfalls in grauer Vorzeit hatte ich mich schon um die Grundlagen für die Verkabelung des Genesungswerkes gekümmert.
Aus einem industriellen Abrissgebäude konnte ich ca. 200 Meter 5-adriges Kabel in unterschiedlichen Stärken, einen Haufen Sicherungsautomaten sowie zwei kleine Unterverteilungen ergattern:

Sicherungsvorrat

Auch eine angefangene Trommel mit Telefonkabel lief mir zu. Das waren die Grundlagen für die Stromversorgung und Lichtschaltung.
Bei Kleinanzeigen gab es noch für ein Taschengeld einen bestückten Hager System 90 SL Schaltschrank:

Gebrauchter Schaltschrank

Leider hat den Schrank mal jemand eingeschäumt. Da ist also noch ein neuer Anstrich fällig:

Schaum am Schaltschrank

Außerdem war er leicht verzogen, so dass die Tür nicht mehr sauber schloss. Das war aber nix, was sich nicht mit Gewalt lösen ließe.
Um die Blenden für den Zähler zu entfernen, muss man die weißen Stöpsel über den Schrauben ausbohren:

Schrauben freilegen

Danach kann man sie einfach abschrauben und samt den Schienen aus dem Kasten entnehmen.
Danach war es nur noch ein einfacher Blechkasten. Den habe ich auf eine Ecke gestellt und mich auf die andere Seite drauf gelehnt, bis alles wieder rechtwinklig war.
Leider war auch der Plastikriegel der Tür abgebrochen. Dank Markenware gab es da aber auch für schmalen Taler Ersatz:

Türverschluss

Neu bestückt wanderte er dann an die Wand in der Halle:

Schaltschrank am neuen Platz

Darunter ist der noch aktuell angeschlossene Bauverteiler. Daneben fand der Trafo für den Hallenkran seinen Platz.
Warum ich so einen riesigen Schaltschrank genommen habe?
Wer weiß, was da noch alles rein kommt?! Photovoltaik? Frequenzumrichter? Extra Stromkreise für eine historische Drehbank?
Besser ich hänge da jetzt einen größeren Schrank hin, als dass ich später keinen Platz mehr habe.
Aktuell habe ich drei Stromkreise mit jeweils eigenem FI in dem Schaltschrank.
Zwei Stromkreise davon für (CEE-)Steckdosen sowie fixe Verbraucher (Kran, Hebebühnen) und einen separaten für Licht und Tor.
Das Licht ist dann nochmals unterteilt in eine Hauptbeleuchtung und eine Not-/Orientierungsbeleuchtung.
Sollte da also mal eine Sicherung fliegen, steht man nicht gleich im dunklen und auch das Tor lässt sich noch öffnen.
Die Steuerung des Lichtes erfolgt über 12V-Stromstoß-Relais. So kann ich die Verkabelung mit Telefonkabel machen und auch von allen Ecken und Enden des Genesungswerkes das Licht steuern.
Apropos Licht: Das war der nächste Posten auf der Liste….

Macht hoch die Tür III

Nachdem das Sektionaltor in den Schienen montiert war, ging es als nächstes an den Antrieb. Omnitore bietet Antriebe von Gfa an. Ich entschied mich für einen Antrieb direkt an der vorderen Welle. Damit entfällt die Schiene für den üblichen Schlepper in der Mitte. Die Montage war auch keine große Hürde, sondern eher eine sprachliche Herausforderung:

polnische Anleitung

Allerdings gab es auch einen QR-Code, über den man sich eine deutsche Montageanleitung von Gfa herunterladen konnte.
Als Torsteuerung wurde eine Gfa TS970 mitgeliefert. Die Installation war erfreulich gradlinig:

Tor eingebaut innen

Als ich das Tor zum ersten mal ganz hoch gefahren habe, staunte ich nicht schlecht, wie viel länger als nötig die Schienen doch sind:

Ungenutzte Schiene

Die Federstäbe am Ende sollen eigentlich komprimiert werden und dem Tor beim ablassen einen zusätzlichen Anschub geben.
Ich habe jedoch penibel darauf geachtet, die Schienen im empfohlenen Gefälle von 0,5% Richtung Tor zu montieren, so dass mein Tor auch ohne Anschubhilfe sauber zu rollt.
Ich warte noch ein wenig ab, ob die Anschubhilfen nicht doch noch nötig werden und wenn nicht, kürze ich die Schienen passend mit der Flex. Ergibt für eine potentielle Hebebühne ca. 150 cm mehr Luftraum.
Dann entscheide ich auch, ob die hintere Querstrebe nicht entfallen kann. Eigentlich sehe ich auch keinen Grund, warum man die brauchen sollte.
Mitgeliefert wurde ebenfalls eine optische Schaltleiste (Gfa WL900) als Sicherheitseinrichtung:

Gfa WL900 Lichtschranke

Kern des Ganzen ist eine 2-Wege-Lichtschranke, die mittels Adapterhülsen in die untere Gummidichtung des Tores eingebaut wird. Hier mal anhand eines Reststücks der Dichtung demonstriert:

Sensor Schema

Wird die Dichtung eingedrückt, weil sie auf ein Hindernis (Mensch, Tier, Pretiose) trifft, unterbricht sie die Lichtschranke im Inneren und das Tor stoppt automatisch.
Schlaue Idee.
Leider hat der Fliesenboden im Bereich des Tores eine Senke, so dass die Dichtung (während sie links und rechts maximal aufliegt) hier nur ganz knapp abschließt.
Dementsprechend passten die mitgelieferten Distanzstücke links und rechts nicht mehr in die Dichtung bzw. das Tor saß auf den Sensoren auf. Wie lange die das mitgemacht hätten, weiß ich nicht. Wollte ich lieber aber auch nicht ausprobieren.
Die Übergangslösung sah so aus:

Lichtschranke überbrückt

Die finale Lösung waren dann selbstgebastelte Distanzstücke aus Schaumstoff:

Gfa WL900 Schaumstoff

Die lassen sich problemlos komprimieren, halten aber gleichzeitig die Sensoren zuverlässig an Ort und Stelle.
Da das Spiralkabel bei geöffnetem Tor für meinen Geschmack zu sehr unter Spannung stand, habe ich es noch mittels Telefonkabel verlängert und den mitgelieferten Zwischenhalter spendiert:

Kabel Lichtschranke verlängert

Letzter Halt war der Funkempfänger für die Fernbedienungen. Omnitech legte hier einen Proxima NW1 Funkempfänger bei. Leider gibt es ihn, auch im Netz, nur mit polnischer Anleitung. Nachdem Google Translate auch nur 76% sinnvolle Wörter produzierte, habe ich den Support angeschrieben und um eine Übersetzung gebeten. Leider kam von da auch nur eine per Google Translate ins englische übersetzte Anleitung.
Schade, denn das Teil ist als Nachrüstlösung (auch um andere Dinge per Fernbedienung zu steuern) eigentlich super. Zumal die Version Proxima NW1 HOB sogar mit Hörmann BiSecur-Fernbedienungen kompatibel ist.
Also habe ich mich anhand der übersetzten Anleitungen und der Videos an einen Testaufbau herangetastet:

Proxima NW1 Testaufbau

Für die Nachwelt sei dokumentiert, dass neben den selbsterklärenden Stromkontakten der Kontakt „P“ für einen externen Schaltkontakt (so wie der manuelle Druckschalter oben auf dem Gehäuse) ist. Der Kontakt „NC“ ist dauerhaft geschlossen und öffnet kurz, wenn man die Fernbedienung betätigt (oder dauerhaft, je nach Einstellung). Der Kontakt „NO“ ist dauerhaft offen und schließt auf den Impuls der Fernbedienung.
Beide Schaltkontakte sind potenzialfrei (d.h. es liegt dort vom Relais aus kein Strom an. Es wird nur der Durchgang für ein externes Signal geschaltet).
Auf der anderen Seite des Proxima NW1 finden sich der Anschluss für die Antenne und ein Kontakt dessen Funktion ich bisher nicht herausgefunden habe:

Proxima NW1 Antennenanschluss

Achtung! Auf dem Bild habe ich die Antenne (kurzes Kabelstück) falsch eingesteckt! Es gehört eigentlich in den Kontakt mit dem umgedrehten „T“.
Neue Fernbedienungen lernt man einfach an, indem man den Knopf oben auf dem Proxima NW1 drückt, bis er einmal piept, dann die Taste an der Fernbedienung gedrückt hält, bis er wieder piept und dann los lässt. Dann noch einen Moment warten und es ertönt eine Bestätigungsmelodie. Ganz genauso, wie im oben verlinkten Hörmann-Video.
Der Funkempfänger wanderte dann einfach mit in die TS 970:

Funkempfänger angeschlossen

Auch hier war der Anschluss erfreulich einfach. Das Handbuch zur TS 970 ist da schön stringent. „24V“ und „GND“ liefern den Strom für den Funkempfänger. Das Steuersignal läuft über die Kontakte 7.1 & 7.2.
In der Programmmierung der TS 970 muss man ihr dann noch sagen, wie sie mit dem Signal umgehen soll, aber auch das ist gut verständlich erklärt.
Bisher funktioniert das alles reibungslos und zuverlässig.

Macht hoch die Tür II

Nachdem die Laufschienen des Tores montiert waren, habe ich bei der Welle weiter gemacht.
Um sicherzustellen, dass sie später auch möglichst reibungsarm in ihren Lagern läuft, habe ich wieder den Laser und einen kleinen magnetischen Neigungsmesser bemüht:

Lager ausrichten

Damit auch später alle Stützlager in einer Flucht verlaufen, habe ich bei jedem (der unterschiedlich großen) Lager die Mitte markiert:

Mitte der Lager markiert

So konnte ich sie entlang der Laserlinie ausrichten und an der Wand montieren:

Wellenlager ausrichten

Die einzelnen Wellensegment montierte ich wieder vom Rollgerüst aus:

Welle ausrichten 2

Keine Ahnung, wie man das ohne Gerüst machen will. Die Dinger sind bestialisch schwer. Aufgrund des Gewichtes lohnt es sich vorher drei mal zu kontrollieren, ob man wirklich alle vorgesehenen Bauteile aufgefädelt hat. Achtung, es gibt unterschiedliche Bauteile für links und rechts! Die Anleitung ist auch hier eine Herausforderung.
Von der Montage der Torsegmente habe ich leider keine Bilder. Wie schon gesagt, waren wir zu dritt gut ausgelastet.
Kein Vergleich zu den Sandwichelementen des Daches, aber immer noch herausfordernd.
Aber am Ende war das Loch zu:

Tor drin von innen

Endlich ergab sich auch von Außen ein finales Bild:

Tor drin von außen

Nächster Schritt war die Montage des Torantriebes. Das war eher eine sprachliche Herausforderung…

Macht hoch die Tür I

…das Tor macht weit. Seit Ewigkeiten bildeten zwei modifizierte Bauzaunelemente ein improvisiertes Tor zum Genesungswerk.
Ziel zum Jahresende war es, dieses Provisorium durch ein schickes neues Sektionaltor zu ersetzen.
Nach einem astronomischen Angebot von Hörmann (etwas über 6000€; ohne Montage!) entschied ich mich für Omnitore als Anbieter.
Dort kostete das Tor knapp die Hälfte und die Abwicklung samt Lieferung war absolut problemlos:

Tor geliefert

Um die Kosten weiter in Grenzen zu halten entschied ich mich für einen Aufbau in Eigenleistung.
Aus der Retrospektive kann ich sagen:
Kann man machen.

Die mit Abstand größte Herausforderung war es, die Piktogramme in der Anleitung zu verstehen. Die Anleitung umfasst verschiedene Varianten des Tores und die unterschiedlichen Baugruppen werden immer nur als „Option X“ tituliert. Da ist Detektivarbeit gefragt, um herauszufinden, welche „Option“ man denn nun da vor sich liegen hat. Die Bauteile sind häufig optisch gleich, weichen aber in den Dimensionen um ein paar Millimeter ab. Man beachte auch die kreative Nummerierung der Seiten.

Bei einem Tor in den Dimensionen 5 x 3 Meter geht der Aufbau selbst auch alleine, sofern man ein (Roll-)Gerüst hat.
Nur beim einsetzen der Torelemente waren wir zu dritt und gut ausgelastet.
Los ging es aber mit der Montage des Rahmens und der Schienen:

Schienenmaterial

Ebenfalls empfehlen möchte ich für den geneigten Nachmacher einen Nivelierlaser und Einhandzwingen zum ausrichten:

Schiene ausrichten

Eine gute Idee in der Anleitung ist es, die hintere Querstange als temporäre Abstandslehre für die Schienen vorne zu nehmen:

Hintere Querschiene als Distanzstück

So kann man die vertikalen Schienen schön vor der „Torloch“ vermitteln und mittels Einhandzwingen und Laser parallel ausrichten.
Danach noch 12 mal die Maße checken, die Löcher anzeichnen und dann gibt es keinen Weg mehr zurück:

Löcher bohren

Für die Verankerung in Porotonsteinen schwöre ich auf TOX „Bizeps“ Poroton-Dübel. Die halten wirklich super!
Nur oben im Betonsturz führte die hohe Reibung im Dübel dazu, dass ich mir eine Schraube abriss:

Schraube abgerissen

Merke: Für relevante Verangerungen in Beton IMMER Bolzenanker verwenden!
Es gab anschließend ein neues Loch, etwas darunter und einen ordentlichen Anker:

Bolzenanker gesetzt

Zur Montage der knapp 5m langen horizontalen Laufschienen ersann ich eine hasardeuristische Stützkonstruktion aus zwei Gerüstböcken, einer Baustütze und reichlich Kabelbindern:

Stützkonstruktion

Bis einen Moment später mein Blick auf mein Rollgerüst fiel….:

Schiene auf Rollgerüst

So konnte ich die Schienen bequem an das Tor heranrollen, vorne verschrauben und hinten hoch halten.
Mittels Ratschengurten habe ich sie dann temporär von den Stahlträgern abgehängt:

Schiene provisorisch abgehängt

Mittels der Ratschengurte ließ sich auch die Höhe der Schienen gut justieren. Abgehängt habe ich die Schienen dann final über an einem Stahlträger aufgehängte Dreiecke:

Schienen abgehängt

Das war ein wildes Puzzle aus gelochten Winkeleisen. Die Klemmung am Stahlträger erfolgt über Gewindestangen, die die Winkeleisen anpressen.
Ich habe die Dreiecke bewusst nach innen überstehen lassen, damit ich neben dem Tor ggf. noch ein Hochregal stellen kann. Der geneigte Nachmacher muss darauf achten, dass das Tor beim Hochlauf nicht mit der Querstrebe kollidiert.
Im nächsten Artikel geht es dann in die Vollen.