Nachdem der Trafo für den Hallenkran seinen finalen Platz gefunden hatte, wollte ich auch hier die Verkabelung abschließen.
Die Winde für die horizontale Bewegung bekam einfach eine Steckdose, die an die Ringleitung angeschlossen ist:
Dem Trafo spendierte ich noch ein kleines Blinklicht:

Das ist immer an, wenn er mit Strom versorgt wird. Dient einerseits dazu, dass ich ihn nicht dauerhaft eingeschaltet lasse und anderseits als Warnlicht für den Kranbetrieb. Denn wir alle wissen:

Der Laden hat übrigens wirklich tolle historische Warnschilder!
Wirklich interessant war aber die Stromversorgung des Kettenzuges. Irgendwie musste ja das Kabel den Bewegungen des Kranes folgen ohne sich irgendwo zu verheddern.
Mein Plan war, es an einem parallel laufenden (kunststoffummanteltem) Stahlseil laufen zu lassen:

Aber irgendwie musste ich verhindern, dass der Kran hieran schief zieht und damit das Kabel übermäßig unter Spannung setzt.
Meine Lösung ist ein extra Führungsarm, der mittels Rohrschellen auf der Kronenmutter der Laufkatze montiert ist:

Erklärt sich gleich im Bild.
Vorher ermöglichte der Lötbrenner den nötigen Knick in der M8-Gewindestange:

So wanderte der Arm an die Laufkatze:

Durch die Augenmutter läuft später das Stahlseil.
Die Montage an der Laufkatze hat den Vorteil, dass sich diese immer parallel zum Stahlseil bewegt und sich nicht seitwärts bewegt, wie der Kettenzug selber.
Das vieradrige Kabel des Kettenzuges reichte leider nicht für die gesamte Fahrbreite des Kranes. Da musste ich also verlängern:

Die isolierten Lötverbindungen kamen dann noch zusätzlich in ein Wellrohr und das Kabelende bekam Aderendhülsen:

So konnte ich an die finale Montage gehen:

Wie ihr seht, läuft das Kabel vom Kettenzug in einem entspannten Bogen hoch zum Arm an der Laufkatze. Von dort geht es in gleichmäßigen Bögen an Karabienerhaken zum Befestigungspunkt an der Wand und von dort zum Anschluss auf der Kabeltrasse. Durch die Bögen bin ich mit dem Kabel auch (bis auf ganz am Rand) über der Durchfahrtshöhe, so dass sich dort auch kein Fahrzeug verheddern kann.
Die Lötverbingung habe ich extra an einen Karabienerhaken gesetzt, damit sie möglichst wenig Bewegungen ausgesetzt ist.
„Bergauf“ zieht der Kran das Kabel in einer schön geraden Linie am Stahlseil entlang. Da hatte ich ein wenig Bedenken, wie doll der Zug auf dem Kabel ist, aber das ist wirklich harmlos. „Bergab“ schiebt die Augenmutter die Karabienerhaken wieder zusammen. Mal sehen, wie sich die Konstruktion im Alltag bewehrt.


































