Qualitätsverbesserung im µ-Bereich

Mein Vater war es leid, dass ich immer seine Canon PowerShot SX100 IS gemopst habe, wenn ich Fotos von Lola machen wollte. Allerdings bestand bisher keine wirkliche Alternative zu seiner Kamera. Ich selbst besaß nur ein 2-Megapixel-Knipse im Backsteinformat (Fujifilm FinePix A202) mit der schon Tutenchamun Urlaubsfotos geschossen hatte und die schäbige 1,3-Megapixelkamera an meinem Telefon. Die Qualität der damit gemachten Fotos kennt ihr ja hier aus dem Blog zur Genüge…
In einem Anfall von „So-kann-es-nicht-weitergehen“ beschloss mein Vater also, dass er mir eine Kamera schenken wollte. Ich sollte mir was passendes aussuchen und er wollte es bezahlen. Netter Zug von ihm. „Jedes Kind sollte einen Vater haben…“ wie es so schön bei uns in der Familie heißt.

Also galt es nun ein paar Parameter festzulegen, welche die potentielle Kamera erfüllen musste:

  1. Hosentaschenformat (was größeres nimmt man sonst nie mit)
  2. Schnappschusstauglich (Die ewigen Wartezeiten der alten FinePix nervten mich sehr)
  3. Robust (auf einen ständigen Begleiter will ich nicht immer Acht geben müssen)
  4. Wasserdicht (Dann kann ich die Kamera bedenkenlos zum Kajak-wandern und snowboarden mitnehmen)
  5. Gute Makro-Funktion (Bei den Duo-Fotos brauche ich häufig Nahaufnahmen)
  6. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder

Mit diesem legeren Anforderungskatalog trieb ich nebenbei meinen Bruder mal wieder zur Verzweiflung. Ihm schwebten Kriterien wie ISO- und Verzeichnungswerte oder Blenden und Verschlusszeiten vor. Alles mehr oder minder irrelevant für mich. Bei den Kompaktkameras kann man da eh nur zwischen Not und Elend wählen.
Auf mein obiges Anforderungsprofil passten die folgenden Kameras:

Die Ricoh Caplio G600 schied recht schnell aus, da sie zu groß für die Hosentasche ist und ich auch den Preis von ca. 380€ für übertrieben halte. Die Rollei X-8 Sports schied aus, nachdem ich einige vernichtende Testberichte gelesen hatte und einige mit ihr gemachte Aufnahmen sah. Es entwickelte sich daher ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen der Pentax Optio W60 und der Olympus µ 1030 SW. Die Entscheidung zugunsten der Olympus viel aufgrund ihrer garantierten Bruchsicherheit (Die Pentax ist nur Wasser/Staubdicht und „robust“) und den durchweg knapp besseren Testergebnissen.

Für mich persönlich schön, ist die Tatsache, dass ich dank mitgeliefertem Adapter auch MicroSD-Karten in der Olympus benutzen kann. Die habe ich nämlich auch in meinem Telefon und als USB-Stick. So kann ich im Urlaub zur Not die Mp3s von meiner Telefon-MicroSD-Karte löschen und diese in die Kamera packen. Und auch das USB Kabel brauche ich nicht immer mitschleppen, wenn ich eh den kleinen Stick dabei habe.

Natürlich habe ich die Unterwasserfähigkeit meiner neuen Kamera gleich getestet:

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