Rust2Rome – Tag 7

Tag 7 : Beauvoir - Sarlat-la-Canéda

Am nächsten Tag starteten wir von dem Örtchen Beauvoir aus, welches seinen Namen ob der Aussicht zurecht trägt:
Mont-Saint-Michel
Der Tag war nur eine harmlose Überführungsetappe, so dass wenig spektakuläres passierte und wir einfach nur als geschlossener Tross über die französischen Landstraßen glitten:
Leading Mango
Wir vertrieben uns die Zeit damit, über Funk ein wenig rum zu blödeln. Der Hauptteil der Späße ging dabei auf Kosten von Fez, dem Fahrer eines frisierten Honda Civic 1.6 VTis. Als kleiner Hänfling mit pakistanischer Abstammung, den Eltern, welche ein Lebensmittelgeschäft betreiben, seinen Baggy Pants, dem schief aufgesetzten Capy und seinem sonstigen Habitus war er der Prototyp eines Klischees, welches ausgiebig über Funk ausdiskutiert werden musste. Zwischen drin erwähnte er, dass seine Eltern ihren Hauptumsatz mit dem Verkauf von Bananen erzielen würden, was zur Folge hatte, dass sein Name in Verbindung mit Bananen zum Running Gag wurde.
Der Hohn und Spott gipfelte darin, dass ihm jemand aus dem Team „Batman & Robin“ bei einer Servicepause eine Banane an die hintere Abschleppöse montierte, welche dann stundenlang fröhlich vor sich hin baumelte.
Ihre merkt schon: Wir hatten viel Zeit…..
Bei einer weiteren Servicepause fand Marco endlich den Grund für den schlechten Motorlauf seiner „Black Pearl“: Ein schnöder Unterdruckschlauch der Zündverstellung hatte sich verabschiedet.
Nachdem dieser Defekt behoben war, konnte er wieder mit Vollgas durchstarten:

Nun funktionierte auch die „Flammenwerferfunktion“ wieder einwandfrei, welche in französischen Kleinstädten regelmäßig für begeisterte Kinder und entsetzte Mütter sorgte:

Aber wie gesagt: Groß spektakuläres passierte nicht, so dass wir weiter unsere Kilometer runter rissen:
At The Wheel
Als die Anderen genug von den Landstraßen hatten, setzten sie sich über die (gebührenpflichtige) Autobahn ab, um früher am abendlichen Zielort zu sein.
Mango und wir blieben jedoch unserem Motto treu, so wenig Autobahn wie möglich zu fahren und genossen stattdessen die Landschaft und die „Local Specialties“:
Local Specialties
Wir sind uns bis heute nicht ganz sicher, ob Mango damit wirklich nur die lokalen Nahrungsmittel meinte, oder ob er nicht einfach bei jedem Obst- & Gemüsestand anhielt, weil sie tendenziell von jungen hübschen Französinen betrieben wurden….
Wie zu erwarten war, kamen wir mal wieder im dunklen beim Zeltplatz an, so dass wir uns nur schleunigst eine einigermaßen ebene Fläche suchten, unser Zelt aufbauten und direkt einschliefen.

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