Das große Schräubchen, Tobias und ich waren mal mutig und sind zum alljährlichen Treffen der Militärtechnik und Oldtimerfreunde Ohrsleben gefahren:

„Tellerrand“ und so. Man ist ja offen für Neues.
Der Schwerpunkt des Treffens lag natürlich weniger auf klassischen Oldtimern, denn auf oliv grün.
Gerne auch „KrAZ„:

Das Wetter selbst war zwar stabil, aber kurz zuvor hatte es reichlich geregnet. Der Eigentümer dieser Flip-Flops kann da sicherlich ein Liedchen von trällern:

Neben den Militaria-Freunden trafen sich dort auch Amateur-Funker. Ein Hobby, das sich augenscheinlich erstaunlich gut kombinieren lässt:

Für Männer und Schräubchen gab’s auch die Möglichkeit Bagger zu fahren:

Oder eine Runde mit nem Panzer zu drehen:

Zwei Menschen hatten ihre riesigen Kirowez K-700A mitgebracht.
Einem war der Transport des 13-Tonnen-Monsters zu aufwändig, daher hat er sich einfach eine voll funktionstüchtige Miniaturversion gebaut:

Wahnsinn! Was ne Arbeit:

Da ich zu Militärgerät nicht so die rechte Beziehung habe, hab ich mich mal auf die Exoten am Wegesrand konzentriert.
Z.B. diesem dreisitzigen Pritschen-Landy:

Oder dieser schönen alten „Montgomery„:

Auch dieses liebevolle Robur-WoMo erwärmte mein Exoten-Herz:

Beim Anblick der DDR-Dachzelte frage ich mich immer, wer von den Ingenieuren damals meinte, dass man da zwingend Stehhöhe drin haben müsste:

An einem Tarn-Fahrzeug konnte ich aber nicht einfach vorüber gehen:

Dieser kantige Kollege ist ein (wie sollte es auch anders sein) Volvo C303.
Ebenfalls aus Schweden stammt dieses Gerät:

Ein Elektro-Dreirad, welches zum Sprengstoff-Transport in Bunkeranlagen genutzt wurde. In der Galerie findet ihr bei Interesse ein Foto von der Infotafel mit weiteren Hintergrund-Infos.
Kurz vor unserer Abreise gesellte sich noch dieses Flossenmonster hinzu:

Alles in allem ein interessantes Treffen, um mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schnuppern und zu sehen, was man mit 26er-Schlüssel-aufwärts so machen kann. Allerdings halten Interessenvertreter wie dieser:

mich von einer näheren Verbrüderung ab. Teils waren da echt fragwürdige Gestalten bei. Ganz abgesehen von den Ewiggestrigen, die ein DDR-Militariertreffen in einer alten NVA-Grenzkaserne grundsätzlich so anlockt.