Kabelbinder adé

Als ich den Bremsschlauch an der Hinterachse des Bugs getauscht habe, fiel mir auf, dass einer der Vorbesitzer die Bremsleitung zwischen rechtem und linkem Hinterrad lediglich mit Kabelbindern an der Achse befestigt hatte:
Bond Bug Bremsleitung Hinterachse 33
Das sieht der geneigte TÜV-Prüfer natürlich äußerst ungerne. Normalerweise wird die Leitung, wie bei Sir Edward, von zwei Schellen gehalten, welche auch das Entlüftungsloch im Hinterachskörper abdecken. Im Loch sitzt beim Bug übrigens auch ein einfacher Splint. Lässt mich jedes Mal aufs neue grinsen.
Da man natürlich an die Schellen nicht so einfach kommt (Mal sehen, welches Fahrzeug sowas noch haben könnte. Vielleicht Morris Minor?) habe ich das Problem erstmal mit einem Stück aufgeschnittenem Benzinschlauch und Endlosschellen aus Edelstahl gelöst:
Bond Bug Bremsleitung Hinterachse 34
Keine Ahnung, ob das dem TÜV-Prüfer genügt. Aber besser als der Kabelbinder dürfte es auf jeden Fall sein.
Sieht zum Glück auch nicht so bekackt aus, an der ansonsten tief schwarzen Hinterachse:
Bond Bug Bremsleitung Hinterachse 35

4 Gedanken zu „Kabelbinder adé“

  1. Die Achse ist ein Reliant-produkt. Also dürfte sie mit dem Regal, Robin und Rialto identischs ein. Allerdings kommt man an deren Schellen auch nicht einfacher ran…
    Aber eigentlich kommt es ja nur auf den Durchmesser der Achsrohre an und da habe ich halt die Hoffnung, dass da ein ähnlich schwachbrüstiges Fahrzeug was vergleichbar dürres hat.

  2. Es mag an deinem weit fortgeschrittenen Alter liegen, mein greiser Padawan, aber wie du dich vielleicht dunkel erinnern kannst, hatten Kettcars nur eine direkt auf die Hinterräder wirkende Handbremse:

    Konnte man auf nassem Rasen auch mal nen lässigen Drift hinlegen und so die Sandkastenliebe tief beeindrucken. Musste eben nicht immer der gegessene Regenwurm sein….
    Ansonsten dürfte jedoch der Hinterachsdurchmesser identisch sein. 😉

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