Des Blogs neue Kleider

Knapp drei Jahre lang erscheint mein Blog jetzt nun schon in unverändertem Design.
Das hat leider auch zur Folge, dass viele der neuen Features von WordPress 3.x nicht mit ihm kompatibel sind bzw. Tobias sich noch mehr Nächte um die Ohren schlagen müsste, um es anzupassen.
Da wird es mal Zeit für ein neues Outfit.
Grafisch war ich auch schon tätig.
Basierend auf diesem Theme habe ich mal den virtuellen Pinsel geschwungen und was eigenes gebastelt.
So sähe die neue Kopfzeile aus:
kopf v.2.0
Und so die Fußzeile:
fuss v.1.1
Ich bin natürlich begeistert vom Layout.
War übrigens dank diesen sehr guten Bildbearbeitungs-Tutorials für GIMP nahezu ein Kinderspiel!
Soweit auch alles Friede-Freude-Eierpunsch.
Jedoch bereitet das technische Grundgerüst große Probleme.
Wir würden gerne die gesamte Blog-Struktur auf Sandbox umstellen. Dann wäre die grafische Erscheinung komplett vom technischen Grundgerüst losgelöst und man könnte alle WordPress-Updates ohne großen Aufwand integrieren.
Allerdings meint Tobias, dass es ein riesen Aufwand wäre ein Sandbox-Theme an meinen Entwurf anzupassen, da für jedes noch so kleine Feature erst eine Entscheidung gefällt werden müsste und man daher alles haar-klein selbst bauen müsste. „Man“ bedeutet in diesem Fall Tobias, da ich ja bekanntermaßen von solchen Dingen -5 Plan habe.
Die zweite Alternative wäre ein bestehendes WordPress 3.x-Theme (Achtung! Reizüberflutung droht!) meinen Bedürfnissen anzupassen.
Aber auch da hakt es. Von denen will mir nichts so richtig gefallen. Die ganzen neuen Themes gehen mir viel zu sehr in die „Magazin“-Richtung. Alles Fancy und Hip. Nix oldschool Dreirad-Style.
Dieses gefiel mir von der technischen Ausstattung ganz gut.
Besonders das Feature mit dem durchwechselnden Artikel gefällt mir gut. Das würde Menschen mit Langeweile zum wahllosen Quereinstieg animieren, wenn sie was interessantes sehen.
Aber es gibt natürlich auch wieder einige Punkte die mich stören. Die beiden Menü-Spalten auf der rechten Seite zum Beispiel. Oder das man immer noch auf „read more“ klicken muss um nen ganzen Artikel lesen zu können. Auch ne Anzeige, wieviele Kommentare zu einem Artikel schon eingegangen sind vermisse ich.
Ich hab daher mal was aufgemalt (Richtig oldschool, was?!):
Blog Entwurf Papier 1
Kein Hexenwerk. Lasse ich auch mit mir drüber diskutieren. Alles kann, nix muss. Die Kategorien-Reihe oben z.B. wird wahrscheinlich aufgrund der limitierten Breite des Blogs nichts. Nicht tragisch.
Nur wie man das technisch umsetzt, ohne seinen relativ geliebten Bruder in Arbeit zu ersticken? Keinen Schimmer…
Habt ihr noch Ideen oder Anregungen, was ihr schon immer in meinem Blog vermisst habt (Außer richtiger Orthographie…) oder wie ich aus der Misere raus komme?
Das Blog hat schließlich am 26. seinen 3. Geburtstag. Wäre doch schade, wenn dann noch immer die Olle an der Schreibmaschine hockt.

16 Gedanken zu „Des Blogs neue Kleider“

  1. Stilistisch finde ich Deinen Entwurf auf Basis der Blog-Pimp-Templates großartig.
    Allerdings fändi ich es schöner, die Bilder und den Hintergrund eher links & rechts des Inhalts anzuordnen, da die meisten Leute das ja auf 4:3 oder 16:9 Bildschirmen lesen, stehen eigentlich ca. 25% der Bilschirms dem Inhalt zur Verfügung (mit Scrollen natürlich mehr)
    Das stört mich aber bei den meisten Blog-Templates (Hochkant vs. Querformat der Monitore)

    Technisch kann ich bei WordPress leider gar nicht helfen, da ich Joomla als Basis verwende.

  2. Moin, also “read more” erscheint natürlich nur, wenn man die Artikel mit dem „more“-tag versieht, den kannste beim schreiben einfach weg lassen. Die 2. Spalte weg zu pimmeln ist ein einfaches Unterfangen, ebenso der Kommentarzähler. Kann das gerne für Dich erledigen. Such Dir ein Theme aus und sag mir, was geändert werden soll, no problem!

  3. Ja, das Problem der Formate ist richtig. Aber wie du schon selbst sagst, ist das Querformat echt selten als Design (wäre mal ne Marktlücke…). Da finde ich noch weniger hübsches 🙁

    Danke Mehl für dein Angebot!
    Hmm…das Einprägsam.de-Theme….
    Da hast du eigentlich Recht.
    Allerdings ist es mir zu „weiß“… da müsste ich dann alle Grafiken umändern. Muss ich mal mit Tobias sprechen, wie viel Aufwand es wäre, die dann einzupfelgen und ob das dann Probleme mit zukünftigen Aktualisierungen geben könnte. Außerdem kostet das Theme 39,90$ pro Jahr…das disqualifiziert es natürlich sofort.

    Mittlerweile habe ich aber auch einige ganz schicke freie Designs gefunden.
    An erster Stelle Desktop Chaos.
    Allerdings wurde das nur bis WordPress 2.9.1. gepflegt. das müsste man also in Zukunft wieder selber machen, was mein Bruder ungerne will.

    An zweiter Stelle kommt dann Adventure Journal.
    Wird professionell gepflegt und kommt mit allem Schnick und Schnack.
    Lediglich die „Zufalls-Artikel“-Funktion hat keines der Beiden.
    Keine Ahnung, wie aufwändig solch eine Funktion wäre. Vielleicht kann man das aber auch per Widget implementieren?

  4. nee, Du verstehst Das mit den Themes falsch, natürlich kann man ALLES ändern, auch das weiss zu schwarz oder pink. Das geht schneller als der Chrysler beschleunigt. hmm.. ok, so schnell nun auch wieder nicht.
    Ein Blick in den Sourcecode der Desktopchaos Seite zeigt mir: das läuft unter WordPress 3.1.1. Die sind meist kompatibel! No Problem! Keine Pflegeaufwände zu erwarten!
    Mit PHP eine rand() Funktion einzubauen traue ich mir in 10 Minuten zu! 😉

  5. Oh, ich sehe hier wird schon vorbildlich Support geleistet!
    Die Einsatzfähigkeit alter Themes betreffend hat Adrian mich falsch verstanden, glaube ich. Ich wollte nur darauf hingewiesen haben, dass man jetzt vielleicht nicht gerade ein Theme auswählen sollte, das in diesem Jahrzehnt noch keinen Editor von innen gesehen hat. Allein schon, um (später mal?) in den Genuss der neueren WordPress-Features gelangen zu können.
    Die unterschiedlichen Aufwände zwischen „Theme ändern“ und „Theme komplett umbauen/neu bauen“ habe ich wohl auch nicht ganz rüberbringen können. Ich gebe Dir recht, Mehl, dass es kein großes Ding ist, ein paar Farben zu tauschen oder eine Spalte auszublenden. Ein Magazin-Style-Theme auf „klassisch“ zu trimmen, wollte ich mir hingegen nicht zutrauen/ans Bein binden. Das würde bei mir sicher fast so lange dauern wie der Rialto-Sprint von 0 auf 200. 😉

  6. ja, Du hast vollkommen Recht. CSS-Anpassungen sind, korrekte Rechte vorausgesetzt, aus der Admin-Oberfläche zu erledigen. Er sollte einfach auf Multisite-Fähigkeit und Widget-Support (alle der letzten 2 Jahre) achten. Der Rest is Nippes.

  7. Na, das bringt doch Schwung in die Bude!
    Ich hab mir dann nochmal das Desktop Chaos-Theme beguckt und was neues zu nörgeln gefunden:
    Es ist nicht breit genug… Die Bilder dürfen da nur irgendwas um die 400 Pixel breit sein. Dann habe ich das selbe Gewürge wieder, dass ich jetzt auch bei diesem Theme habe und muss die Breite bei jedem einzubindenden Bild anpassen. Doof. Sind dann auch so winzig die Bildchen. Näää.
    Bei dem Adventure Journal kann ich die 500 Pixel-Breite einfach so übernehmen. Naja, fast… Kacke überlappen die Widgets auf der rechten Seite auch ein gaaanz klein wenig. Hmm, vielleicht zu tolerieren.

  8. Du wirst es Dir evtl. gedacht haben, auch die Breite lässt sich ändern! Das Boot beim adventure ist übrigens 435px breit (nicht theme-vorgegeben, sondern so hochgeladen). Unten weiter, die Texte sind 665px breit. Mindestens so breit könnte man die Bilder sicherlich einstellen.
    Beim Chaos ist die zur Verfügung stehende Breite 420px. Aber auch das ließe sich natürlich ändern.

  9. ich kann leider mangels kenntnissen nichts produktives beitragen. aber was mich an deinem blog schon immer genervt hat ist, dass man, wenn man auf „kommentare lesen“ klickt, erst wieder den ganzen artikel runterscrollen muss. das wäre meiner meinung nach im rahmen des anstehenden umbaus eine gute verbesserung.

  10. Danke Wuschel für den Hinweis!
    Da man ja anscheinend alles ändern/anpassen kann, dürfte diese Verbesserung ja auch kein Problem sein. Ich werde Tobias bitten, das er den „Kommentare lesen“-Link entsprechend umstellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.