Süßkrams

Vor langer und noch längerer Zeit wurde mein armes Defy ja immer bekrittelt, dass es mit dem alten Android 2.1 „Eclair„rum laufen musste, obwohl schon 2.2 „Froyo“ verfügbar war.
Seit Anfang letzten Monats gab es nun endlich das offizielle Update von Motorola auf (das mittlerweile auch schon nicht mehr aktuelle) Android 2.2.
Gestern bin auch ich mal dazu gekommen auch mein Defy zu updaten.
Vorweg: Es ist eine Frechheit von Motorola, dass man für die Software, mit der man ein Linuxsystem updaten muss, zwingend Windows braucht!
Ich habs mit wine versucht, lüppt nicht.
Gut das ich hier noch eine alte XP-Installation rumschimmeln habe. Die habe ich, ehrlich gesagt, nie wieder benötigt, nachdem Ubuntu lief. Bis gestern…
Unter Windows ist das Update aber ne schmerzlose Sache. Einfach den Anweisungen des Updaters folgen.
Man braucht nur Geduld! Wenn sich da minutenlang nix tut, immer nur der gleiche Bildschirm angezeigt wird oder der USB-Port dauernd aktiviert und deaktiviert wird, darf man nicht in Panik verfallen. Bei mir wurden auch alle Daten behalten/wiederhergestellt.
Ich bin rundum zufrieden. Gibt auch ein paar neue Spielmöglichkeiten. Müsst ihr einfach mal durchs komplette Einstellungs-Menü pflügen.
Es bleibt zu vermuten, das dies das letzte Update für das Defy war. Gerüchten zufolge steht schon der Nachfolger „Defy Plus“ in den Startlöchern. Der kommt dann mit Android 2.3.3.

Da ist also Eigeninitiative gefragt. Kommt Zeit, kommt Gingerbread.

Im Zuge des Updates bin ich aber über ein schickes verstecktes Feature gestolpert. Je nach Polarität kann man mit einem Magneten entweder die (bekannte) Auto-Funktion aktivieren oder die (nahezu unbekannte) Dockingstation-Funktion.
Letztere verwandelt das Defy in einen hübschen Wecker. Hier im Video ganz schick zu sehen:

Muss ich zuhause mal die Legokiste plündern.

4 Gedanken zu „Süßkrams“

  1. In Abwandlung des alten Spruchs aus dem heise-Forum sage ich mal: „Mit Linux wäre da nix passiert.“
    Die Magnetgeschichte gibt’s beim Palm Pre 2 übrigens auch. Nennt sich dort „Exhibition Mode“ und startet, wenn man das Telefon auf die (kontaktlose) Ladestation legt.

    Motorola sollte sich im Übrigen mal ein Beispiel an HTC nehmen und den Bootloader freigeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.