Hutmuttern und Lochfraß

Auch am Vitara wurde ein wenig gefummelt.
Der Arsch ist nun nackt:
Suzuki Vitara ohne  Ersatzrad
Das macht ihn beim zurücksetzen wesentlich übersichtlicher.
Da neben dem Ersatzrad auch die Halterung des Selbigen von der Hecktür flog, waren die Radmuttern des Ersatzrades verfügbar um etwas zu beheben, was mir schon beim Kauf aufgefallen war.
Der Vitara hatte an jedem Rad vier hübsche Chrommuttern und eine schäbbige Stahlmutter.
Sowohl vorne:
Suzuki Vitara Vorderräder
Als auch hinten:
Suzuki Vitara Hinterräder
Strange.
Des Rätsels-Lösung fand sich später im Handschuhfach, in Form eines Felgen-Schloss-Schlüssels….
Da hatte wohl jemand vergessen, wo er den hatte und hat dann einfach die Schlossmuttern an jedem Rad geknackt.
Gut. Der Schlüssel konnte dann in den Müll wandern und die Chrom-Muttern des Ersatzrades die schäbbigen Kollegen ersetzen.
Da Vaddern eh nochmal zu dem Händler fahren musste, bei dem wir ihn gekauft haben (ominöse Geräusche im 4. und 5. Gang) haben die dort auch gleich die klassischen Vitara-Löcher in der Ladefläche geflickt.
Vorher:
Suzuki Vitara Rostloch
Nachher:
Suzuki Vitara Rostlöcher 11
Weit entfernt von schön, aber für lau…
Natürlich haben sie nicht, wie es anständig wäre, dass rostige Blech rausgetrennt, sondern einfach eins drüber gebraten:
Suzuki Vitara Rostlöcher 4
Naja. Im Winter hoffe ich ja eh schweißen zu lernen. Dann kann ich mich da dran austoben. Wird mein Gesellenstück.

6 Gedanken zu „Hutmuttern und Lochfraß“

  1. Oh, wo lernst du denn schweißen?

    Hab jetzt auch endlich ’nen Schweißgerät… jetzt brauch ich nur noch ’ne Flasche und ein bisschen Zubehör 😉
    Und dann üben, üben, üben…

  2. Mehl & Goof wollen im Winter den Chrysler durchschweißen. Da gibts so 1-2 Stellen… Igor, seines Zeichens Karosseriebauer, zeigt ihnen wo es lang geht. Da wollte ich mich anschließen und ein wenig schmarotzen. Hoffentlich klappt das. So eine Gelegenheit kommt ja selten.
    Zum üben dachte ich daran einfach vom Schrott Türen zu holen, die zu zerschnippeln und dann wieder zusammen zu setzen. Da hat man große Flächen (verzugfrei und so) und unterschiedliche Materialstärken (unterschiedliche Einstellungen am Gerät).

    Was für ein Schweißgerät hast du dir zugelegt? Einfach eins das verfügbar war oder ein gezieltes? Müssen wir ja auch noch und da bin ich sehr unentschlossen, worauf nun zu achten ist und was am geeignetsten erscheint. Da bin ich für jeden Tipp dankbar.

  3. Hab ein Einhell SGA 175 Turbo und danach auch länger gesucht.
    Ist Schutzgas und das gleiche was auch KLE benutzt und Monsterbacke benutzte.
    Auch sonst im Netz wird es grad für Sachen im Kfz-Bereich gelobt, auch wenn es „nur“ Baumarkt-Gelumpe ist, aber als Student muss man ja billig anfangen 😉

    Wenn ich es mir aussuchen dürfte hätt ich wohl ’nen Fronius oder ’nen Lorch, aber naja, die Preise sind weit ab von Gut und Böse 😀

    Aber sonst kenn ich mich auch nicht in der Materie aus, hab halt auf Empfehlungen gehört und hoffe, dass ich da nicht enttäuscht werde.
    Achja, hab halt auch noch drauf geachtet, dass es an 230V betrieben werden kann, da wir in der Garage leider keine 380V-Steckdose haben… aber auch das reicht im Normalfall für den Kfz-Bereich.

    Das mit den Türen ist ’ne prima Idee, die merk ich mir!

  4. „Da gibts so 1-2 Stellen“
    nein, das hast Du falsch verstanden. Auch wir wollen schweißen lernen und haben uns dazu bereit erklärt, eigentlich noch im Neuzustand befindliches Blech am Chrysler auszutauschen.

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