Ente nach russischer Art

Nachdem es so scheint, als würden die technischen Probleme hier im Blog noch ein wenig andauern, gibts erstmal ne Runde Dosenkost.

Wenn ich mit Landfahrzeuge sammeln fertig bin, habe ich schon das nächste Objekt der Begierde entdeckt: Ekranoplane

Diese Hybriden zwischen Boot und Flugzeug sind Überbleibsel aus Zeiten des kalten Krieges. Diese sogenannten Bodeneffektfahrezuge nutzen eine „Walze“ aus Luft, welche in niedriger Flughöhe unter jedem Flugobjekt entsteht, um zusätzlichen Auftrieb zu bekommen. So können sie wesentlich größere Massen bewegen, als vergleichbare Flugzeuge und sind um ein vielfaches schneller als Wasserfahrzeuge. Mit ihnen sollten große Truppenkontingente schnell über das kaspische Meer oder die Ostsee transportiert und Überraschungsangriffe auf feindliche Flottenverbände „gefahren“ werden. Ihre niedrige Flughöhe machte sie für damalige Radaranlagen nahezu unsichtbar und ohne Tiefgang im Wasser waren sie auch mittels Sonar nicht zu erfassen.
Nach dem zerstörten „Kaspischen Seemonster“ bilden die Fahrzeuge der „Lun“-Klasse mit einem maximalen Gesamtgewicht von 380t die Spitze der Nahrungskette der Bodeneffektfahrzeuge.
Von dieser russischen Seite stammen die folgenden beeindruckenden Bilder (Man achte auf die Größenverhältnisse!):


Wir sind uns glaube ich einig, dass das Teil pervers ist, oder? Weitere beeindruckende Bilder findet ihr auf der oben genannten Seite.
Damit können die anderen Schnösel einpacken, wenn man in Monaco in den Hafen ein läuft!
Bewegte Bilder von den Dingern im Einsatz findet ihr in der HistoryUndercover-Dokumentation über das sowjetische Ekranoplan-Programm auf YouTube:
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

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