Kühlwasserfehler II

Seitdem der Gerontengolf über einen vermeintlich zu geringen Kühlmittelstand geweint hatte, war ziemlich genau ein Jahr vergangen, als neulich das Display fröhlich verkündete:

Fehlermeldung

Und wieder tauchte die Meldung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf.
Hmm, hat wohl die neue Batterie aus dem Restpostenmarkt nicht lange gehalten.
Zur Verifizierung habe ich erstmal das Ladegerät angeschlossen.
Komischerweise tauchte die Meldung aber auch auf, wenn ich den Wagen mit frisch geladener Batterie startete.
Also mal die Batterie aus dem Gnadendacia ausgebaut und mit der getestet.
Selbes Spiel.
Jetzt wurde es merkwürdig.
Auch der Fehlerspeicher spukte (im Gegensatz zum letzten Mal) nichts aus. War einfach leer.
Gut, dann doch ganz oldschool mal Stück für Stück durchmessen.
Der Gerontengolf hat zwei Sensoren für den Kühlmittelstand. Der erste Sensor sitzt direkt im Vorratsbehälter:

Fühler im Vorratsbehälter

Das sind einfach zwei Metallspieße, die ins Wasser ragen. Kurz nach dem Start gibt der Golf da einmal kurz Strom drauf und misst, ob der Impuls wieder zurück kommt. Wenn ja, ist genug Wasser im Vorratsbehälter, wenn nicht, ist wohl kein Wasser drin.
Also mal den Widerstand direkt am Sensor gemessen:

OL am Fühler

Nanu?! Wasser ist reichlich drin.
Das Internet meint, dass im Laufe der Jahre sich auf den Spießen Ablagerungen bilden können, die den Stromfluass behindern.
Dann schrabbeln wir doch mal mit einer langen Spitzzange ein bisschen über die Spieße (Sorry für die Lampe im Bild):

Widerstand am Fühler

Schwupps, ist die Leitfähigkeit zurück.
Seitdem ist die Meldung auch nicht mehr aufgetaucht.
Das war eine einfache Reparatur.

2 Gedanken zu „Kühlwasserfehler II“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert