Neulich nachts bin ich auf MTV über Fur TV gestolpert.
Damit ihr wisst, wovon ich rede, hier mal der Pilot zur Serie:
Ich hatte Tränen in den Augen vor lachen! Was eine geile Serie! Sowas bringen nur Engländer zustande. Großartiger Humor!
Schön das MTV die Serien nicht synchronisiert ausstrahlt. Ich glaube eine Synchronisation würde viele Witze zerstören.
Leider kann ich die anderen Episoden, welche bei MTV online stehen nicht angucken. Gibt immer nur die Fehlermeldung „Error loading configuration file. Error #2032„. Schade.
Allerdings finden sich bei Youtube ein paar schöne Folgen.
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Drei und weniger Räder in Speyer und Sinsheim
Ok, hier also die angekündigte dreiradspezifische Review meines Besuchs im Technikmuseum Speyer und im Technikmuseum Sinsheim.
Um die Ladezeiten für uninteressierte Leser nicht unnötig zu verlängern gibt’s diesen Artikel ausnahmsweise mal in der „Read more“-Funktion.
Ahnenforschung
Vor einiger Zeit habe ich einen netten Brief an Mr. Forder, den Vorbesitzer von Sir Edward geschrieben und ein freundliches Foto beigelegt:

Ich habe Sir Edward ja von einem Händler gekauft und wollte schon immer mal etwas über seine Historie raus finden. Warum also nicht nen Brief an die Adresse aus dem V5 schreiben?
Vorgestern bekam ich dann diese süße E-Mail zurück:
hello adrian just a quick email to say that my mum received your letter and will be writing to you in the near future. i am mr forders daughter judith . my father passed away in October 2008 and so the car was sold to a local person living nearby the car was well looked after and kept undercover he had it from new and really did not go far in it as you can tell from the miles it has done i am glad you are enjoying the car and that it has made its way to germany this is the first email i have ever sent so forgive the lack of capital letter ,etctake care bye for now judith heeley…
Süüüüüüß! Ich werde Judith nachher mal zurück schreiben. Ich bin ja schon sehr gespannt auf den Brief ihrer Mutter!
Fliewatüüt Museum Speyer und Sinsheim
Wie schön öfters gesagt, ist die beste aller Freundinnen momentan auf der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Da gabs neulich nen Abschlussball auf dem wir das Tanzbein geschwungen haben. Sowas tun wir gerne.
Wenn man aber schon mal da ist, kann man auch gleich zwei Sehenswürdigkeiten der Region abgrasen: Das Technikmuseum Speyer und das mit ihm kooperierende Technikmuseum Sinsheim.
Das hat mich zwar zwei Striche auf der „Liebesbeweis-Liste“ gekostet, aber wann hat man schon mal die Gelegenheit, als Kind des Nordens?!
Da die Homepage vollmundig verspricht, dass man als technikbegeisterter Mensch nen ganzen Tag pro Besuch einplanen soll, haben wir am ersten Tag das Museum in Speyer aufgesucht:

Am zweiten Tag war dann Sinsheim dran:

Ich könnte jetzt natürlich die ganzen Fotos, die ich gemacht habe hier auflisten. Ich denke aber, dass muss ich dem uninteressierten Blogleser nicht zumuten.
Wenn ihr die gesamten ca. 200 Bilder euch angucken wollt, so besucht einfach das Zooomr-Set das zenphoto-Album, dass ich extra dafür angelegt habe.
Die Kritikpunkte will ich gleich zu anfangs abhaken:
Ich habe mir ehrlich gesagt etwas anderes unter einem „Technikmuseum“ vorgestellt…. Die Informationen zu den gezeigten Exponaten sind dürftig bis verschwindend und zum Teil auch schlicht und einfach falsch. Ein gutes Beispiel dafür, ist dieses einzige Informationsschild zum grandiosen Vector W8 Twin Turbo:

Ich denke, da hätten man schon ein paar Worte mehr zu verlieren können. Ganz zu schweigen von einer anderen Präsentation des Wagens, bei der man einen Blick in das grandiose Cockpit hätte werfen können! Womit wir auch schon bei meinem nächsten Kritikpunkt sind:
Beide Museen haben auf mich den Eindruck gemacht, als hätte ein Riese seine Kiste mit Spielzeug ausgekippt und dann grob mit der Hand verteilt… Zum Beispiel fand sich diese tolle, immer zivil genutzte, Moto Guzzi Ercole mitten in der Militärfahrzeuge-Ausstellung:

Und auch sonst war wenig System in der Anordnung der Exponate zu erkennen. Teilweise schienen die Ausstellungsstücke einfach nur nach Farben gruppiert worden zu sein. Es machte den Eindruck, als wären die Exponate gerade dort hingestellt worden, wo gerade Platz war. Schade.
Mein letzter Kritikpunkt fasst eigentlich alle obigen zusammen: Ich fand, es wurde viel zu wenig auf technische Besonderheiten in den „Technikmuseen“ hingewiesen! Zum Beispiel ist das Rotationskolbenmotorprinzip nur mit einem Ro 80 und einem Wankelmotor-Schnittmodell auf einer abgelegenen „Sackgassen-Empore“ vertreten:

Das finde ich für so ein revolutionäres Konzept schon traurig.
Ich hätte mir gewünscht, dass technische Konzepte und Besonderheiten mehr im Vordergrund stehen, als Schumis Ferrari oder der vierte oder fünfte Mercedes 300 SL „Flügeltürer“.
Dementsprechend haben wir für keines der Museen den ganzen eingeplanten Tag gebraucht. In Speyer waren wir nach ca. drei Stunden durch und Sinsheim hat ungefähr vier Stunden gedauert.
Kommen wir nun zu den positiven Aspekten:
Es war großartig! Wenn man sich selbst ein wenig mit Technik auskennt, findet man so viele tolle Exponate, wie in kaum einem anderen Museum. Sowohl Sinsheim als auch Speyer sind voller Pretiosen, von denen man maximal gelesen oder vage gehört hat. Man kommt sehr nahe an die Exponate ran und kann einen guten Eindruck von ihnen bekommen. Auch das man einige der Ausstellungsstücke per Knopfdruck in Bewegung setzen kann, ist sehr nett und veranschaulicht so machen technischen Zusammenhang.
Der Eintritt war mit 13€ bzw. 12€ (Es gibt 1€ Ermäßigung, wenn man ein Ticket des Partnermuseums vorzeigt. Juhu!) fair.
Und ganz persönlich hat mich gefreut, dass der Anteil an dreirädrigen Fahrzeugen erfreulich hoch war.
Doch dazu werde ich wohl nochmal ein separates Fazit ziehen. Es gab viel Input. Die beste Freundin von allen zittert schon 😉
Wenn ich abschließend noch einen Tipp geben darf: Fahrt im Sommer, bei Sonnenschein hin. Das riesige Freigelände macht im Winter wirklich keinen Spaß. Es war sau kalt!
Überraschungsei III
Ich bin heute mal ein wenig dazu gekommen auf meiner Ersatzrad-Werkzeugkiste weiter rum zu überlegen. Danke für eure Tipps! Ich will mal versuchen, ob ich ohne zusätzliche Styropor-Form auskomme.
Mir schwebt folgendes Vorgehen vor:
- Zugriffsöffnung in die schon geschlossene Seite schneiden
- Großes Stück Glasfasermatte mit Harz tränken
- Fertigen „Ring“ mit der noch zu schließenden Seite auf die Matte legen
- Rings um alles schön andrücken und in Form bringen
- Durch die ausgeschnittene Zugriffsöffnung von innen weiter Glasfaserstücke zur Verstärkung einfügen
So spare ich mir die zusätzliche Form und bekomme dennoch eine glatte Rückseite. Oder hab ich irgendwas übersehen?
Die Zugriffsöffnung wollte ich nach dem Klodeckel-Prinzip machen:

Zum testen und anzeichnen habe ich daher heute mal das halb fertige „Rad“ in die Hülle gepackt:

Sieht auch von vorne ganz schick aus:

Anschließend habe ich das Rad mit der noch offenen Seite nach innen in die Hülle gepackt, um die Größe der Klappe anzeichnen zu können:

So sah das ganze dann angezeichnet und wieder ausgepackt aus:

Genau wie beim Klodeckel, befestige ich dann später ein Scharnier an der abgeflachten Seite und auf die andere Seite kommt ein Riegel. So kann ich die Werkzeugkiste öffnen ohne sie aus der Hülle nehmen zu müssen.
Ich hab von zuhause nen Dremel samt Trennscheiben gemopst. Damit kann man bestimmt am besten da nen Loch rein säbeln. Atemschutzmaske liegt natürlich auch parat.
Leider lassen es die Außentemperaturen momentan nicht zu, dass ich draußen weiter laminiere. Den Keller wollte ich den Nachbarn nicht nochmal zumuten. Bevor ich die Klappe ausschneide würde ich da gerne noch eine weitere Lage zur Verstärkung aufbringen.