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Zum bersten gespannt

Wie es vielleicht der Eine oder Andere schon mitbekommen hat, ist in Duderstadt ein Tank eines VW Touran beim Erdgas-betanken geborsten:

Hat ein anständiges Loch in den Fahrzeugboden gerissen:

Hier gibt es eine aussagekräftige Bilderstrecke dazu.
Es gibt auch ein Video der Überwachungskamera, welches hier oder in der reißerischen extendet-OMG-Version hier zufinden ist.
Der Eigentümer soll glücklicherweise mit leichten Verletzungen und einem Knalltrauma davon gekommen sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen war Korrosion an den Tanks (identischer Zulieferer wie bei Opel) die Ursache. Gerüchteweise soll der Eigentümer schon zwei Briefe von VW zum Austausch bekommen haben, diesen aber nicht durchgeführt haben.
Leider empfiehlt ARAL Deutschland nun seinen Pächtern generell kein Erdgas mehr zu verkaufen.
Das dass bei ein paar tausend problemlosen Tankvorgängen jeden Tag völlig überzogen ist und in der Konsequenz eigentlich auch der Verkauf von Benzin sofort gestoppt werden müsste, ist denke ich allen rational denkenden Menschen klar.
Glücklicherweise beschränkt sich unser lokaler ARAL-Pächter auch auf ein Tankverbot für VW Touran.
Ich hoffe, dass die Sache schnellstmöglich im Sande verläuft.
Ansonsten wäre es schlicht das Ende des Erdgasantriebes in Deutschland.

Nachtrag:
Mittlerweile sind auch Bilder von den 3 unversehrten Gasflaschen aufgetaucht:

So wie insbesondere der große Tank aussieht, sehe ich das Gerücht um die korrodierten Tanks als Unfallursache als sehr wahrscheinlich an.

Porsche Cayenne Bremsschläuche

Bei Vadderns neuem Jagdwagen stand die HU an. Dafür war ein Tausch der vorderen Bremsschläuche nötig, da diese doch deutlich porös waren.
Los geht’s im Motorraum:
Unter der letzten Abdeckung im Motorraum auf der Fahrerseite befindet sich der Vorratsbehälter mit der Bremsflüssigkeit (DOT 4):
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Zuerst den Stecker am Schraubdeckel trennen und den Deckel entfernen, damit bei der späteren Arbeit sich der Bremsflüssigkeitsverlust in Grenzen hält, verschließe ich wie immer die Öffnung mit Plastikfolie und Gummiringen.
Nun die Radmuttern mit einem 19er Schlüssel lösen, danach kann der Wagen aufgebockt und das Rad abgenommen werden.
Für später: Das Anzugsdrehmoment für die Radmuttern beträgt 160 Nm.

Ehe man den Innenkotflügel ausbaut, sollte man die kleine Abdeckung vorn am Schweller entfernen, sie wird einfach abgezogen. Die Innenkotflügel sind im Radhaus mit Torx T 25 und zwei 10er Kunststoffmuttern verschraubt, statt Torx ist aber auch Kreuzschlitz möglich. Eine weiter Schraube T 30 hält den Innenkotflügel von unten.
Der Bremsschlauch wird auf der Rückseite des Schwenklagers von zwei Halterungen gehalten, oben kann man die Schläuche leicht aus dem Halter ziehen und ihn sitzenlassen, wenn nicht, die Torx 30 Schraube entfernen:
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Das folgende Foto zeigt den Halter mit „Spezialwerkzeug“ zum Ausbau:
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Beim Ausbau kann dem Entfernen der Schraube eine Windung der Stoßdämpferfeder im Wege sein, dann ist es nötig die Radaufhängung mit einem Wagenheber etwas anzuheben.
Den unteren Halter, der mit einer 6er Inbusschraube befestigt ist, muss man auf jeden Fall entfernen. Die Steckkontakte am unteren Halter lasse ich sitzen, da meist wegen des Alters der Stecker Bruchgefahr besteht.
Zuerst trenne ich die obere Verbindung des Bremsschlauches mit der starren Bremsleitung, dabei hilft ein 11er Bremsleitungsschlüssel ungemein:
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Anschließend verschließe ich das starre Leitungsende mit einem Stopfen:
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Um für die weiteren Arbeiten mehr Bewegungsfreiheit zu haben, schraube ich die starre Leitung am Bremssattel ab:
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Mit der Montage der neuen Bremsleitung beginne ich nun unten mit dem Bremsschlauch, danach die Leitung zum Bremssattel, am Schluss kommt die obere Verbindung an die Reihe. Natürlich tropft ein wenig Bremsflüssigkeit aus den getrennten Leitungen, deshalb sind alte Zeitungen, Lappen und Einweghandschuhe hilfreich.
Wie bei allen Arbeiten am offenen Bremssystem wird natürlich am Schluss entlüftet.

Wer sich noch etwas Zeit nimmt, kann bei der Gelegenheit gleich den Ablauf im Kotflügel reinigen, ich hätte in den Kompost gleich pflanzen können:
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Der Ellenator

Das Dreirad ist tot, es lebe das Dreirad!

Beim letzten Altautotreff wies mich Fred auf den Ellenator hin:

Was auf den ersten Blick noch aussieht, wie ein schnöder VW Polo, entpuppt sich in der Seitenansicht als Dreirad:

Obwohl es das auch nur in rechtlicher Hinsicht ist:

Da der von Autohaus Ellenrieder umgebaute Wagen darf schon mit 16 Jahren gefahren werden , da er trotz 4 Räder als „Dreirädriges Fahrzeug“ Fahrzeugklasse L5e eingestuft ist. Der Original-Motor wurde auf eine Leistung von 15kW / 20PS gedrosselt. Damit erreicht der Ellenator eine Höchstgeschwindigkeit von rund 90 km/h.
Hier gibt es einen Test als Video:

Wem der VAG-Baukasten zu schnöde ist, der kann übrigens auch neuerdings einen Fiat 500 als Basisfahrzeug wählen:

Der Umbau kostet ab 5000€ plus natürlich das Basisfahrzeug.

Vielleicht finde ich einen Gebrauchten, wenn Schräubchen alt genug ist. Wäre eine schöne Kuriosität dann.