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„Wenn alle Stricke reißen…

…kann man sich nicht mal mehr aufhängen“ – So heißt das Ex-Programm von Marc-Uwe Kling. Ich hatte es schon mal, während meiner Zeit bei der afghanischen Botschaft, in Berlin gesehen und damals noch Stunden später Bauchschmerzen vor lachen. Es stand also außer Frage, ob ich es mir nochmal ansehen würde, als ich durch meine Freundin erfuhr, dass Herr Kling mit eben diesem Programm auch nach Osnabrück kommen würde. Ich erwartete zwar, nicht mehr ganz sooo herzhaft zu lachen, wie bei meinem ersten Besuch, aber gut investiert fand ich das Geld trotzdem. Und was soll ich sagen?! Es war granatengeil! Er hatte das alte Programm mit Stücken aus seinem neuen („Die Känguru Chroniken„) gespickt und es war absolut herrlich. Man konnte sich lebhaft die Unterhaltungen mit seinem Mitbewohner (Ein Känguru, welches Kommunist ist und früher beim Vietcong war) genau vorstellen. Besonders der Part in dem das Känguru beim Monopoly-spielen rebelliert hat zu anständigen Lachtränen bei mir geführt. Köstlich!
Alles in allem: Sehr (tages-)politisch, sehr schwarzhumorig und immer mit mindestens einem Funken Wahrheit… genau mein Geschmack! Besonders das er die alten Liedtexte (welche ich ja schon vor über einem Jahr gehört hatte) dem fortschreitenden politischen Geschehen angepasst hatte fand ich sehr schön. Ansonsten wären einige Spitzen wohl auch nicht so sehr beim Publikum angekommen (Z.B. der „Heide Simonis„-Part in „Wer hat uns verraten?“ wurde ersetzt). Da ich noch gerne an diesen Abend (und den in Berlin) zurück denken werde, ließ ich es mir auch nicht entgehen, eine CD von ihm zu kaufen und ein paar „Scheißverein“-Aufkleber mitzunehmen:
Marc-Uwe Kling

Einen der Aufkleber bekommt das Fakultätsprüfungsamt….
Ich freue mich schon sehr auf die Gelegenheit sein neues Programm zu hören. Leider finden sich im Spielplan bisher keine Orte in der Nähe.
Herr Kling, sollten Sie diesen Beitrag hier lesen: Kommen Sie bitte in das schöne Westfalen! Ein Zuschauer (neben den Beiden vom Verfassungsschutz) ist Ihnen sicher!

Wer also politisches Kabarett mag, dem sei Herr Kling wärmstens empfohlen!
Als Kostprobe möchte ich hier auf diese beiden Videos verweisen:

Und auch auf den Podcast „Neues vom Känguru“ bei Radio Fritz möchte ich hinweisen!

Frohe Weihnachten

Auch wenn Weihnachten dieses Jahr bei uns ausfällt, so wünschen Lola und ich euch, liebe Leser trotzdem:
Lolas Weihnachten
Lasst euch reich beschenken und genießt die Zeit im Kreis eurer Lieben.
Auf dass eure Hoffnungen und Wünsche für 2009 sich erfüllen!

Hier im Blog wird bis Anfang 2009 noch Funkstille herrschen. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis und haltet mir trotzdem die Treue.

In stiller Trauer

Glücklich sind wir zwei gegangen, immer gleichen Schritts.
Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang.
Jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.
Herz
Angelika Koch
geb. de Jong
* 15.2.1952 † 1.12.2008
In Liebe und Dankbarkeit:

Peter Koch mit Tobias und Adrian
Rudolf und Mimi de Jong
Rafaela und Axel Körth
mit Florian und Sebastian
Der Trauergottesdienst zur Einäscherung fand am Samstag, den 6. Dezember 2008, in der Friedhofskapelle „Am Müllerberg“ in Bad Meinberg statt. Anstelle zugedachter Blumen erbitten wir eine Spende an die Deutsche Krebshilfe, Kontonr. 909 093, bei der Sparkasse Köln-Bonn, BLZ 370 501 98, Kennwort: Angelika Koch

Surftipp

Durch Zufall bin ich über die Homepage des Bruce Weiner Microcar Museum gestolpert und möchte euch die „Virtual Tour“ ans Herz legen. Eine traumhaft schöne Sammlung minimalistischer Autos! Leider ist das Museeum in Amerika und daher ist ein Wochenendbesuch wohl etwas schwierig. Schade.
Ein Duo hab ich in der Sammlung übrigens nicht entdeckt…. Ich werde dem Besitzer mal schreiben, ob sie eins haben wollen. Könnte man ja organisieren…. Nein, Lola bleibt natürlich bei mir! Die ist ja auch nicht mehr original…