Archiv der Kategorie: Allgemein

Toten Stille

Doooohhh!!!
Bei mir im Treppenhaus ist schon wieder ein Rudel Nilpferde unterwegs…oder meine Nachbarin…kann man von der Geräuschkulisse her nicht so einfach unterscheiden.
Gleich stehe ich auf und bölke raus, dass hier auch noch Menschen schlafen oder arbeiten wollen!!
Dammte Saat! In solchen Momenten träume ich von Schneefräsen und Flammenwerfern um die ganzen Bekloppten und Bescheuerten aus dem Weg zu räumen!
Ach, wartet nur, bis ich Weltenherrscher bin! Oder der Praktiker mal wieder 20% auf alles hat! Je nachdem was zuerst eintritt….

Nun aber zurück an die Geschäftschancenbindung im Kapitalgesellschaftsrecht….

Man hilft doch gerne

Wie schon mal angesprochen, bin ich ja eifriger Leser vom Fusselblog. Neben KLE schreibt da auch Monsterbacke über seine Umbauten. Momentan hat der gute Mann einen Opel C-Rekord, 3-Türer-Kombi in der Mache. Auch wenn ich einigen Ideen sehr kritisch gegenüber stehe, so freue ich mich doch jedes mal über einen neuen Eintrag und Bilder über den Fortschritt des Umbaus. Nachdem vor einiger Zeit die Haube schöne matt schwarze Streifen bekommen hat, ging es in diesem Beitrag unter anderem darum, wie denn das Heck an diese Gestaltungsmaßnahme anzupassen ist. Es gab zwar verschiedene Ideen, aber Monsterbacke war sich nicht ganz schlüsssig, was werden sollte und ersuchte somit nach einem unverbindlichen Verdikt der Leserschaft.
Da hilft man doch gerne. Mein Favorit war eine Fortsetzung des „Streifenthemas“ von der Motorhaube. Also ebenfalls zwei breite mattschwarze Streifen.
In den Kommentaren, wurden auch wilde Paintshop-Spielereien angeboten, damit man sich die verschiedenen Varianten mal visualisieren kann. Vor dem selben Problem stand ich auch, als ich mir überlegt hatte, Lola zweifarbig lackieren zu lassen. Allerdings habe ich mich damals gegen Paintshop entschieden, weil ich finde, dass ein lediglich virtuelles Bild viel zu steril ist. Man kann es nicht von verschiedenen Blickwinkeln oder Distanzen ansehen. Es ist für mich nicht so „greifbar“ wie die Realität. Ich habe damals daher einfach aus weißem Papier mir eine Schablone gebastelt, sie mit Ausschnitten für die beiden tropfenförmigen Sicken versehen und auf meine alten, roten Kotflügel geklebt. So konnte ich am lebenden Objekt die Wirkung testen und mir alles in Ruhe besehen. Leider gibts davon kein Foto zur Illustration.
Zusammen mit meinem Tipp für die beiden Streifen habe ich auch meine Visualisierungsidee Monsterbacke geschrieben und gleichzeitig auch noch gefragt, ob er mir eines (oder sogar mehrere) dieser grandiosen original „HIER HALF DER MARSHALLPLAN„-Schilder verkaufen würde.

Die Antwort war zwar erfreulich, aber auch ernüchternd. Ja, er würde sie verkaufen, allerdings sind die Dinger mittlerweile gute 65 Doppelmark wert. *Aua* Da muss ich doch schon arg mit mir ringen…

Die einzige Freude die mir somit erstmal bleibt, ist, dass ich es zu einer Erwähnung im Fusselblog und einer Befolgung meines Ratschlages gebracht habe. Naja, auch etwas, was den Tag bereichert. Auch wenn mein Bruder das sicherlich anders sehen wird.

Sindelfinger Tick-Tack

Mein Vater hat mir vor Jahren eine alte Uhr geschenkt, die ihn selbst schon seit Kindertagen begleitet. Er erzählte, dass er die Uhr als 5-Käse-Hoch damals aus einem alten Mercedes ausgebaut hatte. Leider erinnerte er sich nicht mehr daran, was das für ein Mercedes war. Jahre später zimmerte er dann für diese mechanische Uhr ein Gehäuse und sie tat klaglos ihren Dienst.
So sieht das gute Stück von vorne aus:
DSCF0006
Und so von hinten:
DSCF0008

Ich habe nun über ein Oldtimerforum, indem ich auch noch aktiv bin Menschen kennengelernt, die sich mit Sternenkreuzern aus der passenden Ära auskennen. Diesen habe ich die obigen Fotos präsentiert und nach einigen Diskussionen und Vergleichsbildern stand dann fest, dass die Uhr aus einem Mercedes-Benz 170 (Gebaut von 1936 bis 1952) stammt. Beweis lieferte (u. A.) dieses Bild:

Ob es sich aber um einen 170 V der Baureihe W136 oder sogar um einen 170 S der Baureihe W191 handelte konnte allerdings abschließend nicht mehr festgestellt werden.
Mittlerweile hat die Uhr aber das Problem, dass sie nicht mehr richtig laufen will. Man kann sie einwandfrei aufziehen und sie tickt dann auch und bewegt die Zeiger, allerdings hört sie nach ca. 3-4 Minuten auf mit ticken und macht erst weiter, wenn man sie etwas schüttelt. Ich vermute, dass das Uhrwerk nach all den Jahren verharzt ist. Mal sehen, wo ich einen Uhrmacher aufgetrieben bekomme, der sie wieder reparieren kann. Dann bekommt sie einen Ehrenplatz auf meinem Regal.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern II

Mein Vorrat an Einmalhandschuhen hat sich nach über einem Jahr ziemlich erschöpft. Beim daher anstehenden Neukauf wollte ich dieses mal ungepuderte Handschuhe aus Nitril nehmen. Bisher hatte ich immer welche aus Latex, allerdings zerfielen die wie schon geschrieben beim lediglichen Anblick von Benzin oder Öl. Auch die Reibungsbeständigkeit war nicht gerade grandios, von der Allergiegefahr und der Sauerei durch den Puder ganz zu schweigen. Leichtgläubig wie ich bin, bin ich also in die nächste Apotheke getapert und habe da nach Nitrilhandschuhen gefragt. Die Apothekenfachverkäuferin meinte: „Sowas haben wir nicht. Geht nicht auch Latex?“ Ich: „Ja, nee, geht nicht. Wegen Benzin und Allergie…“ Sie: *ungläubiger Blick und Gedanke „Perversling!“* „Wir können die Ihnen aber bestellen, wenn sie möchten?!“ Ich: „Was würden die denn dann kosten?“ Sie: „100 Stück, 24,95€.“….
Ich hab sie jetzt per eBay gekauft. Für knapp 10€ incl. Versand. Kein Wunder, dass der Volksmund sagt: „Das sind ja Apothekenpreise!“.
Nitrilhandschuhe 001
Man beachte auch die Rechtschreibfehler bei den Sicherheitshinweisen… „Product of Malaysia“
Die Handschuhe lassen sich auch mit verschwitzten Händen gut anziehen und sitzen schön eng. Das „Griffgefühl“ ist gleich dem der Latexhandschuhe. Die Benzinbeständigkeit konnte ich allerdings noch nicht testen.
Als es um die Auswahl der Größe ging, habe ich mich mal wieder überschätzt und „M“ gewählt. Das ist reichlich groß.
Die Größen sind aber standardisiert. Solltet ihr daher auch mal vor haben, euch Schutzhandschuhe zu kaufen, messt vorher eure Handflächen von der Daumen-Innenseite bis zur Handkante beim kleinen Finger. Die zu den jeweiligen Größen gehörenden Maße entnehmt ihr dann einfach diesem Bild:
Nitrilhandschuhe 002