Für ein aktuelles Holz-Bastelprojekt muss ich aus Plattenmaterial viele kleine Stücke schneiden. Da ich aber nicht umsonst mein Geld mit reden und nicht mit Zahlen verdiene, tue ich mich bei solchen Dingen immer schwer die bestmögliche Ausnutzung (= möglichst wenig Verschnitt) auszurechnen.
Erfreulicherweise bin ich mit diesem Problem nicht alleine, so dass Menschen einige Apps hierzu programmiert haben. Ich bin beim testen der Apps einfach nach den besten Bewertungen gegangen.
Erster Kandidat war SketchCut Lite.
Doch wo „Lite“ ist, ist auch Schatten („Pro“). In der Lite-Version sind nur Längs- oder Querausrichtung möglich:
Das führt natürlich zu Ergebnissen, die selbst ich ausrechnen könnte:
Die kostenpflichtige „Pro“-Version soll hingegen mit einigen tollen Features aufwarten. Allerdings sind mir die keine 9,99€ wert.
Zumindest solange es Alternativen wie CutList Optimizer gibt:
Die App kann nämlich schon in der kostenlosen Variante eine optimale Anordnung finden:
Was mir allerdings bei beiden Apps fehlt, ist die Möglichkeit bestimmte Sektionen auszusparen (Astlöcher, Risse, etc.). Schade.
Wer sich übrigens nicht extra eine App installieren will, findet hier online-Tools:
Natürlich klappt das nicht nur mit Holz. Ich habe auch die Rohr-Segmente für mein Gartenwasser-Projekt mit CutList Optimizer arrangieren lassen. Einfach als Breite „1“ eintragen und nur nach der Länge gehen.
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Lagernerd IV
Wie sagte schon mein alter Montankumpel Bender: „Dann bau ich mir eben meinen eigenen Vergnügungspark, mit Black Jack und Nutten!“
Exakt das war auch meine Konsequenz nach der enttäuschenden Testreihe mit den frei erhältlichen Versionen einer Lagerverwaltungs-App. Nur halt ohne Nutten. Und ohne Black Jack. Ihr wisst ja: Die Kinder…
Egal.
Ausgangspunkt war die von Stan empfohlene „Memento Database“ (Die App Smart Inventory Systems konnte im Test doch nicht überzeugen). Ein echtes Wahnsinnstool! Danke nochmal für den Tipp!
Mein Problem mit der fehlenden Kaskadierung ließ sich Recht einfach über eine Verknüpfung von zwei „Sammlungen“ lösen:
Wie man sieht gibt es nun eine Datenbank für „Kisten“ und eine für „Gegenstände“. Beide Datenbanken sind miteinander verknüpft, so dass Ergänzungen in der Einen automatisch an passender Stelle bei der Anderen eingetragen werden. In der Kopfzeile findet man die Suche, bei der man auswählen kann, ob man einen QR-Code scannen möchte (um dann direkt zur Kiste zu gelangen) oder ob man eine Textsuche durchführen möchte (Je nach Einstellungen in allen Feldern oder nur in Bestimmten). Die Suche findet sich aber auch auf allen Unterseiten.
Starten wir mal bei den Kisten. Die Übersichtsseite sieht so aus:
In der Kopfzeile findet sich wieder die Suche (diesmal getrennt nach QR-Code und Text). Darunter die Einträge mit Miniaturbild. Die anzuzeigenden Eintragungen sind frei variabel. Das kleine blaue „+“ unten Rechts führt uns zum Dialog für eine neue Kiste:
Die Nummer wird als Vorschlag fortlaufend hoch gezählt, damit man weiß, wo in der Reihe von 100 Kisten sich die Honda Gorilla Ersatzteile befinden. Über den kleinen Fotoapparat neben „QR-Code“ kann man einen neuen Code einscannen. Der Code kann hierbei beliebig sein. Dies bedeutet übrigens auch, dass meine Datenbank diese Krankheit von einer App von Rotho (AppMyBox) vollständig ersetzen kann! Nur falls da jemand fliehen will… Einfach deren Box scannen und schon ist sie eingetragen. Für meine Codes habe ich schlichten Text verwendet. Der Eintrag für die Liste mit Gorilla-Ersatzteilen sieht zum Beispiel so aus:
Unten drunter seht ihr auch schon die Auflistung der enthaltenen Gegenstände samt Sortierung, Suche und einem „+“ für einen neuen Gegenstand. Tippt man darauf, erscheint folgender Dialog:
Die Anzahl der Fotos für einen Gegenstand ist nicht begrenzt. Die Auswahl der Kategorie erfolgt per Drop-Down, über das „+“daneben kann man eine neue Kategorie erstellen. Jede Kategorie hat (nach Belieben) ein eigenes Icon, so dass man zugehörige Gegenstände leicht optisch erfassen kann. Die Menge wird per „+“ oder „-“ eingestellt. Der Zustand steht standardmäßig auf „gebraucht“. Alle Felder bis auf die Bezeichnung sind optional. Unter „Kiste“ kann man aus den bestehenden eine auswählen oder über „+“ eine neue erstellen. Hat man einen Gegenstand erstellt sieht das zum Beispiel so aus:
Über den Stift oben rechts kann man den Gegenstand bearbeiten. Die Eintragung eines Links hat sich als hilfreich erwiesen, um Querverweise auf z.B. Blogbeiträge zu sichern, in denen schon Mal über das Teil gesprochen wurde. Die Übersicht aller Gegenstände sieht folgendermaßen aus:
Das Icon neben dem Miniaturbild symbolisiert die Kategorie.
Das wäre „Adrians Lagerverwaltung“ im Schnelldurchlauf.
Ach ihr wollt den ganzen Krams gerne online haben? Kein Problem. Ist voll kompatibel zu Google Sheets. Alternativ könnt ihr auch das Vollbackup nutzen und die ganze Chose in der Dropbox speichern.
Ihr wollt eure Daten gerne für euch behalten? Auch kein Dingen. Liegt alles lokal auf dem Smartphone. Speicherort lässt sich natürlich frei definieren.
Ihr braucht ganz andere Kategorien als ich? Auch kein Problem. Ist alles frei konfigurierbar und lässt sich per Drag’n-Drop ändern. Das bekommt sogar ein Jurist hin.
Eure Frau soll eure Pornosammlung nicht sehen? Logo. Passwortschutz ist optional an Bord.
Ihr wollt eure Schätze auch an PC verwalten? Auch kein Hindernis. Den passenden Client gibt es für jede Plattform kostenlos.
Wenn ihr Lust habt, das Ganze selbst mal auszuprobieren: Die App ist kostenlos und meine Lagerverwaltung habe ich als kostenlose Vorlage unter „Adrians Lagerverwaltung“ in die Memento-Onlinebibliothek (unter „Zuhause und Hobbies“) eingestellt. Alternativ findet ihr die Vorlage auch hier zum Download.
Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
Lagernerd III
Ich habe mich nochmal vertieft mit meinem Verlagen nach einer Lagerverwaltungs-App auseinander gesetzt und verschiedenstes durch probiert. Starten wir mit dem schon Mal angesprochenen Klassiker:
AppMyBox

Wie schon damals geschrieben: Furchtbar in der Anwendung, keine Backups und seit Jahren nicht mehr weiter entwickelt. Ein Reinfall.
Das Äquivalent für’s iPhone nennt sich „Quick Peek„:
Das sieht deutlich besser aus. Vielleicht hat der Mitarbeiter von Rotho auch einfach die Seiten gewechselt. Da könnte der geneigte Apple-Nutzer ja mal einen Blick drauf werfen und berichten. Die Aufkleber lassen sich bestimmt genauso leicht knacken, wie die von Rotho.
Doch zurück zur vertrauteren Android-Welt.
Weiterhin habe ich
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Magic Home Inventory getestet.

Schön ist die Fähigkeit zum kaskadieren. Man kann unter jedem beliebigen Item wiederum Items hinzufügen. Gut für Gegenstände in Kisten, in größeren Kisten, in Räumen, in Gebäuden. Allerdings gibt es lediglich zwei vorgegebene Felder (Name & Beschreibung) und ein QR-Code Scan ist auch nicht möglich. Also auch raus.
Als nächster Kandidat stand
Boxmeup
auf der Liste.

Zur Benutzung muss man sich registrieren. Das Interface ist gut strukturiert, was dank mageren Funktionen aber auch nicht schwer fällt. Man kann zwar verschiedene Orte und Container hinzufügen, aber auch hier gibt es für die Gegenstände nur „Name“ und „Anzahl“ als Felder. Fotos kann man überhaupt nicht hinzufügen und fragt erst gar nicht nach QR-Codes!
Weiter zur nächsten App namens
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iboxxit – connected storage

Auch hier ist eine kostenlose Anmeldung notwendig. Die kann man sich aber getrost sparen. Die Kisten lassen nur Bezeichner und keine Fotos zu. Die Gegenstände selber haben nur Foto, Name, Tags und Anzahl mit Preis. Die QR-Codes muss man kostenpflichtig generieren und bestellen. Export oder Backup sucht man vergeblich.
Kommen wir also zu Stans Empfehlung:
Memento Database
Zu Anfang erschlagenen einen die Möglichkeiten der App. Hat man sich aber eingearbeitet (Erstmal mit einer Vorlage experimentieren und dann mit dem wirklich guten Wizzard eine Eigene erstellen), weiß sie rund um zu begeistern. Ein wirklich tolles, vielseitiges System! Insbesondere die einfache Integration verschiedenster frei konfigurierbarer Funktionen ermöglicht einem nahezu die Wunschdatenbank zu erstellen. ABER:
Entweder bin ich zu doof oder das Programm scheitert an der mangelnden Kaskardierung.
Ich bekomme es einfach nicht hin Gegenstände auf der 3. Ebene (Ort, Kiste, Gegenstand) hinzuzufügen. „Ort“ entspricht „Sammlung“, auf der nächsten Ebene kann ich mittels +Button meine Kisten mit meinen individuellen Parametern hinzufügen. Gehe ich dann aber in die Kiste, werden mir dort nur die Eigenschaften der Kiste (Bezeichnung, Foto, QR-Code, Ort) angezeigt. Einen weiteren +Button für Untereiträge (Die dann anders konfiguriert wären) gibt es nicht.
Das wäre zu verschmerzen, wenn ich die Kisten als verschiedene „Sammlungen“ erfassen könnte, aber da lässt sich nur sehr wenig konfigurieren (Kein QR-Code, Foto nur über Umwege) und das auch eher umständlich.
Wenn da jemand (Stan?) eine Lösung weiß, wäre ich sehr dankbar!
Ansonsten wäre die ansonsten perfekte Memento-Datenbank leider raus.
Als Beispiele hier Mal die „Sammlung-Ansicht“ mit den Datenbanken:

Die Unterdatenbank mit dem Eintrag zu einer Testkiste:

Und der Eintrag zu einem Testgegenstand:

Letzter Kandidat auf der Liste ist damit

Smart Inventory System
Die App hat mich bisher am meisten überzeugt. Die größte Schnittmenge an erfüllten Kriterien, Exportfunktion im csv-Format (Webseiten-Export kommt noch) und man kann sogar direkt aus der App QR-Codes für die Kistenaufkleber erzeugen.
Um auch hier ein wenig nörgeln zu können: Es fehlt ein Komplett-Export samt Bildern und menschlich lesbare Bezeichner bei den generierten QR-Codes wären auch schick.
Aber ansonsten scheint das bisher die bei weitem vielversprechendste Lösung zu sein.
Hier die Übersicht zu den erfassten Gegenständen:

Und hier Mal die Details zu einem Gegenstand:

Sofern sich bei Memento nicht noch etwas ergibt, werde ich mal einen ausgedehnten Praxistest mit Smart Inventory Systems starten.
Über Input von euch freue ich mich natürlich auch.
Tab Gruppen unter Firefox 57
Die Trauer war groß, als ich hörte, dass mit der Umstellung auf Firefox 57 meine geliebte und extensiv genutzte Erweiterung „Tabgruppen“ von „Quicksaver“ nicht mehr funktioniert:

Was sollte nun aus meinen gesammelten 250+ Tabs werden?
Glücklicherweise gibt es genügend Verzweifelte, dass da jemand was neues strickt.
Mein aktueller Favorit ist „Sync Tab Groups“ von „Morikko“:

Aktuell gibt es noch einige Bugs, aber der Ansatz ist vielversprechend.
Um meine Tabs für den Umzug zu sichern, habe ich die hier beschriebene Technik angewandt. Der Export als Lesezeichen mit Untergruppen geht recht fix.
So hat man auch eine Fall-back-Lösung, sollte das neue Add-on nicht planmäßig laufen.
Sollte es für einen Export schon zu spät sein, gibts hier eine Anleitung, wie man die Tabs wieder retten kann.
Artgerechte Haltung I
Wie schon beim Einzug ins neue Heim angekündigt, hat die Beste von Allen mir eine kleine Halle für den Fuhrpark versprochen.
Da der Zeitplan zur Errichtung so ganz grob steht, habe ich schon mal mit den Gedankenspielen angefangen.
Als Brainstorming-Werkzeug der Wahl habe ich „SweetHome3D“ verwendet.
Open-Source, Multi-Plattform, einfach in der Anwendung.
Ideal, um sich erstmal einen groben Überblick zu verschaffen, was man möchte und was platzmäßig drin ist.
In Version 1.0 stehe ich bei 130 m² verteilt auf zwei Räume:

Den Rialto, den Bug, Lola, die Gorilla und meine Mofa habe ich Maßstabsgetreu untergebracht. Als Platzhalter gab’s dann noch für ein XL-Auto eine Mercedes R-Klasse und fürs Mittelmaß einen Seat Leon. Natürlich kommen da auch mehr als das eine Fenster rein.
Glücklicherweise frisst SweetHome3D alle möglichen Dateiformate für neue 3D-Modelle. Die interne Auswahl an Hebebühnen ist nämlich erstaunlich bescheiden.
Hier fand ich einige kostenfreie und sehr schicke 3D-Modelle:

Sollte jemand von euch ähnliches planen, so kann ich SweetHome3D nur empfehlen.
Ich werde nun erstmal Ideen sammeln. Hinweise werden gerne entgegen genommen.






