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Zen vs. Zoom

Seit dieses Blog besteht publiziere ich meine Bilder über „Zooomr„.
Was damals als revolutionäres Projekt (weder eine Speicherplatz, noch Qualitäts-, noch Mengenbegrenzung der hochzuladenden Bilder) startete ist leider im laufe der Jahre mehr und mehr eingeschlafen und stirbt mittlerweile einen langsamen und traurigen Tod.
Am schlimmsten ist, dass Bilder, welche vor dem 23.10.2009 hochgeladen wurden, seit einiger Zeit nicht mehr angezeigt und sind im Nirvana verschwunden.
Da dieses Blog aber mehr oder weniger von seinem Bilderreichtum lebt war dieser Zustand nicht länger tragbar.
Da ich völlig unwissend bin, was diese „digitalen Dinge“ angeht, hat sich Tobias freundlicherweise dessen angenommen. Der Junge hat das mit den Computern ja schließlich auch studiert!
Damit wir nicht nochmal in solch eine Abhängigkeit geraten, wurden direkt Nägel mit Köpfchen gemacht und eigener Webspace gemietet. Ist jetzt zwar nen Schnitzel weniger für jeden von uns, aber was tut man nicht alles.
Als URL entschieden wir uns für unser Familienmotto: ambitiousbutrubbish.de.
Da der Webspace erstmal nur als Bilderhalde dienen soll, haben wir uns auch dort nach möglichst einer dauerhaften und wartungsarmen Lösung umgesehen.
Am Ende setzte sich das OpenSource-Projekt „ZenPhoto“ durch.
Die Geschichte gibt es schon sechs Jahre mit nahezu monatlichen Updates und Weiterentwicklungen. Die Datenbanken bieten einen reichen Funktionsumfang und auch eine Implementierung für WordPress namens „zenphotopress„. Also alles was wir brauchen. Da scheinen also auch genug Leute hinter zu klemmen, damit es nicht so eine Eintagsfliege wird, wie Zooomr (bei dem mittlerweile sogar nicht mal mehr auf Supportmail/-Foreneinträge geantwortet wird).
Es kann sein, dass noch ein paar Kinderkrankheiten in der Übergangszeit hier auftauchen.
Zum einen bitte ich euch deshalb um Nachsicht und zum anderen um fleißigen Report.
Sobald Tobias aus seinem verdienten Urlaub (2 Uhr morgens Zenphoto fertiggestellt, um 6:30 Uhr gen Flughafen entschwunden) zurück ist, werde ich ihn dann mit all euren Kritikpunkten überhäufen.
Mit der Umstellung auf ZenPhoto werden Tobias und ich auch die Trennung unserer Bilder aufgeben. Da sich unsere Geschichten des öfteren überschneiden, werden wir einfach gemeinsame Alben und Unteralben erstellen und diese dann gemeinsam füllen/nutzen.

Meine Aufgabe wird es nun erstmal sein, die Fotos der vergangenen 881 Artikel zu transferieren…. o_O
Den Anfang macht meine erste Begegnung mit Lola.
Mal sehen, was ich von den vermissten Bildern noch in den Tiefen meiner Festplatten habe.

Sind wir nicht alle ein bisschen Ubuntu?

Heute mal was computeriges.
Bisher liefen unsere Rechenmaschinen immer mit XP Professional. Wie mein Bruder aber unlängst meinte, ist XP „ein totes Pferd, dass man besser nicht mehr streicheln sollte.„.
Warum dann also nicht schon frühzeitig auf ein freies Betriebssystem umsteigen und die Zeit bis zur vollständigen Einstellung mit Eingewöhnung verbringen?
Seit meinen Anfängen mit DOS bin ich aber skeptisch, was Betriebssysteme angeht, die sich hauptsächlich nur mit Textbefehlen füttern lassen. Dementsprechend kritisch stand ich den ganzen Linux-Derivaten gegenüber. „Eigentlich nur was für Geeks Profis…“, so mein Vorurteil. Nachdem aber auch mein älterer (und gänzlich ungeekiger) Cousin Florian erzählte, dass er glücklich mit Ubuntu sei, hab ich den Laptop der besten Freundin von Allen mal als Testlamm geopfert.
Was soll ich sagen? Ich bin absolut begeistert! Ich hätte nie gedacht, dass ein Linux-OS so benutzerfreundlich sein könnte! Selbst die Beste brauchte nur wenige Tage Eingewöhnungszeit um wie selbstverständlich mit dem „Software-Center“ und OpenOffice um zu gehen. Ein ganz großes Lob an die Entwickler!
Dementsprechend bin ich auch gerade dabei unseren gesamten Rechner-Fuhrpark in Osnabrück (2x Laptops, 1x Desktop-PC) auf Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“ um zu rüsten.
Meinen Desktop-PC benutze ich mit beiden Betriebssystemen parallel (auf getrennten Festplatten) um die Daten langsam zu migrieren. Auch das funktioniert absolut perfekt und kinderleicht. Bei jedem Start des PCs bekomme ich einen Auswahlbildschirm, von dem ich wählen kann, welches OS ich starten will. Ubuntu kann auch mit NTFS-formatierten Datenträgern um gehen. Daher kann ich auch aus jedem Betriebssystem auf jede meiner Platten zu greifen. Herrlich!
Sofort angetan war ich von den vier unter Ubuntu zur Verfügung stehenden Desktops. Der Kubus rotiert bei mir dauernd:

Einer zeigt das Dateisystem, einer den Firefox samt Desklets und RSS-reader und einer den E-Mail-Client „Evolution
Einzige Wehrmutstropfen bisher:

  • Mein Haufen MS Publisher-Dateien lässt sich nicht (direkt) konvertieren
  • Meine heiß geliebte Logitech G15 MK I-Tastatur ist ein wenig mickrig supported