Unternehmen Seehund II

Wie das große Vorbild startete auch unser Unternehmen Seehund ambitioniert: TÜV geklärt, Versicherung geklärt, Kurzzeitkennzeichen geklärt, Fähre gebucht, Geld getauscht, etc.
Doch leider scheitert Unternehmen Seehund genauso wie das große Vorbild an der Gegenwehr der Engländer…:
Rialto Auktion
Der Verkäufer hat die Auktion einfach einen Tag vor Ablauf beendet. „Der Artikel steht nicht mehr zum Verkauf“. Ich hab ihn natürlich eben angerufen und gefragt was Ambach ist. Vielleicht hat er ja den Wagen anderweitig verkauft und ich hätte den Käufer noch überbieten können…. Aber leider nein: Sein Vater (für den er den Wagen verkaufen sollte [Ist in England ein typisches Rentnerfahrzeug]) hat es sich anders überlegt und will ihn nun doch behalten.
Verdammten Engländer!
Jetzt sitze ich hier auf einem Haufen Pfundnoten und ner gebuchten Fähre, bei deren Stornierung man nix zurück bekommt. Großartig. Das meine Laune im Keller ist, ist eine Untertreibung.
Wenn ich eines nicht leiden kann, dann ist das wenn man mir einen Strich durch meine Planung macht! Ker, was bin ich sauer….
Uns bleibt jetzt nix anderes übrig als es so wie’s Vorbild zu machen und das Unternehmen Seehund auf unbestimmte Zeit hinauszuschieben.

12 Gedanken zu „Unternehmen Seehund II“

  1. Der Engländer sollte aber nicht den Fehler begehen, uns zu unterschätzen! Wenn er nämlich Pech hat, kommt dieses Mal uns der Amerikaner (in Form seiner automobilen Hochkultur) zur Hilfe.

  2. Blöd gelaufen. Auktionen können überall abgebrochen werden. Nicht nur in England. Mein Tipp: Zuerst ersteigern, erst dann weitere Schritte machen.

  3. Danke für diesen Tipp….
    Leider bestand der Verkäufer (wie du in der Auktion ersehen kannst) auf einer Abholung innerhalb von 3 Tagen. Erst nach dem Zuschlag Geld anzufordern hätte nicht geklappt. Ein paar tausend Euro gibts in der lokalen Bank nicht einfach so, geschweige denn 1000£ in kleinen Scheinen. Das wäre also nach der Auktion nix geworden.
    Und auch einen ausländischen Exoten erst zu kaufen und dann abzuklären, ob man ihn überhaupt in Deutschland zugelassen und versichert bekommt, halte ich für mehr als dämlich. Es ist ja nun nicht so, als wäre ein Reliant nen Golf…
    Ebenso leichtsinnig ist es, sich erst nach Auktionsschluss um Überführungskennzeichen und besonders eine Überführungsversicherung zu kümmern. Die deutschen Kennzeichen darf man außerhalb von Deutschland nämlich nicht benutzen.

    Daher mein Tipp, wenn es kein Golf sein soll: Erst alles organisieren und abklären und dann ersteigern.

    Das birgt zwar die Gefahr des Ärgernisses der verlorenen/abgebrochenen Auktion, schützt aber vor wesentlich böseren Überraschungen, wie einem Unfall ohne Versicherungsschutz oder einem Auto, dass nicht zulassungsfähig ist.

    Das Auktionen nicht nur in England abgebrochen werden können ist mir bewusst. Das sind dann aber verdammte Deutsche/Franzosen/Peruaner/Ivorer

  4. alternative wäre noch ein anhänger gewesen. sieht ja durchaus transportabel aus, das wägelchen. weiß aber nicht, wie das dann mit den kosten auf der fähre aussieht.

  5. Ja, ein Hänger ist eine Überlegung fürs nächste mal. Da werde ich mal die Tage die Mietkosten für abchecken (Wir haben ja selbst keinen). Allerdings besteht da auch das Problem, dass ich ja einen mit einer geschlossenen Standfläche brauche. Die normalen PKW-Hänger haben ja keine mittlere Fahrspur.
    Auch die sonstigen Kosten werde ich dann mal gegenrechnen. Mehrkosten für die Fähre, Spritersparnis für den Reliant, Mehrverbrauch des Zugfahrzeugs, keine Überführungsversicherung des Reliants, etc.

  6. Viel kann ich aus dem Bild leider nicht schließen. Entgegen der vom Verkäufer gemachte Angaben bezüglich der Abholfrist und Bezahlung, können auf Anfrage auch anderweitige Lösungen möglich sein. Idealerweise vor dem Kauf. Ein Versuch ist es wert.

  7. Ja das stimmt. Leider sah der Verkäufer das nicht so, als ich vorher zweimal mit ihm telefoniert habe, um noch weitere Details zu dem Fahrzeug zu erfahren. Aber einen Versuch war es wirklich wert.

  8. Hallo!

    Ich bin zufällig über den Blog gestolpert und durchforste auch die alten Beiträge mal…

    Nachdem ich nun seit längerem einen Lupo 3L, meine Öko-Hure, fahre hab ich auch mal wieder Lust auf etwas skurriles und schrulliges Fahrbares. Mein DAF wr die letzte Schrulle, danach wurde es bieder.

    Mal so nebenbei gefragt: Passt so ein Rialto oder auch der Bug nicht einigermaßen bequem in einen Van oder einen Kastenwagen à la LT oder so? Ich bin mir ziemlich sicher, dass man den Rialto im Astro Van meines Bruders parken könnte.

    Einen Bond wollte ich schon haben, seit ich den Bericht damals in der Markt gelesen habe. Das zweite grandiose Auto der damaligen Ausgabe, die DS habe ich bereits gefahren und lieben gelernt.

  9. Hi Pi!

    Du bist auf dem richtigen Weg junger Padawan 😉
    Skurril und schrullig sind immer gute Argumente beim Autokauf!

    Keine Ahnung, ob ein Rialto (oder artverwandter [Kombi und Saloon haben übrigens identische Abmessungen]) in einen Astro Van passen würde. Auf die Schnelle habe ich keine Laderaum-Maße im Netz gefunden. Jedoch ist es durchaus üblich, Reliants in Transportern zu befördern.
    Ein Mercedes Sprinter passt z.B. ganz vorzüglich, wie du hier sehen kannst.
    Beim Bug ist es ja sogar noch einfacher, da er ja noch ein ganzes Stück kürzer ist, als jeglicher Reliant.

    Wenn man vorher also das Maßband schwingt und ein wenig Sicherheitszuschlag einkalkuliert, sowie sich Gedanken um die Be- und Entladung macht, sehe ich da eigentlich keine Schwierigkeiten.

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