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Fensterln

Wir sind momentan auf der Suche nach einem passenden Ausstellfenster für unseren 1800S. Der Vorbesitzer hat zwar das richtige Fenster verbaut, aber in den Rahmen ein Halteblech (für den Knebel/Aufreiber) der Beifahrerseite eingenietet….Pfusch am Bau. Dadurch, dass das Halteblech nun seitenverkehrt sitzt, kommt der Knebel zu weit nach vorne und greift nicht mehr anständig über die Halteplatte um das Fenster anzupressen. Die Konsequenz sind ziemlich laute Fahrtwindgeräusche ab 90 Km/h.
Warum er diesen pfuschigen Umbau gemacht hat, ist mir mittlerweile auch bewusst: Wir haben nun schon das dritte Austellfenster für unseren 1800S hier liegen (Welche es wirklich nicht wie Sand am Meer gibt!) und es ist damit auch schon die dritte Variante der „Achse“ für den Knebel/Aufreiber….darüber hinaus scheint unser vorhandener Knebel/Aufreiber von Variante „vier“ zu stammen. Natürlich sind die Versionen alle nicht untereinander kompatibel. Allem Anschein nach, hat Volvo alle paar Jahre den Aufreiber samt Befestigung geändert. Total wichtig bei einem so essentiellen Bauteil…*Grrr*
Naja, wir werden einfach weiterhin den Bestand an Fensterrahmen in Deutschland aufkaufen. Irgendwann findet sich schon die richtige Kombination. Danach wird dann alles wieder verscherbelt. Nicht sehr elegant, aber die einzige Möglichkeit, die sich uns bisher bietet. Hier ein paar Fotos von der Misere:


Ach übrigens: Wundert euch nicht über die gute Qualität der Fotos. Ich hab sie mit der neuen Kamera meines Vaters geschossen. Meine Fotos werden weiterhin in der gewohnt schlechten Qualität sein. „Dafür bürge ich mit meinem Namen. Ihr Claus Hipp!“

Schneewittchens kleiner Bruder

Um das Sommerloch mal ein wenig zu überbrücken, möchte ich an dieser Stelle mal auf das Fotoset meines Bruders über unseren 1966iger Volvo 1800S verweisen:

Link: flickr-Photoset

Unsere Familie hat eine kleinen aber durchaus liebenswerten Skandinavien-Tick und so bevölkern ein 740 GL (mit mittlerweile annähernd 350.000 Km auf der Uhr [erster Motor, erstes Getriebe]), ein V70 und eben seit einem Jahr auch ein 1800S unsere Garagen. Der 1800S ist, anlässlich ihres 30. Hochzeitstages, ein Geschenk meiner Mutter an meinen Vater. Sie hat ihm damit einen alten Jugendtraum erfüllt, da er als Kind ein großer Fan der Serie Simon Templar war und Roger Moor immer um seinen schönen Wagen beneidet hat. Dementsprechend hat unser 1800S (In Familienkreisen auch „Der Kleine“ genannt. Im Gegensatz zu „Der Alte [740] und „Der Neue“ [V70]) auch eine rote Lederinnenausstattung und creme-weißen Lack. Ganz so wie das Serienpendant…..

Querverweise

Ich wollte an dieser Stelle mal auf das Blog meines Bruders verweisen, in dem er einige Feeds für mich gebastelt hat. Bisher konnte ich ihm Feeds für das Simsonforum.de, den Marktplatz von jzr-threewheeler.de und den Marktplatz vom Lomax-Club.de entlocken. Danke für die Arbeit!

Wenn ihr die Feeds auch abonieren wollt, findet ihr hier und hier die dazugehörigen Link.

Kondensmittel

Da ich momentan überlege, den Kondensator von der Grundplatte zu entfernen und wo anders hin zu verlegen (dazu in einem anderen Artikel mehr) hab ich mich mal ein wenig über den kleinen Schlawiner schlau gemacht.
Zur Funktionsweise gibts genug Einträge in den bekannten Foren und bei Wikipedia. Da will ich mich mal nicht weiter zu auslassen. Was allerdings für den gemeinen Duo-Schrauber von Interesse sein könnte, ist die Tatsache, dass identische Zündkondensatoren in manigfaltigen Fahrzeugen verbaut wurden. Dies erleichtert mal wieder die Ersatzteilsuche und ist auch besonders hilfreich, für das angedeutete „Ortswechsel“-Projekt (auch dazu im späteren Artikel mehr).

Die technischen Details der benötigten Zündkondensatoren lauten:
Höhe: (inkl. Anschraubstuzen) ca. 38mm
Durchmesser: ca. 18,5mm
Kapazität: 22μF (Micro-Farad)

Laut Wikipedia sind „die meisten“ Zündkondensatoren solche mit 22μF. Das passt auch zu anderen Gerüchten, die ich gehört habe, dass man da eigentlich alles aus der bunten Kiste der Autoindustrie grabbeln kann. Ich hab mir daher mal die Mühe gemacht und alle Fahrzeuge aufgelistet, von denen ich sicher in Erfahrung bringen konnte, was für Zündkondensatoren sie verwenden.
Kondensatoren aus folgenden Fahrzeugen sollen passen, da sie ebenfalls eine Kapazität von 22μF haben:
Daihatsu Charade, Charmant, Cuore, Rocky
Toyota Land Cruiser, Carina, Starlet, LiteAce, Cressida, Celica, Tercel, Corolla
Suzuki Alto, Samurai (I, II, LJ 80)

Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Zündkondensator aus dem Trabant. Er hat die identischen Maße und eine identische Kapazität (passt also in die Grundplatte). Allerdings ist sein Gehäuse, im Gegensatz zum normalen Simsons-Kondensator, aus Stahl und nicht aus Aluminium. Dies ergibt ein besseres Warmstartverhalten (durch den geringeren Ausdehnungskoeffizienten von nur 13,00 10-6/K, im Gegensatz zu 23,20 10-6/K). Außerdem „verformt“ er sich durch sein stabileres Gehäuse nicht so schnell wie die Originalen.

Ich habe weiterhin gelesen, dass auch andere Zündkondensatoren mit der Kapazität 25μF funktionieren sollen. Also auch Kondensatoren für:
Borgward Isabella
Citroën CX, DS
Dacia 1300, 1310, 1.3 Kombi
DAF 55, 66
Fiat 128, 131, 850, Fiorino, Panda, Ritmo
Ford Taunus 12M
Mercedes-Benz W100
Peugeot 504, 505
Porsche 912
Renault R4, R5, R6, R9/11, R12, R16, Alpine A110 (1,6l), Fuego
Škoda Garde
Volvo PV444/544, Amazon/121, DUETT/PV445, 340 – 360, 66
Volkswagen T2 1.6l

Also, wenn der Kondi mal wieder spinnt, einfach fix den aus Vatis Porsche oder seinem Mercedes 600 Landaulet mopsen…

Leck geschlagen

Als ich gestern am Haarmannsbrunnen vorbei kam bot sich mir folgendes Bild:

Da hat der olle Bergarbeiter doch glatt ne Badewanne angepickt…tstststs.
Wärs wärmer gewesen hätte ich noch schnell nen Bad genommen. Es roch so frisch.