Wie ich schon schrieb gab eine neue Liebe den Anstoß Lola nun endlich zu verkaufen. Natürlich geht sowas traditionell mit einem Rätsel einher:
Ja, ich gebe zu, diesmal ist es ausgesprochen leicht! Ist mir schon fast peinlich. Aber es gibt ja vielleicht auch ein paar thematische Neueinsteiger unter der Leserschaft. Wer es errät gewinnt beim nächsten Besuch eine Probefahrt.
Herzlichen Glückwunsch liebes Blog! 16 Jahre…wow. Ich kenne Ehen, die nicht halb so lange gehalten haben. Hätte nicht gedacht, dass ich da so lange Spaß dran habe. Also am bloggen, nicht an der Ehe….
Wir begehen 1870 Artikel sowie 3948 Kommentare! Mein Dank gilt wie immer den Stammlesern und Kommentatoren! Auf euch kann ich immer verweisen, wenn mich jemand fragt: „Und DAS liest jemand?!?“.
Auf das nächste Jahr mit nem Rad ab! *skål*
P.S.: Mit 16 Jahren kommt so ein Blog natürlich schwerst in die Pubertät. Gefühlswallungen, Persönlichkeitsveränderung und grundlegende Entscheidungen sind da logische Begleiterscheinungen. Demnächst mehr von diesen Auswüchsen.
Für meine FreeCAD-Basteleien brauchte ich ordentliche Messwerkzeuge. Ich besaß zwar schon eine Schieblehre, aber die besteht aus geprägtem Blech und ist so rostig, dass man einige der Zahlen nur noch schwer erkennen kann. Und natürlich habe ich auch die obligate digitale Schieblehre, aus irgendeiner ALDI-Aktionswoche. Bei Letzterer ist aber natürlich immer, wenn man sie benötigt, die Batterie leer. Also habe ich mich nach ordentlicher, analoger Ware umgesehen und besann ich mich auf eine Empfehlung der Jungs von der Bart Farm: „Wer qualitativ hochwertige Messwerkzeuge sucht, soll nach alter DDR-Ware gucken!“ Gesagt, getan:
Der untere 30 cm-Messchieber stammt aus der Sowjetunion („CCCP“) und ist so schwer, dass man ihn notfalls auch als Anker verwenden könnte. Gleichzeitig sind die Messschenkel so scharfkantig, dass ich mich schon daran geratscht habe. Der Schieber hat weder Spiel noch zeigt er sonstige Spuren von Verschleiß. Ich habe ihn einmal zerlegt, von verharztem Öl gereinigt und wieder zusammengebaut. Natürlich sind alle geschraubten Bauteile mit einer Seriennummer versehen, da sie bei der Produktion aufeinander eingestellt wurden. Kostenpunkt? 10 € plus Versand…. Die obere 15 cm-Schieblehre ist sogar NOS samt Messzertifikat von 1985 und Etui. Auch hier reichte eine Reinigung. Da die kleineren Varianten gefragter sind, musste ich tiefer in die Tasche greifen und habe 16 € plus Versand bezahlt. Wieder zwei schöne historische Werkzeuge gerettet. Da geht mir das Herz auf und das Messen macht doppelt Spaß. Natürlich weiß ich um das Abbesche Komparatorprinzip, aber wir bewegen uns hier im Heimwerker-Hobbybereich. Da darf man ruhig auf dem (roten) Teppich bleiben. Wer ähnliches sucht: Klare Empfehlung!
Während der letzte Rest von 2023 noch so vor sich hin tröpfelt, will ich mich mal an den obligaten Jahresrückblick begeben. Wir starten direkt mit einem Trauerfall, verließ uns doch im Januar unser geliebter Opel Combo:
Der November war picke, packe voll mit Artikeln aus deren Masse ich eines meiner Jahreshighlights herauspicken will. Das „50 Jahre Reliant Robin-Treffen“:
Wie schon in den Vorjahren ist dieser Jahresrückblick geprägt von Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Sorglosigkeit meines Alltags. Dankbarkeit für die vielen lieben Menschen, die mir große und kleine Hilfen leisten. Dankbarkeit für die vielen schönen Begegnungen und Erlebnisse. Und Dankbarkeit für die beste Ehefrau von Allen an meiner Seite.
Daher wünsche ich euch: Genießt die Feiertage, besinnt euch auf das Gute in eurem Leben, teilt eure Dankbarkeit und schon ist die Welt ein bisschen besser. Wir lesen uns im neuen Jahr…
Nachdem das Weldinger MEW 202 SYN puls dig montiert war, brauchte es ja noch ein adäquates Zuhause. So auf dem Boden rum lungern ist ja nix. Also fix einen stabilen Schweißwagen geshoppt:
Der Gestank war zwar bestialisch (Marke: Chinesische Gummi-Tabakfabrik) aber ansonsten stellte der Wagen mich vor keine Hürden. Bis zu dem Moment, in dem ich ihn mit zwei Gasflaschen bestücken wollte:
Passt haarscharf nicht…. „Warum nicht einfach nur eine Flasche fertiges Mischgas?“ höre ich euch fragen? Nun, zum schweißen von Aluminium sowie CuSi³-löten brauche ich reines Argon und zum schweißen von Edelstahl (ggf.) ein anderes Mischungsverhältnis von Argon und Co². Außerdem habe ich ja eh schon eine Co²-Flasche im Haus um den Sodastream zu befeuern. Eine Flasche reinen Argons zum selbermischen ist da die logische Ergänzung. Das Platzproblem löste die Eisensäge in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Wasserpumpenzange:
Jetzt stehen beide Flaschen sicher auf dem Wagen:
Fehlt noch die Mischeinheit um die verschiedenen Anteile von Ar und Co² korrekt zusammen zu fügen. Auch hier musste ich das Rad nicht neu erfinden, sondern habe mich an dieser Anleitung bedient:
Mittels des kleinen Flowmeters lässt sich nun haargenau die Menge Co² einstellen, die dem Argon zugesetzt wird. Da das Schweißgerät nicht nur mit reinem Argon arbeiten kann, sondern auch Einstellungen für das Stahl-schweißen mit reinem Co² hat, habe ich die ganze Chose noch auf Druckluft-Schnellkupplungen umgebaut, um da im Bedarfsfall auch eine direkte Verbindung herstellen zu können. Parallel habe ich noch bei Kleinanzeigen einen Dauersuchauftrag nach abgelaufenen Co²-Feuerlöschern eingerichtet. Das schweißen mit alten Feuerlöschern klappt erfreulich einfach, wie man hier sieht:
Auf die Seite des Schweißgerätes kam dann noch eine Übersicht zu den Mischungsverhältnissen je Drahtstärke und den Restfüllmengen je nach Druck (für den rechtzeitigen Nach-Kauf):