Archiv der Kategorie: Genesungswerk

Artgerechte Haltung II

Der Startschuss für mein Werkstatt-Projekt ist gefallen:

Es gab zwar einige Änderungen zum ursprünglichen Plan, aber nix von grundsätzlicher Natur. Die Geschichte wird jetzt 2 Meter kürzer und der Abstand zum Wohnhaus muss statt 3 Metern, 5 Meter betragen. Dafür kann ich in der Breite auf 7 Meter gehen, so dass sich die Grundfläche kaum ändert.

Nur damit hier keine falschen Hoffnungen aufkommen:
Der Bau ist ein Marathon, kein 100m-Lauf! Erwartet also nicht, dass hier nächste Woche die Bagger anrücken.

Leider deutlich zu früh rücken hingegen wo anders die Bagger an. Da hätte ich zum guten Kurs solch einen Kran abgreifen können:

Dort stehen fünf dieser Trümmer in unterschiedlichen Gewichtsklassen (Wenn jemand Interesse hat, bitte melden). Allerdings wäre die Beste von allen nur mittel begeistert, wenn ich den Hasen auf der Terrasse zwischenlagern würde. So begnüge ich mich mit Strom- und Druckluft-Installation aus den Hallen. Ist natürlich mal wieder gewerblicher Overkill, aber haben ist besser als brauchen.

R-Tile Belastungstest

Während die Bauzeichnerin über den Plänen für die neue Garage brütet, habe ich mich schon mal mit potentiellen Bodenbelägen beschäftigt. Für den Hauptraum der neuen Garage tendiere ich aktuell zu einer PU-Farbe. Die kann ich selber auftragen und preislich mehr es keinen Unterschied zu Spaltklinkerfliesen. Für Input und Erfahrungswerte bin ich aber offen.
Für den Werkraum habe ich mir mal Muster von PVC-Fliesen zu schicken lassen. Die Muster stammen vom Anbieter „R-Tile“ und warten mit zwei Vorteilen auf:

  1. Die besondere „X“-Verzahnung
  2. Die Ausgestaltung als Vollmaterial

So sahen die drei Musterplatten aus:R-Tile neuUm sie einem Belastungstest zu unterziehen habe ich mal über Nacht Vadderns Cayenne drauf aufgebockt:BelastungstestDas schien Eindruck auf die PVC-Fliesen zu machen:Direkt nach BelastungstestInsbesondere die hintere große Rolle hinterließ eine deutliche Vertiefung.
Nach 24 Stunden in der Garage habe ich die Platten wieder nach draußen gelegt und nochmals ein Foto gemacht:24h nach BelastungstestWie ihr seht sind die kleinen Dellen in den dunklen Platten verschwunden. Lediglich in der hellen Platte ist die tiefe Delle noch zu erahnen. Sogar die Oberflächenstruktur ist zurück gekommen. Nach nochmals 24 Stunden ist vollends nichts mehr zu sehen:48h nach BelastungstestIch hätte ehrlich nicht gedacht, dass die Platten das so gut weg stecken.
Gehen und stehen soll ebenfalls sehr angenehm sein. Außerdem gehen Dinge, von der Schwerkraft übermannt, nicht so schnell zu Bruch.
Lediglich der m²-Preis von 17,71€ schreckt mich noch ein bisschen ab.

Das Original stammt übrigens von „Racedeck„. Auf den Seite findet sich auch ein schöner Planer, mit dem man verschiedene Verlegearten und Designs durch spielen kann.

Artgerechte Haltung I

Wie schon beim Einzug ins neue Heim angekündigt, hat die Beste von Allen mir eine kleine Halle für den Fuhrpark versprochen.
Da der Zeitplan zur Errichtung so ganz grob steht, habe ich schon mal mit den Gedankenspielen angefangen.
Als Brainstorming-Werkzeug der Wahl habe ich „SweetHome3D“ verwendet.
Open-Source, Multi-Plattform, einfach in der Anwendung.
Ideal, um sich erstmal einen groben Überblick zu verschaffen, was man möchte und was platzmäßig drin ist.
In Version 1.0 stehe ich bei 130 m² verteilt auf zwei Räume:
SweetHome3D-Entwurf v.1.0
Den Rialto, den Bug, Lola, die Gorilla und meine Mofa habe ich Maßstabsgetreu untergebracht. Als Platzhalter gab’s dann noch für ein XL-Auto eine Mercedes R-Klasse und fürs Mittelmaß einen Seat Leon. Natürlich kommen da auch mehr als das eine Fenster rein.
Glücklicherweise frisst SweetHome3D alle möglichen Dateiformate für neue 3D-Modelle. Die interne Auswahl an Hebebühnen ist nämlich erstaunlich bescheiden.
Hier fand ich einige kostenfreie und sehr schicke 3D-Modelle:

Sollte jemand von euch ähnliches planen, so kann ich SweetHome3D nur empfehlen.

Ich werde nun erstmal Ideen sammeln. Hinweise werden gerne entgegen genommen.