Baufortschritt II

Auch am Genesungswerk ging es in der Zwischenzeit weiter.
Die Frostschürzen waren ja fertig und die Fläche dazwischen geschottert und verdichtet.
Dementsprechend konnte es mit der Bodenplatte weiter gehen.
Am Anfang stand eine Lieferung Baustahlmatten:

Nachdem die Schalbretter rings um standen und eine Folie ausgelegt war kamen die Drunterleisten:

Darauf dann eine Lage Q335-Matten und dann S-Schlangen als Abstandshalter:

Obenauf wieder eine Lage Q335:

Während abschließend noch die 16mm-Anschlusseisen für die Wände gerödelt wurden, kam schon die Betonpumpe:

Nun ging alles rucki-zucki. Hier mal die Anschlusseisen der Wände im Detail:

Aus einer quaddeligen Masse wurde eine schön glatte Oberfläche:

Am Nachmittag sah es dann so aus:

Hier der Blick aus der anderen Richtung:

Nachdem der Beton zwei Tage ausgehärtet war, war es Zeit für eine erste Begehung:

Die Anschlusseisen für die Wände sind echt gewaltig:

Glücklicherweise ist das Wetter aktuell ideal zum betonieren. Temperaturen um die 9 Grad bei bewölktem Himmel und gelegentlichem Nieselregen.
So kann er in Ruhe aushärten. In den nächsten Tagen werde ich ihn dann nach und nach aus seiner Schalung befreien und damit anfangen schon mal den Grundriss 1:1 einzuzeichnen. Auf die Anschlusseisen setzte ich auch noch Abdeckungen.
Danach will ich an die Drainage gehen, solange ich noch gut an die Außenseiten der Bodenplatte komme.

Spiderman würde Nobe 100 fahren II

Nach langer Stille und einem verherenden Brand in der Fabrik gibt es Neuigkeiten vom wunderschönen Nobe.
Jalopnik hat den einzig überlebenden Wagen bei einem Entwickler in den USA vorgestellt:

Wie ihr dem Video entnehmen könnt, plant die Firma glücklicherweise immer noch eine Produktion.
Allerdings befürchte ich, dass Details wie Airbags in den Gurten (um das schöne Retro-Lenkrad behalten zu können) dem Rotstift zum Opfer fallen werden.
Ich bin gespannt wann es wieder was von dem Wagen zu hören gibt.

Mobile Manege

Wie schon häufiger geschrieben, ist die Lafette ein nicht gerade handlicher Anhänger.

Das gilt insbesodnere für den Fall, dass man die Plane abnehmen möchte (z.B. um einen Baucontainer oder Holz zu transportieren).
Entweder hat man die Wahl wie bei einem alten Zelt das Gestänge zu demontieren und die Plane als unförmigen Haufen beiseite zu schleifen oder man versucht das Kratur im Ganzen zu demontieren und dann als Zelt beiseite zu stellen.
Letztere Variante war bisher immer mein Weg.
Allerdings brauchte man dazu drei Personen. Zwei trugen innen das bestialisch schwere „Zelt“ und eine Person wies sie ein.
Das führte nicht nur zu personellem Aufwand, sondern auch zu Beschwerden der Besten.
Also anderen Lösungsweg suchen.
Haken, Garagendecke, Seilzug?
Teilbare Plane, teilbares Gestänge, zwei Hälften?
Alles nicht das Wahre.
Einem nächtlichen Geistesblitz folgend habe ich dann Holzklötze mittels Forstnerbohrer gelocht:

Ein Klotz wurde immer durch gebohrt, einer erhielt ein Sackloch.
Danach wurden beide miteinander verleimt:

Damit die Löcher beim zusammenspannen deckungsgleich bleiben, habe ich immer zwei kleine Nägel in den unteren Klotz geschlagen, den Kopf abgekniffen und dann den oberen Klotz bündig aufgehämmert. Die Nägel verhindern beim anschließenden zusammenspannen wirkungsvoll ein seitliches verschieben:

Darunter kam dann noch eine Lenkrolle und das ganze habe ich anschließend noch fünf mal wiederholt. Fertig waren die Rollschuhe für die Anhängerplane:

Jetzt muss ich nur noch das Gestänge los schrauben, aus den Halterungen am Anhänger ziehen und die Klötze aufstecken.
Durch die kippbare Ladefläche kann ich nun ganz alleine die Plane vom Anhänger rollen:

Auch das Verstauen in der Garage ging leicht von der Hand:

Mag jetzt nur als Killefit erscheinen, aber im Vergleich zu vorher ist es eine riesen Erleichterung.

Erfahrungsbericht Wunderhecke VII

Aktuell habe ich wenig zu berichten. Herbst halt.
Aber wenigstens den alljährlichen Bericht zur „Wunderhecke“ will ich euch abliefern.
Wir erinnern uns: Im letzten Herbst hatte ich die Hecke auf 30 cm runter geschnitten.
Jetzt sah sie so aus:

Das in der Mitte ist ein 2m Richtscheit. Wie immer wurde sie den Sommer über weder gegossen noch anderweitig gepflegt.
Traditionell mickriger ist die Hecke im oberen Teil des Grundstücks:

Vergleicht man das mit den Bildern vom Vorjahr, wird deutlich, dass sie überall dichter geworden ist. Statt sie nun aber wieder auf 40 cm runter zu schneiden, versuche ich für das nächste Jahr mal einen anderen Ansatz und habe sie auf Zaunhöhe (130 cm) eingekürzt:

Mal sehen, ob sie dadurch deutlich buschiger wird. Wahrscheinlich muss ich sie aber öfter kürzen.

We do Scooters

Nette Menschen dachten an mich, als sie in einer 1970er Ausgabe der AMS einen Bericht über den Reliant Scooter Ski fanden. Guter Anlass für einen kurzen Bericht:

Reliant war bekanntermaßen immer auf der Suche nach neuen Geschäftsideen. Nachdem man nun in den 60ern neben den bekannten Dreirädern auch den Sportwagenbau für sich entdeckt hatte, hielt man es für naheliegend auch den Wassersport zu revolutionieren. Logo. Was auch sonst?!

Das war die Geburtsstunde des Scooter Ski:

Wobei die ganz genaue Entwicklungsgeschichte ein wenig nebulös ist. Der Konkurrent Bond soll da seine Finger mit im Spiel geht haben, genauso wie eine andere Firma. Egal.

Anlässlich der Präsentation gibt es auch ein Video:

Herzallerliebst.

Mehr Fotos und Infos gibt es hier. Natürlich habe ich schon ein Exemplar auf meine imaginäre Wunschliste gesetzt. Allerdings weiß ich nicht ob ich dem 70er-Lifestyle mit frei rotierendem Propeller und fehlender Sichheitsleine gewachsen bin….