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Service 2020

Wie gesagt stand für den Combo noch ein kleiner Service an:

Nix besonderes, aber muss gemacht werden. Alles schon mal da gewesen:

Für den Combo gab es eine neue Runde Zündkerzen. Die NGK Laserline 1 hatten sich bewährt. Daher gab es davon neue:

Das Kerzenbild der alten Zündkerzen war tadellos:

Lediglich Kerze Nr. 3 ist ein wenig pink. Menschen behaupten, dass dies auf zu mager hindeutet. Bei modernen Motoren gebe ich da aber recht wenig drauf. Kein Handlungsbedarf meinerseits.

Einziges Problemchen waren zum Abschluss die Gummihalter der Motorabdeckung. Die Abdeckung wird hinten geschraubt und hält vorne lediglich in zwei Gummistücken. Die waren im Laufe der Jahre einfach zerbröselt und nun klapperte die Abdeckung lose auf dem Motor rum. Wer sie ebenfalls ersetzen muss, die Ersatzteilnummer lautet bei GM 90412868 bzw. bei Opel 607812:

Links neu, rechts zerbröselt. Sollten sie bei euch gänzlich verschwunden sein, sie werden in diese kleinen Nasen am Ventildeckel geklemmt:

Damit war der Service durch und es konnte auf große Fahrt gehen.

Der Junge in der Blechtrommel II

Neulich verschlug es mich auf unser Dach. Gute Gelegenheit um nach knapp drei Jahren mal einen Blick auf die selbst gemachte Dämmung der Schornsteinabdeckung zu werfen. Ich hatte ja damals große Bedenken was die UV-Beständigkeit angeht. So sieht die Schwerschicht aktuell aus:

Wie man sieht, hat sie sich gut gehalten. Es haben sich ein paar Runzeln gebildet und ein paar kleine Stellen an den Kanten haben sich gelöst. Ansonsten hält sie sich aber super. Solltet ihr also selbst vor dem Problem einer lauten Schornsteinabdeckung stehen, ist eine Schwerschicht aus dem Kfz-Bereich eine gute und kostengünstige Lösung. Klare Empfehlung.

Rüsselsheimer Rohrbombe V

Nachdem der V50 mit frischen Bremsscheiben problemlos die HU bestanden hatte, war der Combo mit AU, HU & GAP an der Reihe. Dank der Stahl-Erdgastanks ist das ja ein wenig tricky. Zuletzt hatte ich die Tanks vor zwei Jahren angeschaut und war, ob des damaligen Ergebnisses, sehr zuversichtlich. Der Plan war deshalb: hinfahren, Tankabdeckungen vor Ort demontieren, Begeisterungsstürme ernten und mit fliehenden Fahnen vom Hof reiten.
Es kam anders:

HU durchgefallen

Das mit dem Licht: Geschenkt. Hätte der Prüfer auch als geringen Mangel durch gewunken, wenn ansonsten alles i.O. gewesen wäre. (Ich habe die Scheinwerfer Abends mit Vaddern wie früher eingestellt.)
Allerdings konnte beim Prüftermin die GAP nicht durchgeführt werden, was automatisch eine versagte HU nach sich zieht.
Und was war es nun?
Völlig vergammelte Gasbuddeln?
Undichte Gasanlage?
Unzulässige Beschichtung der Flaschen?
Nix von alledem!
Es scheiterte schlicht an den Titanic-mäßig verrosteten Haltern der Handbremsseile:

rostiger Handbremskabelhalter

Die verdammten Mistdinger sind links und rechts an der vorderen Abdeckung der Tanks montiert:

Bremsseilhalter Übersicht

Leider waren die Schrauben so fest gegammelt, dass ich sie nur noch rund drehen konnte. Ohne Demontage der Halter lässt sich aber die Abdeckung nicht entfernen. Ohne entfernte Abdeckungen kann der Prüfer nicht sehen, ob die Flaschen rostig sind und ohne Sichtprüfung keine GAP. Ohne GAP keine HU.
Das Leben ist ein mieser Rattenschwanz.
Also bedröppelt wieder nach Hause gefahren und zum Werkzeug gegriffen:

Schraube ausgebohrt

Eine Schraube habe ich raus gedreht bekommen. Die drei Anderen musste ich ausbohren. So war wenigstens schon mal die Abdeckung ab.
Leider sitzen die Schrauben in solchen Plastiknieten:

Kunststoffdübel

Die ausgebohrt Reste bekam ich dort partout nicht raus, so dass auch die Nieten dran glauben mussten.
Vaddern entrostete derweil die oblatendünnen Halter:

Halter entrostet

Ich habe sie dann 2x mit Fertan bepinselt und anschließend mit Brantho Korrux 3in1 lackiert.
Für die nun fehlenden Schrauben und Dübel hatte ich mir auch schon etwas überlegt. Mittels Hammer waren flugs aus einer Gewindestange zwei „U“ gebogen:

U-Bolzen basteln

Die Bögen haben einen Abstand von 5 cm und passen damit genau durch die Dübellöcher:

U-Bolzen in Abdeckung

Wieder eingebaut habe ich eine gerade Linie vom tiefsten Punkt der Karosserie gezogen, um zu bestimmen, wie viel von den Schenkeln der „U“s ab muss:

Überstand Bolzen

Da gab es dann noch einen Sicherheitszuschlag und ich konnte die Halter final montieren:

Neue Handbremskabelverschraubung

Mal sehen, wie sie in 2 Jahren aussehen.

P.S.:

Natürlich war ich nochmal beim TÜV zur Nachuntersuchung. Das ist aber eine eigene Geschichte.

12V Aschenbecher II

Kaum sind die kleinen Schräubchen etwas größer, verwirklichen sich schon lange absehbare Risiken.
Neulich konnte ich das große Schräubchen dabei beobachten, wie es mit Begeisterung einen Reiskekse in die Buchsen des 12V-Aschenbechers bröselte. Eh sie das Spiel mit etwas leitenden wiederholt, habe ich mal das Netz nach passenden Deckeln abgeklappert.
eBay lieferte mir passendes zum schmalen Kurs.
Die Montage funktioniert denkbar einfach, da die Ringe ausreichend elastisch sind um sie über den Wulst der Steckdosen zu ziehen:
eine Abdeckung drauf
Fertig montiert sieht da sogar ziemlich ordentlich aus:
Abdeckungen montiert
Den Euro hätte ich eigentlich auch schon vor 3 Jahren investieren können.

Piratenrepublik II

Mittlerweile habe ich die Piratenrepublik für die kleinen Schräubchen größtenteils fertiggestellt:
Piratenrepublik fertig
Lediglich die Eindeckung mit halbrunden Schindeln und ein wenig Zierrat fehlen noch. Der Bug bekommt auch noch einen Eigenbau-Fahnenmast.
Wie schon im ersten Artikel als Fazit geschrieben, ist der Aufbau nur etwas für geübte Heimwerker.
Ich selbst war außerordentlich froh, dass Vaddern mir immer zur Seite stand.
Wir haben beim Aufbau auch viele Details geändert, um z.B. entweder ein stimmigeres Gesamtbild (Beplankung außen statt innen) oder einen größeren Nutzwert (durchgängiger Sandkasten) zu erhalten.
Dies zog natürlich immer einen Rattenschwanz an weiteren Änderungen mit sich, da dass Baukastensystem natürlich nur auf den plangemäßen Aufbau ausgelegt ist.
Als Beispiel will ich mal den Sandkasten aufgreifen.
Im original Plan ist der Sandkasten sinnfreierweise zweigeteilt. Eine Buddelgrube im Schiffsbug und eine Grube im Heck. Der Mittelteil sollte aber kein Sandkasten werden.
Fragt mich nicht nach dem Grund.
Da buddeln aber nur im großen Sandkasten Spaß macht, habe ich mit den übrigen Brettern den Sandkasten um den Mittelteil erweitert.
Ausgeschachtet haben die Beste und ich bis zum Bauchnabel vom großen Schräubchen und das Ganze dann mit Unkratfließ ausgekleidet:
Sandkastengrube
Damit das Fließ nicht ausreißt habe ich es doppelt um ein Lochband gewickelt und dann mittels Spaxschrauben festgeschraubt:
Befestigung Unkrautflies
Danach lieferte der lokale Baustoffhändler 2 Tonnen Sand, den wir händisch im Sandkasten verteilt haben:
Sand eingefüllt
Immer eine Schubkarre rein und etwas am Unkrautfließ zuppeln, damit es nicht unter Spannung steht. Im Original hat der Sandkasten lediglich zwei Sitzbretter, welche auch noch über die Pfosten hinaus stehen. Sieht doof aus, bietet zusätzliche Verletzungschancen und ist wenig praktikabel. Also habe ich neue Sitzbretter gebaut:
Sitzbretter
Die Sitzbretter verdecken so auch die Schraubkante des Unkrautfließes. Durch die Vergrößerung des Sandkastens reichten natürlich die mitgelieferten Abdeckungen auch nicht mehr aus, so dass ich zwei neue Abdeckelemente bauen musste:
Abdeckung Planung
Damit verblieb aber eine Lücke in der Abdeckung direkt hinten an der Leiter:
Lücke
Dort habe ich ein eingekürztes Restbrett ebenfalls als Sitzbrett eingepasst:
Abdeckung gebaut
So verbleibt zwar eine kleine Stufe in der Abdeckung, aber die Katzen der Nachbarschaft müssen sich ein anderes Katzenklo suchen:
Sandkasten geschlossen
Das Sandkastendeck eignet sich auch hervorragend zum sonnen oder picknicken.
Fazit?
Der Aufbau ist ein wirklich großes Projekt, für dass man einige Wochenenden einplanen muss. Das große Schräubchen liebt aber das Spielgerüst und ist immer gut beschäftigt, während wir im Garten wühlen. Alleine das ist schon den Aufwand wert.
Darüber hinaus ist es bemerkenswert, wie schnell sie gelernt hat bestimmte Dinge zu koordinieren. Leiter hoch klettern und Rampe am Seil erklimmen klappten nach kürzester Zeit absolut sicher und reibungslos.