Nach dem ersten kleinen Testlauf meines Hallenkranes hatte ich ja angekündigt, ihn nochmal zu wiederholen, wenn ich eines IBCs habhaft geworden bin. Der Zeitpunkt war jetzt:
Der IBC war etwas über die 1000l-Marke voll mit Wasser, hat also eine gute Tonne Gewicht. Ich habe ihn erst vorsichtig angehoben und dann seitlich verfahren. Beides war überhaupt kein Problem:
Sehr schön. Schon die 1000kg des IBCs sollten mehr sein, als der Kran zukünftig regelmäßig bewegen muss. Nur für das Handling von Europaletten muss ich mir noch was schöneres überlegen.
Der beste Nachbar aller Zeiten kam neulich mit ein paar historischen Schmuckstücken um die Ecke. Neben einem Wandbild aus echtem Menschenhaar von 1887 (*ürgs*) fanden sich auch zwei IMI AL 1578:
Die kleinen Pilzköpfe wurden in der DDR genutzt um die Nationale Volksarmee vor dem herannahenden Kapitalismus zu warnen. Sowas macht sich sicherlich gut an der zukünftigen Alarmanlage des Genesungswerkes. Also besehen wir uns die Patienten doch mal näher, ob ihnen noch ein Tönchen zu entlocken ist. Den Anfang macht das deutlich besser erhaltene Exemplar:
Hier mal das Typenschild im Detail:
Da sich der Rotor von Hand ohne Widerstand oder merkliche Geräusche drehen ließ, habe ich mich mal an eine provisorische Verkabelung gewagt. Der Anschlusskasten ist erfreulich übersichtlich:
Mit einer extra Feinsicherung gab es dann direkt einen Probelauf:
Heidewitzka, ist der kleine Schreihals laut! Gut das ich Ohrschützer auf hatte. Wenn der Kollege los legt, bricht niemand einfach weiter ein. Natürlich habe ich (um niemanden in der Nachbarschaft zu verschrecken) den Probelauf synchron zum samstäglichen Probealarm der örtlichen Feuerwehr gelegt. Nachdem also klar war, dass die Sirene technisch 1A ist, habe ich mich mal an eine neue Verkabelung gemacht:
Die WAGO-Leuchtenklemmen sind super für sowas. In Teil 2 wenden wir uns dann der hässlichen Schwester des kleinen Musterschülers zu. Da stand nämlich eine Komplettrevision an.
Das aktuelle Wetter bietet exzelente Bedingungen, um die im Gerontengolf verbaute elektrische Standheizung mal unter Extrembedingungen zu testen. Der Test ist leider nicht ganz freiwillig, da der Besten von Allen an der Ampel jemand hinten auf den Combo gerutscht ist. Alles harmlos, aber der Schaden muss für die Versicherung erst begutachtet werden. Die Ausgangslage beim Gerontengolf war folgende:
Dank abwechselndem Homeoffice zur Kinderbetreuung steht er knapp 2 Monate unbewegt auf seinem Platz. Die Batterie hatte ich wohlweißlich zwischenzeitig mal nachgeladen. Also habe ich ihn erstmal ausgebuddelt und für die Nacht an die zeitgesteuerte Steckdose angeschlossen:
Nachts waren es hier ungefähr -14°C. Die Vorheizung sprang pünktlich um 4:40 Uhr an und zwei Stunden später sah der Wagen so aus:
Ihr seht keinen Unterschied? Doch, klar. Guckt euch mal die hintere Seitenscheibe auf beiden Bildern an. Die war abends noch dick vereist. Auch sonst waren die Scheiben größtenteils aufgetaut. Im Innenraum waren es knapp über 0°C. Enttäuscht bin ich jedoch über den Motorwärmer selbst. Da merkt man ehrlich gesagt keinen Unterschied zu vorher. Ich befürchte, dass das warme Wasser irgendwie doch seinen Weg nicht in den Motorblock findet. Leider konnte ich bislang nicht herausfinden, was am oberen Ende des von mir angezapften Schlauches sitzt. Vom Motorwärmer im V70 meiner Mutter (welcher in Vadderns Obhut dem Oldtimeralter entgegen schlummert) weiß ich, dass er schon nach wenigen Metern die Temperaturnadel zum zucken bringt. Dementsprechend durchwachsen fällt auch das Fazit aus: Der Heizlüfter für den Innenraum ist super! Kein kratzen, keine klebenden Türdichtungen, keine angefrohrenen Scheibenwischer. Der Motorwärmer für das Kühlwasser ist in meiner Bauweise Mist. Vielleicht hatte es doch einen Grund, warum Defa da den Weg eines Ölwannenwärmers gegangen ist. Mal sehen, ob mir da noch was schlaues einfällt.
Neben den Mustern von R-Tile habe ich mir auch Muster von Fortelock bestellt:Auch diese Platten haben eine X-förmige Verzahnung. Die beiden großen Platten oben im Bild entstammen der „Eco“-Linie und enthalten recycelte Kabelummantelungen. Da sich schon bei den Testmustern die Recyclingbröckchen aus der Oberfläche lösten und kleine Krater hinterließen sind sie für mich raus. Die graue und die schwarze Platte in der Mitte, haben eine verdeckte Verzahnung. Ist optisch schick, aber dadurch, dass die Verzahnung nur noch ca. 1/3 so dick ist, weiß ich nicht, wie die Platten damit klar kommen, wenn da ein Auto drauf fährt. Also auch raus. Blieben noch die normalen Platten übrig.
Hört mal ein Bild von der Rückseite mit entsprechender Beschriftung:Natürlich habe ich auch diese Platten einem Belastungstest unterzogen.
Da mir ein eigener Cayenne hierzu fehlt, habe ich den Combo vorne 24h angehoben und auf die R-Tile (links) und die Fortelock (rechts) gestellt:Wie man sieht, ist die Delle bei den vorderen, großen Rollen des Wagenhebers wieder deutlich erkennbar:Aber auch diese Delle ist nach kurzer Zeit wieder verschwunden und die ursprüngliche Musterung zurück gekehrt.
Damit steht es Unentschieden zwischen den Beiden Anbietern. Da die Fortelock-Platten aber deutlich teurer sind, tendiere ich aktuell zu R-Tile.
Gtuk
Während die Bauzeichnerin über den Plänen für die neue Garage brütet, habe ich mich schon mal mit potentiellen Bodenbelägen beschäftigt. Für den Hauptraum der neuen Garage tendiere ich aktuell zu einer PU-Farbe. Die kann ich selber auftragen und preislich mehr es keinen Unterschied zu Spaltklinkerfliesen. Für Input und Erfahrungswerte bin ich aber offen.
Für den Werkraum habe ich mir mal Muster von PVC-Fliesen zu schicken lassen. Die Muster stammen vom Anbieter „R-Tile“ und warten mit zwei Vorteilen auf:
Die besondere „X“-Verzahnung
Die Ausgestaltung als Vollmaterial
So sahen die drei Musterplatten aus:Um sie einem Belastungstest zu unterziehen habe ich mal über Nacht Vadderns Cayenne drauf aufgebockt:Das schien Eindruck auf die PVC-Fliesen zu machen:Insbesondere die hintere große Rolle hinterließ eine deutliche Vertiefung.
Nach 24 Stunden in der Garage habe ich die Platten wieder nach draußen gelegt und nochmals ein Foto gemacht:Wie ihr seht sind die kleinen Dellen in den dunklen Platten verschwunden. Lediglich in der hellen Platte ist die tiefe Delle noch zu erahnen. Sogar die Oberflächenstruktur ist zurück gekommen. Nach nochmals 24 Stunden ist vollends nichts mehr zu sehen:Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass die Platten das so gut weg stecken.
Gehen und stehen soll ebenfalls sehr angenehm sein. Außerdem gehen Dinge, von der Schwerkraft übermannt, nicht so schnell zu Bruch.
Lediglich der m²-Preis von 17,71€ schreckt mich noch ein bisschen ab.
Das Original stammt übrigens von „Racedeck„. Auf den Seite findet sich auch ein schöner Planer, mit dem man verschiedene Verlegearten und Designs durch spielen kann.