Die Beste von allen war so freundlich mich auf diese Artikelserie auf Spiegel-Online hinzuweisen.
Der Autor Haiko Prengel zeigt in lockerer Serie dabei Fahrzeuge auf, die sich sowohl dem Preisboom, als auch dem Mainstream (relativ) erfolgreich entgegen stemmen.
Die Schnittmenge zu meiner Kategorie „Fahrzeuge für Exoten“ ist dabei überraschend überschaubar.
Bisher behandelt wurden:
Kategoriearchiv: Allgemein
8. Geburtstag
Und wieder ist ein Jahr rum.

Herzlichen Glückwunsch liebes Blog!
8 Jahre…wow.
Ich kenne Ehen, die nicht so lange gehalten haben.
Hätte nicht gedacht, dass ich da so lange Spaß dran habe.
Also am bloggen, nicht an der Ehe….
Wir begehen 1442 Artikel, 2899 Kommentare sowie ca. 399 Besucher und ca. 651 Seitenansichten pro Tag!
Top-Referrer ist natürlich das Fusselblog.
Mein Dank gilt wie immer den Stammlesern und Kommentatoren!
Auf euch kann ich immer verweisen, wenn mich jemand fragt: „Und DAS liest jemand?!?“.
Auf das nächste Jahr mit nem Rad ab! *skål*
Leider hat Google seine Richtlinien zur Suchwortübermittlung geändert, so dass ich nur noch
Suchmaschine: www.google.de (Seite: 1)
Schlüsselwörter: (not provided)
ausgeworfen bekomme.
Hat da zufällig jemand eine Lösung parat?
Die anderen Suchmaschinen (Yahoo, bing, etc.) sind leider wenig ergiebig, was lustige Suchbegriff ergibt.
Da fanden sich nur:
kat leuchte durch Marder (Hat er einfach verschluckt.)
flansch lecken („Du kannst mich mal am Flansch lecken!“)
Güde GTB18 VARIO PRO II
So, langsam kommt Bewegung in die Sache:
Gestern rief mich ein sehr freundlicher Herr Moser von Güde an. Er entschuldigte sich vielmals und versicherte mir, dass dies keinesfalls der neue Güde-Qualitätsstandard „Q9“ sei. Sie hätten nachverfolgt, welcher Techniker meine Maschine „bearbeitet“ (von „Reparatur“ wollte auch Herr Moser nicht sprechen) hat. Dieser würde mittlerweile nicht mehr für Güde arbeiten.
Herr Moser sicherte mir dann zu, dass ich eine extra vom Qualitätsmanagement geprüfte neue Bohrmaschine zugesendet bekommen würde. Die Alte dürfte ich dann als Ersatzteilspender behalten.
Soweit, so ok.
20 Minuten später rief er dann nochmal an:
Er habe nun mit der Qualitätsabteilung gesprochen und die hätten doch gerne die alte Maschine als Schulungs-Exemplar („So macht man es nicht“) wieder zurück.
Es würde sich dann eine Spedition bei mir melden und die alte Maschine abholen. Ein paar Tage später soll sich dann eine weitere Spedition bei mir melden und einen Liefertermin für die neue Maschine vereinbaren.
Ein zusammenlegen der Termine wäre leider nicht möglich.
*Murf*
Dass ich eine neue Maschine bekomme, gut und schön. Auch die wortreiche Entschuldigung in allen Ehren. Aber dass ich mir jetzt nochmal zwei Tage frei nehmen darf, um den Schrotthaufen zurück zu schicken und meine neue Maschine entgegen zu nehmen (Nicht dass ich das schon 3 mal bisher gemacht habe) stößt mir doch ein wenig sauer auf.
Ein weiteres Entgegenkommen von Güde zur Entschädigung war Herrn Moser nicht zu entlocken.
Sollte da also nicht noch was nachkommen, so verbleibt doch ein schaler Beigeschmack und die genaue Überlegung, ob ich nochmal etwas von Güde kaufe.
Ich werde wieder berichten, wenn ich was Neues erfahre.
Güde GTB18 VARIO PRO
Schon länger wünschte ich mir von der Besten eine Tischbohrmaschine.
Vaddern und Sie haben dann (nachträglich) zu meinem Geburtstag zusammengelegt und mir eine Güde GTB18 Vario Pro gekauft.
Die Maschine stammt aus der nagelneuen Güde-Serie, nach „Q9 – Dem neue Güde Qualitäts- und Prüfstandard„.
Die technischen Daten, in Verbindung mit der garantierten Rundlaufgenauigkeit (<0,02 mm) und dem Preis gaben den Kaufausschlag.
Sollte schon hier jemand das „Billigkrams-Schreien“ anfangen, so muss ich klarstellen:
Alles, was die Chinesen an der Maschine gemacht haben, ist ok!
Der Murks beginnt erst in Deutschland!
Aber fangen wir auch hier von vorne an.
Wer zu faul zum lesen ist, kann auch mein Video zu der Geschichte gucken:
Für die Fotofreunde geht’s hier los:
Die erste Lieferung kam so bei mir an:

Alles schick, alles ordentlich.
Also schnell ausgepackt:

Der erste Dämpfer fand sich unter dem Standfuß:

Einer der zwei Kabelaufwicklern war schon bei der Lieferung abgebrochen (erkennbar am Konservierungsöl auf der Bruchstelle).
In einem der Gewinde für die Drehzahlverstellung war etwas zu viel Farbe. Das lies sich aber mit einem Bolzen beheben:

Das Plastik der Schutzhaube war ebenfalls nicht das klarste:

Das wäre alles aber kein Rücksendegrund gewesen.
Wesentlich ärgerlicher war jedoch das Problem mit der Drehzahlverstellung.
Die Skala auf dem Stellrad ging von 1 bis 6. Allerdings ließ sich der Drehzahlbereich nur von 1,5:
bis 4,5

verstellen.
Sehr ärgerlich.
Also habe ich eine Mail an den Support geschickt und Gewährleistung geltend gemacht.
Damit begannen die wirklichen Probleme….
Es startete mit Mails die laut Güde in deren Spamordner landeten und daher nicht bearbeitet wurden. Als dann endlich die Rücksendung erfolgt war, erhielt ich einen Anruf vom Support, dass die Drehzahlverstellung nicht defekt, sondern nur die falsche Skala aufgeklebt worden sei.
Die Reparatur bestand dann in einer neuen Skala (Jetzt nur noch von 1-4).
Verursachte zwar ein wenig Stirnrunzeln bei mir, aber ok.
Zu einem Blog-würdigen Ärgerniss wurde die ganze Geschichte dann aber, als die „reparierte“ Maschine wieder bei mir ankam.
So sah der Karton aus:

Die fein säuberlich von mir in ihre Originalverpackungen (Tüten, Kartons, Styroporformen) gesteckten Einzelteile lagen einfach Kreuz und quer im Karton. Und da er so natürlich nicht mehr zu ging, musste Schrumpffolie das Ganze zusammen halten.
Beim reinwerfen trafen wohl nicht alle Teile den Karton, so dass der Austreibdorn für das Bohrfutter, die Bedienungsanleitung, der Zentriersatz für konzentrische Bohrungen, die Schiebehülse für die Schutzhaube, der große Knebel für den Bohrtisch sowie der kleine Inbusschlüssel für die Montage schlicht fehlten.
Das Stellrad für die Bohrspindel wurde wohl durch gebohrt (?!?), wobei eine scharfkantige Metall-Kante übrig geblieben ist und die Skala beschädigt wurde:

Die Skala selbst wurde allerdings auch nur schief und mit Tesafilm aufgeklebt:

Mit dem Zentrierfuß der Säule hatte anscheinend jemand Fußball gespielt, so vermackelt ist er:

Und das Stromkabel, dass die Säule mit dem Motor verbindet wurde mit Isolierklebeband (!) geflickt:

Was noch auffiel, war der allgegenwärtige Gummiabrieb:

Ich vermute in diesem Zusammenhang, dass bei einem Testlauf die Riemen falsch eingestellt waren und das Kabel durch gescheuert haben. Glücklicherweise habe ich Fotos, die zeigen, dass der Schaden bei mir noch nicht da war.
Am allerärgerlichsten ist jedoch, dass das „Steuerrad“, mit dem man die Spindel hoch und runter fährt, sich einfach ohne Widerstand im Kreis drehen lässt (siehe Video). Ein bohren ist so gänzlich unmöglich und die Maschine nur noch ein teurer Briefbeschwerer!
Ich war ehrlich gesagt so fassungslos, dass ich als allererstes die Seriennummer der Maschine gecheckt hab. Ich konnte nicht glauben, dass dies meine nagelneue Bohrmaschine sein sollte.
Leider stimmt die Nummer aber….
Ist das also „Q9 – Der neue Güde Qualitäts- und Prüfstandard„, der überall so groß beworben wird?
Ich werde diese Frage auch mal an den Güde Support richten.
Ihr werdet die Antwort hören.
Das doppelte Einhorn
Über den zweiten Mighty Car Mods-Youtube-Channel bin ich über den „Nissan Stagea ‚Double Unicorn‘ Build“ gestolpert.
Darin bauen Turbo Yoda und Mechanical Stig für sich privat einen Nissan Stagea als Nissan V8 Turbo AWD Handschalter um.
Euch sagt „Stagea“ nix?
Verkürzt wiedergegeben ist das die Kombiversion des Nissan Skyline. Herausgebracht ausschließlich für den japanischen Markt:


Allerdings gab es ihn nie mit V8.
Und den V8 wiederum gab es nur in geringer Stückzahl als AWD.
Und ohne Turbo.
Außerdem nur als Automatik….
Ihr seht, da bedarf es einigem an Know-How, um sowas auf die Beine zu stellen.
Die Geschichte ist wie immer unterhaltsam gefilmt und daher mein Tipp für langweilige Abende: