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Kennzeichen wechsel dich III

Tobias wies mich eben auf einen Artikel der Oldtimer Markt online-Redaktion hin.
Nach diesem soll das im nächsten Sommer kommende Wechselkennzeichen für PKW keinen steuerlichen Vorteil bringen!
Ursprünglich hieß es ja, dass nur der steuerlich teuerste Wagen mit diesem Kennzeichen besteuert würde. Die anderen beiden Fahrzeuge sollten dann frei auf dem Kennzeichen laufen. Das ist nun gestorben.
„Die Finanzlage…“
Damit hätte das Wechselkennzeichen lediglich Vorteile, wenn die Versicherungen Gruppentarife anbieten würden. Das ist bei unseren Schätzchen aber eh nur nen Appel und nen Ei.
Was nen Kack.
Damit dürfte das W-Kennzeichen tot sein.

Chance verpasst. Die Mehreinnahmen durch Mehrwertssteuer etc. reichten den Herren wohl nicht. Dann gibts halt nix.
Trotzdem danke an den Arbeitskreis „Automobiles Kulturgut“ im Bundestag! Sie haben es wenigstens versucht…

321-Geek-Zündung

Wie ihr wisst, verwende ich in Sir Edward eine 123ignition.
Ich bin mit der auch ausgesprochen zufrieden. Alles cool.
Allerdings verwende ich ja eine Anlage, welche eigentlich für den Mini gedacht ist. Die Motoren sind zwar konstruktiv ähnlich, aber eben nicht identisch. Bisher konnte ich da noch keinen wirklichen Nachteil raus ersehen, aber man weiß natürlich nie, wie viel besser etwas sein könnte, wenn man ein speziell abgestimmtes Produkt haben würde.
Exakt für diesen Fall hat der Hersteller vor einiger Zeit eine neue Lösung auf den Markt gebracht:
Die 123TUNE.

Diese 123ignition ist frei programmierbar!
Man klemmt per USB einfach seinen Schleppomanen dran und über die kostenlose Software kann man dann nach Herzenslust rum fricken.
Die Produktbeschreibung sagt:

  • Drehrichtung Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn
    (wird automatisch erkannt)
  • für 6Volt und / oder 12Volt Fahrzeuge
    (wird automatisch erkannt)
  • für Positiv oder Negativ an Masse
    (123/TUNE-8 ist nur für Negativ an Masse)
  • Zwei zentrifugal Zündkurven
    (500 – 8000 rpm)
  • Zwei Vacuum- und Ladeverzögerungskurven
    (0 bis 200 kPA oder -30inHG bis +15 psi)
  • Zwei MAP Startfelder
  • Zwei Drehzahlbegrenzungspunkte
  • Echtzeittuning mittels Laptoptastatur (Ideal für die Einstellung während der Test-Fahrt)
  • Tourenzähler Stoppuhr
    (Ideal für die Einstellung während der Test-Fahrt)
  • Einfacher Datenimport und -export der Daten zum Austausch über das Internet.
  • Elektronische Anzeigetafel mit:
    – Temperaturanzeige (Celsius oder Fahrenheit)
    – Umgebungs-Druckanzeige Ansaugkollektor (Bar oder Zoll HG /PSI
    – Tourenzähler 0 – 8000 rpm
    – Energieanzeige Zündkerzen
    – Kurbelwellenanzeige in Grad
  • Erhältlich für 4-, 6- und 8 Zylinder Modelle in verschiedenen Grössen und Formen.

Besonders den Datenaustausch finde ich echt sexy! So können die Geeks in den verschiedenen Foren Zündkurven für unterschiedlichste Anwendungsbereiche und Motorvarianten austüfteln und dem unbedarften Nutznießer zur Verfügung stellen. Pro Zündkurve soll man 10 Punkte der Kurve selbst festlegen können (die dann zu einer Kurve verbunden werden).
Auch die Benutzeroberfläche des Steuerprogramms sieht ganz verständlich aus:

Klingt alles sehr abgefahren. Leider konnte ich bisher noch keinen klaren Preis für den deutschen Markt auftreiben. Ich hab lediglich das Gerücht gehört, dass er 50€ über den normalen 123ignition-Anlagen liegen soll.
Das wäre es mir auf jeden Fall Wert gewesen!

Ich bin mal gespannt, wie die Langzeiterfahrungen mit der Variante sein werden.

Winterzeit = Experimentierzeit

Ok, ihr hattet lange genug Zeit.
Hier also die Auflösung des letzten Rätsels.
Das Sir Edward keinen Wintereinsatz sehen würde, war ja schon lange klar. Das ich diesen Winter aber ein langstreckentaugliches Auto brauchen würde auch.
Daher hab ich mich schon früh nach Alternativen umgesehen.
So ein Winterauto ist ja eine gute Gelegenheit mal etwas zu experimentieren (Sagt der mit dem Dreiradspleen…). Da kann man sich gut gegenüber anderen Autonerds damit rausreden, dass es ja nur die Winterschlurre ist…
In die nähere Auswahl kamen in der Kategorie „bis 500€-Anschaffungspreis„:
Volvo 480:

Wollte ich schon immer haben. Gute Gelegenheit einen billigen zu testen und bei Gefallen später ein gutes Exemplar zu kaufen. Den schlechten kann man dann schlachten.
Volvo 440/460:

Robuste Technik, billige Teile. Nur der Rost rafft sie alle dahin. Da ist nur das Volvo-Logo und der Anschaffungspreis ein Kaufargument. Obwohl es ja auch ca. 200 sehr sexy Kombi-Umbauten gab….
Mazda MX-3:

Mazda MX-6:

Seit unserem Abenteuer mit den Eiern in der Sahara, bin ich bekennender Mazda-Fan. Warum also nicht mal eines ihrer Coupés testen? Robuste Technik in nur halbwegs hässlichem Kleid.
Mazda 121 (DB) „Ginza“:

Siehe oben. Die „Ginza“ Sondermodelle sind es sogar wert, sie aufzuheben! Da gabs ab Werk: Standheizung (mit Fernbedienung) – Sitzheizung – Lederausstattung – elek. Fensterheber -elek. Faltdach – Sportlenkrad – Alufelgen – 2 Heckspoiler – Servolenkung – Zentralverriegelung – Klimaanlage…
Nissan Maxima (J30):

Den Maxima 3.0 V6 habe ich als nächstes Rallye-Auto im Blick. Reichlich Dampf, pornöse Ausstattung und billig. Den könnte man gut im Winter reiten, ehe man ihn zum Rallye-Gerät adelt.

In der Kategorie „über 500€“ sammelten sich:
Suzuki Cappuccino:

Ich sage nur 657-cm³ und 64 PS, Drehzahlmesser bis 12.000 U/min, Roter Bereich ab 8.500 U/min….
Nissan Figaro:

Außen 1950, unterm Blech 1991.
Nissan PAO:

Siehe oben. Allerdings noch wesentlich seltener als der Figaro und dank festem Dach und Kombi-Heck mehr Nutzwert.
Porsche 924:

Die frühen Modelle ohne Namenszusatz sind dank VW und Audi-Technik billig im Unterhalt und sehr robust. Durch Verzinkung ist Rost so gut wie kein Problem. Warum also nicht mal nen Porsche ins Haus holen?
BTW.: Mein Bekannter Igor hat exakt dies getan. Ker, was bin ich neidisch!

Allerdings konnte ich all diese Überlegungen getrost einstampfen, als mein Vater meinte, dass er einen Ersatz für den Opel Astra G kaufen wollte. Warum also selbst in Unkosten stürzen, wenn ich mir zuhause auch nen Auto für lau ausborgen kann?
Eigentlich schade, da ich mich schon auf was exotisches gefreut habe, aber der lippische Geiz siegte schnell.

Volvos bildeten seit Jahrzehnten das Fundament unseres täglichen Transports. Zweitwagen jedoch (Wobei dieser Begriff beim heimischen Fuhrpark sehr lose benutzt wird), waren bei der Familie Koch schon immer Experimentierfahrzeuge.
Es ging los mit einem wein-roten Audi 80 (B2). Danach folgte ein unsäglicher Nissan Micra (K10). Der war robust aber ein schrecklicher Roster. Es folgte ein Allradexperiment mit einem Subaru Justy I. Ebenfalls schlimmer Roster und hat gesoffen wie ein russischer Polarforscher. Nach dem kam ein Opel Astra F Diesel. Den hat nicht der Rost dahin gerafft, sondern sein Motor. Der war chronisch undicht und hat ohne Ende Öl gesifft. Das hat die lokale Opel-Werkstatt in den Wahnsinn getrieben, da sie immer wieder ihre Reparaturen nachbessern mussten. Auf unerklärliches Betreiben meiner Mutter folgte danach der Opel Astra G, der nun bei der besten Freundin von Allen läuft.
Als Nachfolger wollte ich Vaddern zu einem neuen Experiment überreden:
Als leidenschaftlicher Jäger und Angler bewegt er sich des öfteren auf unbefestigten Wegen und im leichten Gehölz. Warum also nicht was mit Allrad und wenigstens „schlecht-Wege-Fahrwerk“?
Mein Tipp war daher der Subaru Outback.
Ich will euch die Einzelheiten der Diskussion ersparen, aber ich hatte verloren, bevor ich begonnen hatte. Rationale Argumente waren jedenfalls nicht erwünscht.

Allerdings kann ich mich auch so nicht wirklich über den Ausgang beschweren.
Es ist ein Volvo V50 geworden:
Volvo V50

Volvo V50 2
Auf den Bildern trägt er schon seine Winterschlappen. Im Sommer gibts schicke Alus.
Auch innen ist er lecker. Vaddern hat sich nicht lumpen lassen und einen mit „Summum“ Ausstattung gesucht:
Volvo V50 3
Die große Ausstattungslinie beinhaltet nahezu die Vollausstattung.
Man beachte übrigens auch die frei schwebende Mittelkonsole:
Volvo V50 4
Zur Not bringt der mich auch nach Speyer und zurück 😉

Somit ist der heimische Fuhrpark seit knapp 30 Jahren zum ersten mal sortenrein.

Attack of the Altwagen Oktober 2010

Da ihr momentan wohl etwas lustlos bei der Rätselei seid, mache ich hier mal einfach mit dem normalen Programm weiter…
Heute war mal wieder der dritte Sonntag im Monat. Das hieß „Attack of the Altwagen„.
Das Wetter war fies kalt, aber stabil.
Die Besetzung war dieses Mal eher klein:
Attack of the Altwagen Oktober 20102
Das war allerdings wohl der Umstellung auf Winterzeit (Von Oktober bis März treffen wir uns schon immer um 15 Uhr!!) geschuldet. Denn auf der Rückfahrt begegneten mir der /8 vom letzten Mal mit einem Leichenwagen auf Flossen-Basis im Schlepptau. Ich vermute, die werden nicht die Einzigen sein, die die Umstellung verpennt haben… schade.
Dadurch, dass wenig Menschen da waren, konnte ich aber ein paar schicke Sachen abstauben!
Cacke hat bei sich zuhause ausgemistet und ein paar alte Straßenkarten mitgebracht, die er verschenkte.
Ich habe passendes Material zu meinem Fuhrpark bekommen:
Attack of the Altwagen Oktober 20103
Macht sich super auf der Hutablage!

Für mich war es für die nächsten drei Monate das letzte Mal „Attack of the Altwagen“, da ich es der besten Freundin von Allen nach mache und ab November auf die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer verschwinde.

„Essen gehen“ ist unser Hobby!

Wir hatten neulich mal wieder Hunger auf „Kräftor“:

Daher haben wir ein thematisch passendes Auto gekauft. Is ja schließlich bei uns zuhause Pflicht.
Wenn ihr raten wollt, sei mir folgender weiterer Hinweis erlaubt:

Eines von Vadderns Fahrzeugen ist zusammen mit einer Curling-Legende geboren. Ein Anderes ist nur halb so alt. Ein weiteres 2,2 mal so jung, wie das Halb-so-alte. Noch eines ist nur halb so alt, wie das, welches noch gerade so vor einer Übernahme konzipiert wurde. Außerdem hat es keinen berühmten Großvater und ist auch noch ungerade.

Damit dürfte das Rätsel nicht sonderlich schwer sein.
Aber das habe ich ja auch vom Herrengedeck gedacht…